Netzwerk Sektenausstieg e.V.

NotizenFür die Mehrheit der Zeugen Jehovas gilt eine ganz einfache Weltanschauung. Auf der einen Seite "die Wahrheit" und auf der anderen "die Welt". Hier hohe moralische Ansprüche und dort jede Form von Unmoral. Kinderschänder kommen nach dieser simplifizierten Denke nur unter katholischen Geistlichen vor, genauso wie Betrüger, fremdgehende Ehemänner und drogensüchtige Kinder. Das die Realität ganz anders aussieht, merkt man erst, wenn man sehr viele Kontakte unter Zeugen Jehovas hat. Und wenn man systematisch die Berichterstattung in den Medien beobachtet.

Nachfolgend ein Leitartikel in Dänemarks größter Zeitung Ekstrabladet vom 21. Oktober 1996. Die Begebenheit: Eine junge Mutter, Zeugin Jehovas, starb, nachdem sie sich geweigert hatte, eine Bluttransfusion anzunehmen.

Probleme haben in der Denkwelt eines Zeugen Jehovas eigentlich immer nur die anderen. Schließlich leben sie im "geistigen Paradies", genießen exklusiv den Segen Jehovas und werden ausschließlich von biblischen Grundsätzen geleitet.

Olympiastadion München, August 1996
Eine (Wieder)Begegnung der (un)heimlichen Art.

Annäherung.
München, Fahrt mit der U-Bahn zum Olympiazentrum. Ich bin um halb zehn etwas spät dran (erfahrungsgemäss beginnt das Programm so um neun oder spätestens jetzt), wundere mich deshalb nicht, dass kein relevanter Fahrgast zu entdecken ist.

Die Bibelforscher wollen 250 Betsäle in den neuen Bundesländern bauen. Um dies leichter durchzusetzen, fordern sie ihre Anerkennung als Kirche.