Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Die nachfolgenden Berichte und Erfahrungen sollen Aussteigern dabei helfen, ihre eigene Situation besser einzuordnen. Außerdem erlauben sie auch Außenstehenden und „Interessierten“ einen realistischen Einblick in die Denkwelt, die im Inneren der Sekte herrscht. Wer einen Beitrag für diese Rubrik hat, ist herzlich eingeladen, ihn uns zukommen zu lassen.

Dwight D. Eisenhower wurde als Zeuge Jehovas erzogen. Alle Eisenhower-Jungen verließen die Religion der Zeugen Jehovas und stellten sich offen gegen wichtige Aspekte der Wachtturm-Lehre.

Dennoch bemühten sich die Eisenhowers, das volle Ausmaß der Wachtturm-Tätigkeit ihrer Mutter und der Angehörigen zu verbergen. Die Gründe dafür erörtert ein neues Werk von Dr. Jerry Bergman vom Northwest State College, Ohio, der besonders für sein Buch über die seelische Gesundheit der Zeugen Jehovas bekannt ist.

26 Jahre lang ordnete sich Gaby L. den vielen Verboten der Zeugen Jehovas unter

Den 15. Mai 1998 wird Gaby L. (32) aus Heilbronn nie vergessen. Sie war 26 und feierte das erste Mal ihren Geburtstag. Auch Weihnachten erlebte sie mit 26 Jahren zum ersten Mal. Sie erklärt: "Mein Vater und meine Mutter waren strenge Zeugen Jehovas. Also war klar, dass auch ich der Sekte angehörte. Diese beiden Feste werden als heidnisch abgelehnt."

Wenn die Wachturm Gesellschaft, es schafft, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts zu werden, haben sie einen Freibrief für psychische Vergewaltigungen. Die einzige Möglichkeit, in meiner Jugend dieser Körperschaft zu entrinnen, war der öffentliche Schulbesuch.

Der Gemeinschaftsentzug von Frances und Richard Rawe war besonders schmerzhaft, weil sie noch fest an die "Wahrheit" glaubten. Und es war einer besonders schmutzigen seiner Art, bei dem selbst die von den Zeugen Jehovas definierten „theokratische Regeln“ missachtet wurden.

Ein Musicalschreiber, Harold Dean James (selbst als Zeuge Jehovas aufgewachsen, jedoch als junger Erwachsener ausgestiegen), ist auf diese Lebensgeschichte aufmerksam geworden und hat daraus ein Musical gemacht, das im New Yorker La Mama Theater aufgeführt wird. Damit wird erstmals das Schicksal von Opfern einer totalitären Sekte der Öffentlichkeit nahegebracht.