Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Hier haben wir zahlreiche Informationen zu unterschiedlichen Organisationen gesammelt. Viele Lebensberichte geben Aufschluss über das Leben in einer Sekte.

Diese Dokumentation verfolgt das Ziel, den in einer Sekte "Eingeschlossenen" Informationen zu geben, zu denen sie sonst vielleicht keinen Zugang haben. Dies kann ihre Sichtweise erweitern und ihnen helfen, sich ein objektiveres Gesamtbild über ihre Gemeinschaft zu verschaffen. Ferner möchten wir die Bevölkerung über die Lehren, und die Art und Weise, mit der Sekten ihre Mitglieder an sich binden, informieren.

Wir benutzen den Begriff "Sekte" statt der sonst üblichen Umschreibung "religiöse oder weltanschauliche Gruppierung", da diese Bezeichnung u.a. dem allgemeinen Sprachgebrauch entspricht (siehe auch Begriff "Sekte" der AGPF).

Vom 20.11. bis 3.12.2020 fand ein Online-Wahrheitskongress statt, organisiert von Steffen Padberg.

Zur besseren Übersicht werde ich nur auf einzelne Sprecher kurz eingehen. Es wird weitere Artikel zu den jeweiligen Interviews geben. Im Grunde war der Tenor bei fast allen Sprechern, dass die Pandemie eine "Plan"demie ist, dass die Maske ein Zeichen der Sklaverei ist, dass Deutschland eine GmbH sei und wir uns dagegen wehren müssten. Alternative Heilmethoden wurden ebenso beleuchtet.

Als Sprecher war, unter anderen mit Bruno Würtemberger, Samuel Eckert, Peter Fitzek und Dr. Leonard Coldwell, die Crème de la Crème der Esoterik-, Verschwörungs- und Reichsbürgerszene geladen. Eigentlich waren auch Daniele Ganser und Sucharit Bhakdi geladen, aber am 25.11.2020 kam die E-Mail, dass die beiden sich kurzfristig umentschieden und abgesagt haben. Herr Padberg vermutete, dass sie nicht mit den anderen Protagonisten in Verbindung gebracht werden wollten. Das sah wohl auch der Video Hosting Anbieter Vimeo so, er markierte und löschte Herrn Padbergs Konto.

Yolanda Sandoval & Beat Künzi

Wir arbeiten ehrenamtlich und sensibilisieren, informieren und warnen freundlich und sympathisch vor der gefährlichen Sekte Scientology in der ganzen Deutschschweiz. Wir distanzieren uns aber auch ganz klar von aggressiven, beleidigenden und Persönlichkeitsrechte verletzenden Aktionen. Dies ist nicht unsere Art.

Der Verein JZ Help e.V. hat einen offen Brief an Herrn Markus Grübel MdB, Beauftragter für Religionsfreiheit, geschrieben. Dieser bezieht sich auf den Zweiten Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit und gibt eine Bemerkung zum Umgang der Zeugen Jehovas.

Wir geben ihn hier in vollem Wortlaut wieder um eine größere Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken.

Tenzin Peljor verspürte, nachdem er die Vier Edlen Wahrheiten gelesen hatte, den Wunsch buddhistischer Mönch zu werden. Neben dem Christentum, Hinduismus, Sufismus und Schamanismus, die er schon ausprobiert hatte, wollte Tenzin Peljor einen weiteren spirituellen Weg für sich auf die Probe stellen. Deshalb, aufmerksam geworden durch ein Poster, besuchte er Ende 1995 das Dipankara Zentrum der Neue Kadampa Tradition kurz NKT, in Berlin Kreuzberg. Im Jahre 1998 wurde er Mönch in der NKT, wo er 4 Jahre Jahre verbrachte. Weitere 2½ Jahre lebte er in einer Abspaltung der NKT, der Klosterschule Ganden Tashi Choeling (GTC), die er für noch destruktiver und freiheitsberaubender als die NKT beschreibt. Anfangs haben ihm die Literatur und die Strukturen dieser Gruppen geholfen, aber letztendlich hat er gemerkt, dass es sich bei der NKT und bei Ganden Tashi Choeling um destruktive Gruppierungen, sprich Sekten handelte.