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Die Wachtturm-Gesellschaft hat ein System errichtet, das Kritik nicht duldet und für Andersdenkende keinen Platz hat. Und das, obwohl einige der Wachtturm-Lehren alles andere als wasserdicht sind.

Wenn eine Frau bei der Vergewaltigung nicht schreit, begeht sie dann Hurerei und damit eine Sünde?

Nachfolgender Bericht aus Quebec, Kanada, beschreibt den Tod eines Zeugen Jehovas im Beisein seiner Familie und des „Krankenhaus-Verbindungskomitees“, die fest davon überzeugt waren, es sei sein Wille, lieber zu sterben, als sich eine Bluttransfusion geben zu lassen.

Königreichsnachricht 37 - Das Ende der falschen Religion ist naheNun ist es wieder mal soweit, die Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft wendet sich noch einmal mit einer „Frohen Botschaft“ an die Seelen unseres Erdenrunds. Das sich in grellbunten Farben präsentierende Faltblatt wurde vom 16. Oktober bis zum 12. November seitens der Bruderschaft als „Königreichs-Nachricht Nr. 37“ verbreitet, und das global.

Bereits im Jahre 1970 deklarierte „Der Wachtturm“, hier die Ausgabe vom 15. Januar, den „verderbtesten Teil der Organisation Satans“, die „Falsche Religion“, zur „baldigen“ Vernichtung. Jene doch recht finstere Prognose wurde bis dato ohne eine Unterbrechung sowohl an die interessierten- als auch nicht interessierten Menschen gepresst. Der im „Jahrbuch 1996“ gelobte Vortrag, der im Zusammenhang mit einer in 111 Sprachen erschienenen „Königreichs-Nachricht“ Erwähnung fand, und betitelt war - man lese und staune - „Das Ende der falschen Religion ist nahe!“ bildet nur ein Glied in dieser Warteschleife der Erwartungen.

Vermutlich hat sich jeder christlich orientierte Mensch, der dem in den Schulen und Kirchen angebotenen Religionsunterricht mehr oder weniger aufmerksam gefolgt ist, längst daran gewöhnt, dass die der Bibel entnommenen Geschichten höchst unterschiedliche Interpretationen erfahren.