Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat ein System errichtet, das Kritik nicht duldet und für Andersdenkende keinen Platz hat. Und das, obwohl einige der Wachtturm-Lehren alles andere als wasserdicht sind.

Der WTG gelingt es immer wieder, ihre zahlreichen Lehränderungen als "neues Licht" zu verkaufen. Eine Taktik, die nur deshalb funktioniert, weil nur wenige Zeugen Jehovas wirklich die Geschichte dieser Organisation kennen.

James Walker und Rick Branch aus Arlington, Texas, haben sich die Mühe gemacht, die zahlreichen Falschpropheziehungen und "Erkenntnisse" der WTG chronologisch zu ordnen.

Fiktiver Artikel nach der Doktrin der Wachtturm-Gesellschaft

Mord ist für uns etwas Verabscheuungswürdiges. Das ist in Übereinstimmung mit dem Grundsatz aus Römer 12:9. Selbst ein Mord ist einer zu viel. Jahrzehntelang haben Wachtturm und Erwachet! Artikel gebracht, um sowohl die Zeugen als auch die Öffentlichkeit über die Wichtigkeit und Notwendigkeit aufzuklären, Brüder und Schwestern vor Mördern zu schützen.

Die Behauptung der Zeugen Jehovas, Jesus sei der Mittler ausschließlich für die 144.000 und nicht für die Mehrzahl der „nicht gesalbten“ Zeugen Jehovas, setzt voraus, dass diese Zahl buchstäblich aufgefasst wird.

Dies sei zwingend, um diese buchstäbliche Anzahl von der aus einer unbestimmten Anzahl von Menschen bestehenden „[großen] Volksmenge“, die kein Mensch zählen konnte...“ (Off 7:9, 14), unterscheiden zu können. Doch welcher gedankliche Spagat ist notwendig, um diese Lehre aufrecht erhalten zu können?

Wird ein Zeuge Jehovas ins Krankenhaus eingeliefert, muss er damit rechnen, von einem Mitglied des sogenannten "Krankenhaus-Verbindungskomitees" besucht zu werden, das beharrlich darüber wacht, dass ihm ja keine Bluttransfusion verabreicht wird. Was ganz offensichtlich dazu gedacht ist, seine freie Entscheidung zu beeinflussen, liest sich jedoch für Außenstehende ganz anders.