Lehren

Die Wachtturm-Gesellschaft hat ein System errichtet, das Kritik nicht duldet und für Andersdenkende keinen Platz hat. Und das, obwohl einige der Wachtturm-Lehren alles andere als wasserdicht sind.



Die zwei Gesichter der Zeugen Jehovas - Am Beispiel ihrer Haltung zu Kindern Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bernd   
07. Februar 2010
Ianus Münze
Bild: wikipedia

Wer bisher geglaubt hat, Religion sei Privatsache und Eltern sollten ihren Kindern selbstverständlich auch ihre Weltsicht bzw. ihre Glaubensansichten ohne Einmischung des Staates vermitteln, sollte unbedingt noch einmal innehalten und gründlich darüber nachdenken, ob er die ganze Tragweite einer solchen Sicht verstanden hat.

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„Von Haus zu Haus“ oder „in Privathäusern“? Drucken E-Mail
Geschrieben von: THEOLOGE FRANK   
01. Juni 2008
Und jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus [kat‘ oikon] ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkündigen.
Apostelgeschichte 5:42, Neue-Welt-Übersetzung

Zeugen Jehovas glauben, dass sie verpflichtet sind, den Menschen zu predigen, indem sie „von Haus zu Haus“ gehen. Die Einheitsübersetzung gibt die oben zitierte Stelle mit „in den Häusern“ wieder. Bei Luther ist dies nicht anders. Würden sie den obigen Schrifttext mit anderen Bibelübersetzungen vergleichen, würden sie sich vielleicht wundern, dass sie sich nicht auf dem Weg „von Haus zu Haus“ befinden, sondern „in den Häusern“. Das heißt nicht, dass die Wiedergabe in der NWÜ falsch ist, auch wenn ich eine solche Übersetzung für unglücklich halte. Auch die Züricher Bibel sowie die englische Übersetzung von Matthew Henry übersetzt dies so. Es kommt darauf an, welchen Sinn die WTG vermitteln möchte, wenn sie in ihren Schriften diese Schriftstelle erläutert. Hieran sieht man aufs Neue, wie wichtig es ist, verschiedene Bibelübersetzungen zu vergleichen.

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Replik zu dem Artikel „Die NWÜ – eine Fälschung?“ Drucken E-Mail
Geschrieben von: phoibos   
05. Oktober 2007

Der Versuch, eine Fälschung durch einen Vergleich verschiedener Übersetzungen nachzuweisen, muss fehlschlagen, da dies nur durch den Vergleich einer Übersetzung mit einer kritischen Textausgabe des originalsprachlichen Textes geschehen kann. Es gibt keine guten oder schlechten Übersetzungen – sofern es eine wirkliche Übersetzung und keine Übertragung ist. Es gibt eher gute oder eher schlechte Übersetzungen. Wenn man sich bewusst ist, dass jede Übersetzung nur eine Interpretation darstellt, kann man auch nicht in die Falle tappen, etwas für wahr oder falsch zu erklären.

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Zeugen Jehovas und Rassismus Drucken E-Mail
Geschrieben von: +   
26. Mai 2007

Zeugen Jehovas rühmen sich damit, Menschen aus allen Nationen zu vereinen. Dabei sollen Unterschiede in Sprache, Herkunft und Hautfarbe keine Rolle spielen, denn alle Menschen seien „Brüder“. Gerne und häufig wird auf diese Einstellung aufmerksam gemacht.

Gleichzeitig wird z.B. die katholische Kirche verurteilt, weil sie noch vor ca. 100 Jahren gelehrte habe, die schwarze Rasse sei von Gott verflucht. Ein Blick auf die Veröffentlichungen der Zeugen Jehovas bis in die Mitte der 1950er Jahre hinein allerdings bringt Erschütterndes an den Tag.

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Die Heuschrecken der Gesellschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
15. September 2006

Vermutlich hat sich jeder christlich orientierte Mensch, der dem in den Schulen und Kirchen angebotenen Religionsunterricht mehr oder weniger aufmerksam gefolgt ist, längst daran gewöhnt, dass die der Bibel entnommenen Geschichten höchst unterschiedliche Interpretationen erfahren. Auch wundert sich wohl niemand mehr über die Tatsache, dass die in diesen Erzählungen genannten Persönlichkeiten ebenso different verstanden werden können. Letzteres trifft genauso auf die in der "Heiligen Schrift" erwähnte "Tier- und Pflanzenwelt" zu, auch sie wird aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet, und ergo entsprechend wahrgenommen und gesehen. Dessen ungeachtet vertragen sich die besagten voneinander abweichenden Verständnisse in ihrer Gesamtheit eigentlich recht passabel - die Menschen, Tiere und Pflanzen der Bibelwelt finden immer irgendwo einen Platz auf den breit gesäten Bühnen biblischer Frömmigkeit. Ist auch dem Symbolisieren und Metaphorisieren, dem Interpretieren und Mutmaßen kaum eine erkennbare Grenze gesetzt, so gibt es - so scheint es - einen imaginären Punkt, der die auseinander strebenden Gedankenebenen letztlich doch zu einem Gesamtprodukt verschmelzen läßt; grob jedenfalls.

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"Wir gehören Jehova" - oder: Wie rede ich mir meine Glaubenswelt schön? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bernd   
06. Februar 2010

Wie Sekten die Realitäten umdeuten

Dieser Essay beschäftigt sich mit einer der Säulen der Glaubenswelt der Zeugen Jehovas:

Die totale Abhängigkeit.

Dabei nimmt das Sektenmitglied in Kauf, dass dies den völligen Verzicht auf selbstbestimmtes Denken, Reden und Handeln sowie die Verleugnung oder Abspaltung unerwünschter Teile der eigenen, individuellen Persönlichkeit bedeutet.

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Das verlogene Bild nach außen Drucken E-Mail
Geschrieben von: DerDenker   
31. März 2008

Es wird immer deutlicher, wie sehr die internen Lehren der Zeugen Jehovas mit der Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit auseinanderklaffen.

Als Vergleich dienen diese zwei zeitgleich erschienenen Artikel über Gottes Königreich:

  1. Der Wachtturm für die Öffentlichkeit 1. Mai 2008 - S.16ff - Was wir von Jesus lernen - Über Gottes Königreich - im Folgenden „Wachtturm extern“ genannt.
  2. Der interne Wachtturm vom 15. Mai 2008 - S.12ff - Die Befreiung durch Gottes Königreich ist nahe! - im Folgenden „Wachtturm intern“ genannt.

Im „Wachtturm extern“ ist ausschließlich von der Zukunft die Rede, nirgends wird auch nur ansatzweise erwähnt, dass das Königreich bereits aufgerichtet sei, was aber eine der Hauptlehren von Zeugen Jehovas darstellt. Da ist dann auch klar, dass 1914 in dem einen Artikel kein einziges Mal erwähnt wird, im anderen dafür umso öfter.

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1975 oder Das Jahr in dem Nichts stattfand Drucken E-Mail
Geschrieben von: BraveRifle59   
12. August 2007

 

Das Jahr 1914, ein Wendepunkt
Erwachet! 8. April 1969 Seite 5

 

Wir werden am Ende des Monats 31 Tage näher dem Ende dieses bösen Systems der Dinge sein! Laßt uns unser Äußerstes tun, während es noch Zeit ist.
Unser Königreichsdienst, Oktober 1969 Seite 3

Damals, ja damals war die Welt um uns herum wahrlich verderbt bis in die Knochen. So kurz vor 1975, jenem markanten Jahr, befand sich der „König des Nordens“ (UdSSR) auf seinem ihm biblisch vorgezeichneten Weg zur Weltherrschaft, während der „König des Südens“ (USA) von der Frage umgetrieben wurde, ob es denn den Mann im Mond nun gibt oder nicht.

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Die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Prophezeiungen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Micha   
25. Oktober 2006

In der Öffentlichkeit wird Zeugen Jehovas gern vorgeworfen, in der Voraussage diverser Weltuntergangsdaten wenig zimperlich gewesen zu sein. Anhänger der Zeugen Jehovas sind davon überzeugt, diese Vorwürde seien allesamt unzutreffend. Fest stehe allerdings, dass 1914 die "Zeit des Endes" begonnen habe.

Doch was trifft wirklich zu? Einem kritisch gewordenen Zeugen Jehovas hat diese Frage keine Ruhe gegeben und er hat begonnen, nachzuforschen. Das Ergebnis ist eine schonungslose Dokumentation der Endzeit-Prophezeiungen der Wachtturm-Gesellschaft.

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Als Gast im Königreichssaal Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Ragg   
17. August 2006

Ich habe viele Zeugen Jehovas, auch im Ausland, als aufrichtige, nette Menschen kennengelernt, und sie auch so in meinem Herzen bewahrt. Es liegt mir fern jemand in seinem Selbstverständnis anzugreifen oder zu verletzen, was durch Kritik an der Organisation vom Einzelnen aber doch so aufgefaßt werden könnte. Warum schreibe ich aber eigentlich diesen Artikel?

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