Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat ein System errichtet, das Kritik nicht duldet und für Andersdenkende keinen Platz hat. Und das, obwohl einige der Wachtturm-Lehren alles andere als wasserdicht sind.

Die Wachtturm-Gesellschaft behauptet zunehmend in der Öffentlichkeit, bei den Zeugen Jehovas gäbe es weder autoritäre Strukturen, noch würde irgendein Einfluß auf die Entscheidungen der Gläubigen ausgeübt. Wenn sich also ein Zeuge Jehovas nicht an demokratischen Wahlen beteiligt oder eine Bluttransfusion ablehnt, dann sei das einzig und allein seine persönliche Gewissensentscheidung.

Wer bisher der Meinung war, die Zeugen Jehovas lehrten auf der ganzen Welt einheitlich und alle seien "desselben Sinnes", ferner: alle Zeugen Jehovas erhielten dieselben strengen Direktiven beispielsweise hinsichtlich der Erlaubnis von Bluttranfusionen, der lese sehr sorgfältig das folgende Dokument.

Ein Zeuge Jehovas, der sich taufen lassen will, muss sich vorher durch Beantwortung zweier ritueller Tauffragen der irdischen Organisation der Zeugen Jehovas unterordnen. Ist ein solches Vorgehen schriftgemäß? J. Bobrowski hat die christliche Taufe näher betrachtet.

Der folgende Text ist eine Mitschrift der Berufungsverhandlung von Jim Rizoli, seit 23 Jahren Zeuge Jehovas, 17 Jahre davon hat er als Vollzeitdiener Zeit und Energie aufgewandt, um die Zeugen-eigene Lehre zu verbreiten. Jim erschien am 19. Mai 1996 (Northbridge MA USA) vor sechs Zeugenältesten.