Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Hier haben wir zahlreiche Informationen zu unterschiedlichen Organisationen gesammelt. Viele Lebensberichte geben Aufschluss über das Leben in einer Sekte.

Diese Dokumentation verfolgt das Ziel, den in einer Sekte "Eingeschlossenen" Informationen zu geben, zu denen sie sonst vielleicht keinen Zugang haben. Dies kann ihre Sichtweise erweitern und ihnen helfen, sich ein objektiveres Gesamtbild über ihre Gemeinschaft zu verschaffen. Ferner möchten wir die Bevölkerung über die Lehren, und die Art und Weise, mit der Sekten ihre Mitglieder an sich binden, informieren.

Wir benutzen den Begriff "Sekte" statt der sonst üblichen Umschreibung "religiöse oder weltanschauliche Gruppierung", da diese Bezeichnung u.a. dem allgemeinen Sprachgebrauch entspricht (siehe auch Begriff "Sekte" der AGPF).

Der Weg aus der Sekte ist keine Entscheidung, die man von heute auf morgen treffen kann, kein einfacher Schlussstrich unter die Vergangenheit. Vielmehr ist es ein langer Prozess, der mit vielen inneren Kämpfen verbunden ist und Narben hinterlässt, die sich für lange Zeit in der Psyche festsetzen.

Jan Groenveld hat passende Worte dazu gefunden, die vermutlich auch so manchem Zeugen Jehovas Aussteiger aus der Seele sprechen.

Gerhard Besier will sie mit einer großen Studie retten

Morgen versucht sich das Dresdner Hannah-Arendt-Institut in der schwierigen Disziplin, einen gordischen Knoten zu durchschlagen: Institutsleiter Gerhard Besier muss sich vor dem Kuratorium für seinen Auftritt beim Brüsseler „Zentrum für Religionsfreiheit“ verantworten.

Der Ökumenische Kirchentag in Berlin ist nicht nur Treffpunkt der christlichen Kirchen, auch nichtökumenische Religionsgemeinschaften machen auf sich aufmerksam, oftmals als Zeichen eines Protests.

Solche Randerscheinungen sind schon obligatorisch für jede Großveranstaltung und fallen daher nur noch selten auf. Doch wenn für den Protest „unheilige“ Allianzen geschlossen werden, dann ist diesen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit sicher.

Sektenausstieg: Der Odenwälder Wohnhof hilft Menschen aus einengenden religiösen Gruppierungen in ein normales Leben zurück

Die junge Frau mit den dunklen Haaren sitzt in sich versunken auf dem Stuhl. Sie vergräbt das Gesicht in ihre Hände, will nichts sehen, auch nicht gesehen werden. Sie will einfach nur ihre Ruhe. Mit Mühen hat sie sich gerade von einer Sekte losgesagt. Im Odenwälder Wohnhof hat sie Zuflucht gefunden, will hier lernen, ihren Alltag wieder selbst zu organisieren.