Biblische Betrachtungen

E.F. konnte bereits erfolgreich etliche echt glaubende Zeugen Jehovas zum Nachdenken bringen. Und dies schon länderübergreifend. So sprach er z.B. darüber, daß sich viele Zeugen Jehovas Gedanken über die neue "Leitende Körperschaft" machen. Die meisten sind schon altersmäßig fortgeschritten, aber keiner kann sich als ein echter Bibelgelehrter zu erkennen geben. Das sollen also die Experten für die "geistige Speise" sein?



„Verteidigung und gesetzliche Befestigung der guten Botschaft“ – Ein Verwaltungsakt? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frank Bruder   
Samstag, den 07. März 2009 um 19:32 Uhr

Es ist durchaus recht für mich, dies von euch allen zu denken, weil ich euch im Herzen habe, da ihr alle mit mir Teilhaber seid an der unverdienten Güte, sowohl in meinen Fesseln als auch in der Verteidigung und gesetzlichen Befestigung der guten Botschaft. – Phil 1:7

Im Jahr 1950 hatte die Wachtower Society eine Broschüre mit dem Titel Verteidigung und gesetzliche Befestigung der guten Botschaft herausgegeben, die gewissermaßen eine Bestandsaufnahme erfolgreicher Gerichtsverhandlungen gegen Staaten und Regierungen zur Durchsetzung von Religionsfreiheit und der Anerkennung als „Religion“ beinhaltet. Diese Ausgabe ist nur in Englisch erhältlich. Das Thema über die „gesetzliche Verteidigung“ zieht sich zudem wie ein roter Faden durch die ganze Reihe der Wachtturm-Literatur, so z.B. im Jahrbuch 2007, S. 209.

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Erwählung und Verantwortung Drucken E-Mail
Geschrieben von: E.F.   
Samstag, den 27. September 2008 um 07:57 Uhr

Die Themen Erwählung und Verantwortung, so wie sie in der Bibel behandelt werden und zum Ausdruck kommen, nämlich Erwählung durch Gott und auf Seiten Gottes, die im Extremfall zur Lehre der Prädestination oder Vorherbestimmung in Bezug auf Errettung und Verdammnis oder sogar zur absoluten Schicksalsgläubigkeit führt, und die Eigenverantwortung des Menschen in freier Willensentscheidung werden schon seit Jahrhunderten kontrovers diskutiert und analysiert; die Debatten und Disputationen darüber sind vielleicht nicht endlos, aber sie könnten Bände füllen. Es ist daher nicht zu erwarten, daß bei heutigen Diskussionen eine Antwort gefunden würde, die alle Beteiligten in Logik und Sachlichkeit überzeugen würde. Deshalb sind meine Äußerungen hierzu auch kein Versuch in diese Richtung, sondern nur ein kurzer Beitrag.

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Sollte man es nicht Heuchelei nennen? Drucken E-Mail
Geschrieben von: E.F.   
Dienstag, den 21. November 2006 um 20:54 Uhr

Beim Lesen der Ausgaben des Wachtturms, der Hauptveröffentlichung der Wachtturm-Gesellschaft (WTG) und Grundlage der Betrachtung in einer der wöchentlichen Zusammenkünfte von Jehovas Zeugen, sind mir in den Ausgaben vom 1.12.2006 und vom 15.12.2006 zwei Äußerungen aufgefallen, die vielleicht in all den dort geäußerten Gedanken von Vielen überlesen werden, die mir aber wieder einmal zeigen, wie unaufrichtig religiöse Führer sein können und welche noch so unscheinbaren Mittel eingesetzt werden, um vertrauensvolle Menschen zu manipulieren und zu indoktrinieren.

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Den „Wachtturm“ lesen - aber wie? Drucken E-Mail
Geschrieben von: E.F.   
Samstag, den 03. Juni 2006 um 22:43 Uhr

Jehovas Zeugen betrachten die Schriften der Wachtturm-Gesellschaft, verantwortlich herausgegeben von der sogenannten „Leitenden Körperschaft“, vor allem aber den Wachtturm, als geistige „Speise zur rechten Zeit“, von der Jesus in einem Gleichnis in Matthäus 24:45 gesprochen hat. Die leitende Körperschaft fühlt sich dabei als Repräsentant des dort genannten „treuen und verständigen Sklaven“. Doch wie lesen die meisten der Zeugen den Waachtturm? Lesen sie ihn mit wachem Geist und mit der kritischen Aufmerksamkeit, mit der man alles betrachten sollte, das von so großem Einfluß auf unser geistiges Leben ist wie der Inhalt des Wachtturm auf das der Zeugen Jehovas?

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einige Worte zum Thema „treuer und verständiger Sklave“ Drucken E-Mail
Geschrieben von: E.F.   
Mittwoch, den 28. September 2005 um 11:57 Uhr

Ich will gern hier einige Worte zum Thema „treuer und verständiger Sklave“ sagen, so wie ich es sowohl aus der Bibel als auch aus den Veröffentlichungen der Wachtturm-Gesellschaft und aus langjährigen Erfahrungen kenne und verstehe.

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Tod, Auferstehung und das tausendjährige Reich Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frank Bruder   
Samstag, den 28. Februar 2009 um 18:08 Uhr

Jemand hat diese Tage die Frage an mich gerichtet, ob sich 1Kor 15:26 so auslegen lässt, dass mit Verweis auf Off 20:1ff. die endgültige Vernichtung des Todes gemeint ist. Im Korintherbrief ist von der ersten Auferstehung „in dem Christus“ (Vers 22) die Rede. Aber nicht durch die Auferstehung an sich wird der Tod zunichte gemacht, sondern Paulus spricht erst in Vers 26 davon, also erst, nachdem er die Auferstehung thematisiert hat, dass der Tod als letzter Feind zunichte gemacht werden wird. Hätte man nicht eher erwarten müssen, dass Paulus den Tod als letzten Feind zuerst erwähnt, weil doch gerade hierdurch die Auferstehung möglich wird? Wenn man die erste Auferstehung buchstäblich auffasst, dann schon. Aber vom zweiten Tod und von der zweiten Auferstehung ist erst in Off 20:13-15 die Rede!

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Soll (darf) man zu Jesus beten? Drucken E-Mail
Geschrieben von: E.F.   
Sonntag, den 17. Dezember 2006 um 20:50 Uhr

Für einen Zeugen Jehovas ist die Antwort auf diese Frage einfach und eindeutig; sie lautet deutlich: nein!!! In einem Artikel des Wachtturms vom 15.12.1994 wird diese Haltung auch begründet. Doch bevor man die Begründungen näher betrachtet, sollte man unvoreingenommen die Aussagen der Bibel anhören.

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Christ sein heißt warten! Drucken E-Mail
Geschrieben von: E.F.   
Freitag, den 07. Juli 2006 um 19:41 Uhr

Diese Erfahrung haben alle Generationen von Christen seit der Zeit Jesu gemacht; dabei ist Warten nicht unbedingt etwas, was Menschen erfreut. Doch ist das Warten von Christen ein Warten besonderer Art. Es ist nicht ein Warten „ins Blaue hinein“, etwa nach dem Motto: „mal sehen, was der Tag, die Woche, das Jahr bringt“, kein „vor sich hin – Warten“. Es ist auch kein ängstliches Erwarten schlimmer Ereignisse oder göttlicher Gerichte. Christliches Warten heißt zuversichtliches, gewisses Warten auf ein ganz bestimmtes Ereignis, auf eine ganz bestimmte Person: auf Jesus Christus und seine Wiederkunft.

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Jesus der „Hauptvermitter“ Drucken E-Mail
Geschrieben von: E.F.   
Montag, den 28. November 2005 um 15:56 Uhr

Schon geraume Zeit beschäftigte mich die Frage, warum wohl die Herausgeber der von der Wachtturm-Gesellschaft verbreiteten „Neuen-Welt-Übersetzung“ Christus in mehreren Textstellen als „Hauptvermittler“ bezeichnen. So wird er zum Beispiel in dem bekannten Text aus Hebräer 12:2 genannt: „während wir unseren Blick auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten“. Der Ausdruck erscheint dann noch in Apostelgeschichte 3:15 und 5:31 sowie in Hebräer 2:10.

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Biblische Aussage auf den Kopf gestellt Drucken E-Mail
Geschrieben von: E.F.   
Mittwoch, den 20. April 2005 um 20:49 Uhr

Es ist bekannt, daß die Wachtturm-Gesellschaft (WTG) nicht zimperlich ist, wenn es darum geht, biblische Texte oder Prophezeiungen auf sich und ihre Gläubigen anzuwenden oder sie in Formulierung und Deutung ihrem Lehrverständnis anzupassen. Doch mit dem Wachtturm vom 1.Juni 2005 hat sie es sogar geschafft, das genaue Gegenteil einer klaren biblischen Aussage zu behaupten und zu vertreten.

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