Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat ein System errichtet, das Kritik nicht duldet und für Andersdenkende keinen Platz hat. Und das, obwohl einige der Wachtturm-Lehren alles andere als wasserdicht sind.

In der Ausgabe einer britischen Tageszeitung vom 14. Juni erschien ein sachlich nicht gerechtfertigter Artikel über eine angebliche größere Veränderung der religiösen Lehrmeinung von Jehovas Zeugen in bezug auf Bluttransfusionen.

Um diese Fehlinformation zu berichtigen, legen Jehovas Zeugen das folgende Statement vor.

Zeugen Jehovas dürfen in Zukunft Bluttransfusionen annehmen, nachdem die Führer der kontroversen Religionsgemeinschaft eine außergewöhnliche Kehrtwendung vollzogen haben.

Sprecher Sten Bostrup:
Jehovas Zeugen erlauben jetzt ihren Mitgliedern, im Verlauf von Operationen Bluttransfusionen zu erhalten, und Ärzte meinen, dass dadurch Menschenleben gerettet werden.

Sind Bluttransfusionen doch nicht so ungefährlich? Und ist die Haltung der Zeugen Jehovas - Bluttransfusionen aus religiösen Gründen abzulehnen - am Ende vernünftiger als die allgemeine Praxis der Ärzte, in Extremsituationen Blut zu verabreichen?

Diesen Eindruck kann man von dem nun folgenden Bericht gewinnen, den ein Besucher des Symposiums in Genf seinen Mitarbeitern eines Zentralbüros der Zeugen Jehovas (Bethel) gab.