Ein silent lamb [schweigendes Lamm] ist jemand, dem man dringend davon abgeraten hat, sich Hilfe zu holen, wenn er oder sie sexuell belästigt oder missbraucht wurde.


Ein Kind in der Ecke, dort sitzt es allein,
introvertiert und verdrossen.
Versteckt sich und hält sich die Welt vom Leib,
ist jedem gegenüber verschlossen.

Dieser gequälte Mensch ist wie Garn,
verknotet, verwirrt und verheddert.
Eine Puppe, missbraucht und dann weggeworfen,
die Gefühle zerstört und zerschreddert.

Das Kind, nun erwachsen, ist noch allein,
denn niemand kann es verstehen.
Das Entwirren des verhedderten Garns:
mit Vorsicht muss es geschehen.
Ihr Möchtegern-Ratgeber, lasst euch sagen:
Zeigt Umsicht und nehmt euch in acht.
Lest alle Zeichen vor gefährlichen Minen.
Das erste lautet: „Behandle mich sacht“.

Das Kind in der Ecke verlor seine Kindheit,
vergangen sind Glück und Vertrauen.
Gibst du ihm Würde und Wahrheit zurück?
Kann auf dein Mitleid es bauen?

Und sei nicht weise in deinen Augen,
hilfst du dem Bedrückten fest.
Vertrau Gottes Wort und dann sei gewiss:
Sein Geist bewirkt den Rest.

Bill BowenSilentlambs ist der Name einer Initiative in den USA, die von Bill Bowen ins Leben gerufen wurde. Er war einst Ältester bei den Zeugen Jehovas und konnte nicht mehr mit ansehen, wie Opfer sexuellen Missbrauchs zum Schweigen gebracht wurden, während man die Täter weiterhin gewähren ließ. Er verließ die Organisation mit der scheinheiligen Fassade, ging an die Öffentlichkeit und brachte seine Erfahrungen zu Papier. Dieser Bereich von infolink enthält die deutsche Übersetzung von Inhalten aus der Website von Silentlambs unter http://www.silentlambs.org.



silentlambs March Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Freitag, den 27. September 2002 um 01:00 Uhr

125 Opfer sexuellen Missbrauchs aus 22 Staaten überreichten der Weltzentrale der Zeugen Jehovas Hunderte von Lämmern

Weltweit erste Demonstration von Zeugen Jehovas, die Opfer sexueller Gewalt wurden

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Zeuge der Anklage Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Dienstag, den 28. Mai 2002 um 01:00 Uhr

In einer kleinen Stadt wie Othello im Bundesstaat Washington sind die Nachbarn oft Freunde, ganz wie die Familie. Was die Geschichte, die Sie jetzt hören sollen, noch schmerzvoller macht. Denn Erica Garza, die hier aufwuchs, stand niemand näher, vertraute sie niemandem mehr als dem besten Freund ihrer Eltern. Dieser "Freund" begann sie sexuell zu missbrauchen, als sie gerade einmal fünf Jahre alt war. Sowohl Erica als auch ihr Schänder waren Mitglieder der Zeugen Jehovas.
Was tat ihr Vater Reuben Garza, als er davon erfuhr? Hat er Anzeige bei der Polizei erstattet?

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Frau verklagt Kirche Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Sonntag, den 01. September 2002 um 01:00 Uhr

Sie behauptet, Jehovas Zeugen vertuschten sexuellen Missbrauch

Eine Frau aus New Brunswick behauptet, zwei Älteste der Zeugen Jehovas und die kanadische Kirche hätten den sexuellen Missbrauch vertuscht, den sie ihren Worten nach durch ihren Vater erlitt.

Die Frau, deren Prozess nächsten Montag in Toronto beginnt, verklagt die Wachttturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft in Kanada und zwei Älteste ihrer ehemaligen Versammlung in Shelburne, nördlich von Orangeville, auf 700.000 Dollar. Die Kirche und die Ältesten Brian Cairns und Steve Brown bestreiten jedes Fehlverhalten und planen, die Klage vor Gericht anzufechten.

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Haltung der Kirche angegriffen Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Freitag, den 26. Juli 2002 um 01:00 Uhr

Ein Mann, dessen Sohn von einem Zeugen Jehovas sexuell missbraucht wurde, hat die Kirche kritisiert, nachdem Führer sagten, sie würden überlegen, den Pädophilen in ihren Reihen zu behalten. Der Vater, der aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden kann, behauptet, Jaswant Patti sei immer noch ein Mitglied der Kirche, die von ihrer Versammlung fordert, „moralisch rein“ zu sein.

Ein Sprecher der Zeugen Jehovas bestätigte, dass die Kirche in dem Fall eine interne Untersuchung durchführe, nach der Patti Mitglied bleiben könne, wenn er „aufrichtige Reue“ zeige.

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Geld aus dem weltweiten Werk für den Schutz Pädophiler ausgegeben Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Samstag, den 29. Juni 2002 um 01:00 Uhr

Erica Rodriguez/Garza reichte im Januar 2002 eine Klage gegen die Zentrale der Zeugen Jehovas ein, weil sie und ihre Familie nach der Anzeige gegen den später überführten Kinderschänder Manuel Beliz in grober Weise falsch behandelt wurden. Die Zeugen Jehovas beauftragten örtliche Anwaltskanzleien mit der Verteidigung ihrer Position gegenüber Erica. Wie sieht ihre Position aus? Manuel Beliz ist in allen Anklagepunkten unschuldig. In einer schriftlichen Erklärung hat Bruder Beliz folgendermaßen seine Unschuld erklärt: „Ich bin in allen falschen Anklagepunkten frei von Schuld“, und die Wachtturm-Gesellschaft benutzt seine schriftliche Erklärung als Grundlage, Erica wiederum als Lügnerin zu bezeichnen. Es ist interessant, im Gerichtsprotokoll zu sehen, dass Bruder Beliz vor zwei Justizbeamten gestanden hatte, Erica sexuell belästigt zu haben.

Woher kam das Geld für die Verteidigung von Manuel Beliz?

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Dateline und Pädophilie - Kommentar Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Mittwoch, den 01. Mai 2002 um 01:00 Uhr

Die Sicherheit der Kinder sollte an erster Stelle stehen. Älteste werden angewiesen, wenn sie von mutmaßlichem Kindesmissbrauch hören, sich mit der Rechtsabteilung der Gesellschaft in Verbindung zu setzen. Es tut mir leid, aber das zeigt mir deutlich, wo die Prioritäten liegen.

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Schützen Zeugen Jehovas Kinderschänder? Drucken E-Mail
Geschrieben von: silentlambs   
Donnerstag, den 29. Juni 2006 um 16:52 Uhr

Diese Frage wurde die letzten 6 Jahre von Medien, Missbrauchsopfern und Pressesprechern von Zeugen Jehovas erörtert. Die Medien gaben Zeugnis von ungezählten Opfern weltweit und daher ein überwältigendes „Ja“ als Antwort. Andererseits sind dort Anwälte und glattzüngige Pressesprecher der Zeugen Jehovas, die in berechnender Art und Weise aussagen, es wäre eine absurde Unterstellung. Sie „verabscheuen“ Kinderschänder und würden niemals einen „bekannten“ Kinderschänder schützen oder die Zeugenaussage von „glaubwürdigen“ Augenzeugen ignorieren. Der Leser mag sich fragen: „Was ist die Wahrheit bezüglich dieser Angelegenheit?“

Die kürzlich aufgedeckte Meldung eines Mitglieds der Bethel-Familie, J. Manuel Cano, scheint ausschlaggebend in Richtung der Opfer zu sein.

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Sturm im Saal Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Sonntag, den 01. September 2002 um 01:00 Uhr

Jehovas Zeugen leugnen Heimlichtuerei bei der Behandlung von Sexualstraftätern in der Familie

Jehovas Zeugen verurteilen Kindesmissbrauch vehement. Doch mehrere Opfer in der Sekte sind in den vergangenen Monaten mit der Behauptung an die Öffentlichkeit gegangen, dass „Monster“ sich hinter der Politik der Kirche bei der Behandlung von Kindesmissbrauch verstecken.

Kritiker sagen, die Kirche fördere die Heimlichtuerei und die Rettung der Sünder auf Kosten der Opfer. „Die Politik schafft ‚ein Pädophilenparadies’“, sagte Bill Bowen aus Kentucky, ein früherer leitender Diener in der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft, der nach 43 Jahren aus Protest ging. „Da geschieht etwas heimliches und verschlagenes Böses ... und die Zeugen sind sich dessen nicht einmal bewusst“, sagte Bowen, der im Jahre 2000 eine Opferunterstützungsgruppe namens Silent Lambs gründete.

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Warum werden Leute, die für Kinder die Stimme erheben, ausgeschlossen? Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Mittwoch, den 31. Juli 2002 um 01:00 Uhr

Joe Anderson, 67, aus Normandy, Tennessee, der Mann von Barbara Anderson und seit über 50 Jahren ein treuer Zeuge, trat nach über 43 Jahren im Amt aus Protest gegen die Wachtturm-Politik zu Kindesmissbrauch im Juni 2002 als Ältester zurück. In seinem Brief bittet er die Kirche bescheiden, die notwendigen Änderungen vorzunehmen, um Kinder zu schützen. Am Mittwoch, dem 31. Juli wurde er von einem Rechtskomitee unter der Beschuldigung, er „verursache Spaltungen“, ausgeschlossen, weil er eine Kopie des Briefes an Mitälteste in seiner Versammlung und an zwei Mitglieder der leitenden Körperschaft, mit denen er befreundet war, geschickt hatte. Joe hat zwar vor, Berufung einzulegen, aber er bemerkt: „Ich bin für die Kinder aufgestanden, aber durch die Maßnahmen der Rechtskomitees, die von der leitenden Körperschaft dazu angewiesen werden, schützen sie diejenigen, die Kinder vergewaltigen.“

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Kirche im Mittelpunkt von Anschuldigungen wegen Pädophilie Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Mittwoch, den 17. Juli 2002 um 01:00 Uhr

Die Kirche der Zeugen Jehovas in Schottland hat vehement bestritten, dass sie Pädophilen Schutz bietet.

Am vergangenen Abend wurde in einer Panorama-Sendung des BBC-Fernsehens behauptet, die Kirche führe Unterlagen über bekannte Pädophile, die sie sich weigere, der Polizei zu übergeben. Das Programm porträtierte ein Teenagermädchen aus Ayrshire, das den Ältesten in ihrer Kirche angeblich erzählte, sie sei von ihrem Vater missbraucht worden. Sie behauptete, man habe ihr gesagt, sie solle nicht zur Polizei gehen, und das trotz der Tatsache, dass der Mann den Ältesten bereits gestanden hatte, dass er sie missbraucht hatte.

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