Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Netzwerk Sektenausstieg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, über Sekten zu informieren, kritisch gewordene Sektenmitglieder beim Ausstieg aus einer Sekte zu unterstützen und den Kontakt zwischen ehemaligen Sektenmitgliedern zu fördern.

Als Mitglied können Sie aktiv und ideell zur Aufklärung über Sekten beitragen und Aussteigern bei ihrem Weg aus der Sekte unterstützen. Ihre Unterstützung ist uns sehr willkommen! Wir freuen uns über jedes neue Vereinsmitglied, das an der Erreichung unserer Ziele mitarbeiten möchte.
Bitte drucken Sie den Mitgliedsantrag aus und senden ihn ausgefüllt an die im Antrag angegebene Adresse oder scannen ihn und schicken ihn per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Selbsthilfegruppe: Erstes Treffen in Bremen am Freitagabend
Ein ehemaliger Hamburger Zeuge Jehovas berichtet über den Ausstieg und über die Schwierigkeiten.

BREMEN. Keine Frage: Bremen ist nicht Trier! Ein Unterschied zwischen den beiden Städten besteht zum Beispiel darin, dass Trier eine Selbsthilfegruppe für ehemalige Mitglieder der Zeugen Jehovas und solche, die an einen Ausstieg denken, hat. In Bremen gab es am Freitagabend ein erstes Treffen zur Gründung einer Selbsthilfegruppe. Für Ausstiegswillige und für Betroffene, die Probleme haben mit Menschen, die ihnen nahe standen, sich aber nach dem Beitritt zu den Zeugen Jehovas vollkommen abwandten.

Erklärende Worte im Zusammenhang mit der Gründung der SHG in Trier an der Mosel.

Wie die Liebe eine 36-Jährige in die Sekte hineinzog

WITTLICH. (mai) Die Liebe brachte eine 36-Jährige zu den Zeugen Jehovas. Doch ihr Selbstbestimmungswille ließ sich nicht mit dem Leben der Sekte in Einklang bringen.

„Liebe macht blind. Auf mich trifft das voll zu”, sagt Anja Schulte. Dabei wirkt die heute 36-Jährige nicht, als würde sie sich nur von ihren Gefühlen leiten lassen. Im Gegenteil. Die kaufmännische Angestellte scheint mit beiden Beinen im Leben zu stehen und hat auch die Zeit als Alleinerziehende eines heute elfjährigen Jungen gut gemeistert.

Wie eine Frau 19 Jahre als „Zeugin” erlebte

WITTLICH. (mai) Sie glaubte an das, was ihr die Sekte vorschrieb – von Kindesbeinen an. 19 Jahre lebte sie als Zeugin Jehovas. Bis es zu viel wurde. Ein Erfahrungsbericht.

Noch heute, 17 Jahre nach ihrem Austritt bei den „Zeugen Jehovas” sprudelt Rita Maurer schier über, wenn sie über ihr Leben in der Sekte spricht. Rita Maurer wurde in dieses Leben hineingeboren und war zunächst gar nicht so unzufrieden damit. „Als Teenager war ich eine Vorzeige-Sektiererin”, sagt sie.