Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat ein System errichtet, das Kritik nicht duldet und für Andersdenkende keinen Platz hat. Und das, obwohl einige der Wachtturm-Lehren alles andere als wasserdicht sind.

In der "sichtbaren Organisation Jehovas" gibt es seit Jahren schon die Einrichtung des "Krankenhauskomitees". Der "kleine Zeuge Jehovas" hat natürlich von alledem keine Ahnung. Gut, er weiß natürlich, daß es solche Komitees gibt. Den eigentlichen Inhalt aber kennt er wohl kaum.

Man vertraut auch hier blindlings, wie sooft und bei anderen Dingen auch, den "Führern da oben", denn "die sind ja dazu da, mir die Heilige Schrift auszulegen, denn ich selbst kapier sie sowieso nicht, dazu fehlt mir der Geist Gottes". Eduard Groß hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Ursprünglich forschte ich nach und trug dieses Material zusammen und schrieb es, um einem Zeugen zu erklären, warum ich im Falle meiner Kinder die Erlaubnis zur Transfusion geben würde. Der Artikel hat an Umfang zugenommen, und ich hoffe, daß er anderen weiterhelfen kann. Die Nachforschungen haben mir (auf traurige Weise) die Augen geöffnet.

Die Zeugen Jehovas lehnen Bluttransfusionen ab. Das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, welche abstrusen Märchen die Sektenzentrale mitunter erfindet, um diese Position pseudowissenschaftlich zu untermauern.

Zeugen Jehovas, die die Lügenmärchen der Sektenzentrale durchschaut haben und ausgestiegen sind, werden natürlich nicht gern gesehen. Doch die Wachtturm-Indoktrination geht über pure Angstmache mit Dämonen weit hinaus und macht noch nicht einmal beim Aufruf zur Büchervernichtung halt...