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Nicht selten wird die Frage gestellt, wie Jehovas Zeugen (JZ) zum Lügen eingestellt sind, oder sie werden gar pauschal des Lügens beschuldigt.

Davon fühlen sie sich verletzt, denn sie wissen, dass Gott das Lügen hasst. Folglich lehrt auch ihre wichtigste Lehrzeitschrift, Der Wachtturm (WT), in seiner Ausgabe vom 15.04.1993, S.31, dass ‘Gott die vernichten wird, die Lügen reden, dass der Teil aller Lügner der zweite Tod sei’, und dass JZ triftige Gründe haben, die Wahrheit zu sagen. Das klingt nicht nur gut, so sehen sich JZ selbst.

Allerdings ist bekannt, dass die Wachtturm-Gesellschaft (WTG) ebenfalls lehrt, (WT 15.12.1993, S.25), dass man nicht verpflichtet sei, jemandem wahrheitsgetreue Auskünfte zu geben, der nicht berechtigt ist, sie zu erfahren. Eine solche ‘theokratische Kriegslist’ wird von Dritten oft als eine Erlaubnis zum Lügen angesehen. Auch ist bekannt, dass halbe Wahrheiten, Teilwahrheiten, die beim Zuhörer oder Leser zu falschen Schlussfolgerungen führen, oft schlimmer sind als offene Lügen und auch als Lügen angesehen werden müssen. Deshalb werden ja JZ im Leitfaden für die Theokratische Schule aufgefordert, z.B. bei Zitaten aus Werken anderer Autoren, aus Briefen usw. nicht nur korrekt, sondern auch sinngemäß, vollständig, ehrlich zu zitieren, um glaubwürdig zu bleiben. Denn Halbwahrheiten können die größeren Lügen sein.

Wie handelt jedoch die WTG selbst? Die Frage wird gestellt, nicht weil solche Verfahrensweisen nicht auch bei anderen Organisationen möglich wären, sondern weil sie sich als Gottes Kanal, als Gottes Organisation versteht; deshalb muss sie auch mit einem besonderen Maßstab gemessen werden.

Nehmen wir als Beispiel die für die Öffentlichkeit geschriebene Broschüre ‘Jehovas Zeugen, Menschen aus der Nachbarschaft - Wer sind sie?’. Diese Broschüre wurde von der WTG freiwillig veröffentlicht. Man kann also sagen, dass hier niemand Auskünfte haben wollte, der nicht berechtigt wäre, sie zu erfahren. Sie müsste demnach in ihrer Darstellung offen und ehrlich, vollständig den Tatsachen entsprechend sein, und der einzelne JZ wird dies auch so sehen. Das Ziel dieser Untersuchung ist nicht allein, die Darstellungsweise der WTG zu untersuchen, sondern auch, zu zeigen, wie man im Gespräch mit JZ Fragen stellen sollte, um auch für den einzelnen JZ das volle Bild einer Sache herauszufinden. Die Broschüre wurde geschrieben, um das Image von JZ in die Richtung zu beeinflussen, wie man gern gesehen werden möchte.

Sehen wir uns also die Darstellung der WTG an...

1. Seite 3, Spalte 1: ... ihr [JZ] Herzenswunsch, allen Menschsein Gutes zu tun und anderen zu helfen, wann immer es ihnen möglich ist.

Ein schöner und anerkennenswerter Grundsatz. Der Leser versteht, dass JZ frei sind oder gar ermuntert werden, wo immer sie können, Gutes zu tun. Ist es auch so gemeint? Nehmen wir als Beispiel an, dass man auf der Basis dieses Textes einen JZ auffordern würde, sich doch im Umweltschutz zu engagieren. Er würde natürlich nachlesen, was die WTG dazu sagt. Z.B. im WT 01.01.1993, S.31:

Gottes Volk sollte sich dem Umweltschutz nicht verschließen... dass menschlichen Bemühungen ... kein echter Erfolg beschieden sein wird... Deshalb setzen wir uns und unsere Mittel für die göttliche Lösung ein und versuchen nicht, die äußerlichen Symptome zu kurieren. ... Die Nächstenliebe... schließt ein, die Menschen zu lehren, gemäß der biblischen Wahrheit zu handeln und somit davon abzusehen, ihren Körper durch Rauchen, übermäßigen Alkoholkonsum oder durch Rauschgift zu zerstören... Auf diese Weise leistet das Predigtwerk heute einen buchstäblichen Beitrag zur Verringerung des allgemeinen Problems der Umweltverschmutzung.

WT 15.02.1993: Heute werden aus Fragen des Umweltschutzes schnell politische Streitfragen. Ließe sich ein Christ in politischer Hinsicht auf die eine oder die andere Seite festlegen, wäre er nicht mehr politisch neutral. Jesus versuchte nicht, die gesellschaftlichen Probleme seiner Tage zu lösen ... sie (JZ) haben eindeutig nicht den Auftrag, bei Umweltaktionen der Welt führend voranzugehen. Richtigerweise setzen sie das Predigen der Botschaft von Gottes Königreich an die erste Stelle.

Also bleibt für den loyalen Zeugen nur der Predigtdienst. Geht das aus der Broschüre hervor? Nennt man das eine ehrliche Darstellung? Aber vielleicht war das Beispiel nicht gut gewählt. Wie wäre irgend ein anderes Engagement zu sehen, das Gutes bewirkt für die Mitmenschen? Der WT 15.02.2000, S.6 berichtet vom Einsatz von Feuerwehrleuten bei einem Vulkanausbruch, die beim Helfen selbst von der Lava überrollt wurden. Er schreibt:

Sie glichen den wohlmeinenden Männern und Frauen, die sich dafür einsetzen, die Welt zu verbessern... Ist es vernünftig, sich zu einem ‘Freund der Welt’ zu machen, indem man versucht, ein weltweites System zu retten, das Gott zur Vernichtung verurteilt hat?

Ist eine solche Haltung, eine solche Einstellung erkennbar, wenn man die Broschüre liest? Vielleicht meint man, ein ZJ kann sich ja nach seinem Gewissen statt nach dem WT richten, jedoch wird ihm gesagt (WT 01.05.2000, S.16):

Von Zeit zu Zeit werden auch spezielle Gesichtspunkte unseres Benehmens angesprochen. Welche Einstellung würde man bei jemand erwarten, der wirklich auf das hört, was der Geist durch die Sklavenklasse sagt’? Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig.

Was also hier in der Broschüre steht, bedeutet für einen JZ nicht unbedingt dasselbe wie für einen außenstehenden Leser. Es wird für letztere ein falscher Eindruck erweckt! Ist das ehrlich?

Wie steht es mit der Hilfe für Einzelpersonen? Hier handeln sicher nicht wenige JZ nach ihrem Gewissen. Werden sie jedoch dazu ermuntert? Der WT 01.01.2000, S.12-13, erwähnt Sorge für die Angehörigen, Hilfe beim Bau von Königreichssälen, Hilfe für Brüder in Katastrophenfällen. Bei Kontakten mit Außenstehenden wird immer wieder auf die Gefahr der schlechten Gesellschaft aufmerksam gemacht, denn schlechte Gesellschaft ist eigentlich jeder, der dich nicht in deinem Glauben stützt. Ist dies aus der Broschüre ersichtlich?

2. Seite 3, rechte Spalte: JZ vermeiden Konfrontationen

Dazu wird der Text aus 1.Petrus 2:23 angeführt, wonach Jesus, selbst wenn angegriffen, nicht zurückschmähte oder -drohte. Doch die WTG ist heute ein häufiger Kläger vor den Gerichten; Kritiker, Autoren usw. müssen damit rechnen, angeklagt zu werden. Dabei hält sich die WTG keineswegs davon zurück, andere zu kritisieren. Auch die Medien werden zur Eigendarstellung gern genutzt (WT 01.01.2000, S.14), aber ebenfalls so ‘informiert’, wie man das am Beispiel der Broschüre ersehen kann.

3. Seite 4: Name Jehova, der in der Bibel über 7000mal vorkommt

Nur in der Neuen-Welt-Übersetzung der WTG kommt der Name so häufig vor, weil sie den Namen auch ins Neue Testament eingesetzt hat. Er steht jedoch nicht in den griechischen Texten des Neuen Testaments aus den frühen Jahrhunderten. Ist das ehrlich?

4. Seite 4 und Seite 31: soziale Tätigkeit

Der Bericht erweckt den Eindruck, dass JZ soziale Arbeit (als freiwilliges Engagement) verrichten. So lange sich jemand für den Glauben von JZ interessiert, wird man sich um ihn kümmern und die erwähnten Ergebnisse sind ggf. die Folgen seiner Bekehrung. Doch wenn sich jemand nicht für diese Religion interessiert, wird er auch nicht weiter sozial betreut. Ist das ersichtlich aus der Darstellung? Ein Kreisaufseher sagte einmal: Jesus war Prediger, nicht ‘Schmalspursozialarbeiter’.

5. Seite 7: JZ - Propheten der Angst?

JZ verkünden Harmagedon. Wer wird dort gerettet? In der Broschüre Jehovas Zeugen im zwanzigsten Jahrhundert, S.29, heißt es: Glauben sie (JZ), dass nur sie gerettet werden? Nein.... Viele von denen, die heute leben, mögen noch vor der ‘großen Drangsal’ für Wahrheit und Gerechtigkeit eintreten" (d.h. JZ werden). Also werden doch nur JZ gerettet! Ist das ehrlich? Bewirkt das nicht Angst? Dazu immer die Unsicherheit der eigenen Errettung!

6. Seite 8: NW-Übersetzung von vielen Gelehrten gelobt

Namentlich erwähnt wird nur der Hebraist Prof Kedar. Dieser schreibt in einem Brief jedoch: ‘...betreffen all meine Äußerungen bezüglich der Wachtturm-Version ausschließlich nur den hebräischen Teil der Bibel, das Alte Testament, wobei ich Hunderte von Versen überprüft habe. Ich bin nicht dazu qualifiziert, ein Urteil über die entsprechende englische Version des griechischen Neuen Testaments abzugeben’.

Hunderte von Versen überprüft bei Zigtausenden: das erscheint mir noch keine ausreichende Voraussetzung für eine Beurteilung.

Andere Gelehrte werden in der Broschüre nicht namentlich genannt; doch wurden in anderen WTG-Schriften die Gelehrten Prof Howard, J.R. Mantey und W. Barclay erwähnt, diese sagen bezüglich ihrer Anführung in den Schriften der WTG aus:

  • Die Zeugen Jehovas haben zu viel aus meinem Artikel gemacht. Ich unterstütze ihre Theorien nicht (Prof . Howard).
  • Sie haben mich ohne Berücksichtigung des Zusammenhangs zitiert ... Aber unsere Studien beweisen, dass Jehovas Zeugen gerade das Gegenteil praktizieren, wenn die Heilige Schrift von ihren ketzerischen Glaubenslehren abweicht ... hiermit bitte ich Sie, die Manual Grammar of the Greek New Testament nicht mehr zu zitieren ... sollten Sie meine Bitte nicht respektieren, müssen Sie dann auch die Konsequenzen daraus tragen... (J.R. Mantey).
  • Der Wachtturm-Artikel hat durch clevere Wiedergabe gerade das Gegenteil gesagt, was ich sagen wollte (W. Barclay).

Ist das ehrlich?

7. Seite 13: gleiche Ansicht aller Zeugen erläutern am Beispiel von Studenten

Ist das Beispiel zutreffend? Studenten dürfen alle Zeit ihren Lehrstoff nachprüfen, Kritik äußern, Zweifel anmelden, selbst forschen usw. Dürfen das JZ mit den Lehren der WTG? Die Tatsachen sind zu bekannt! Ist das eine ehrliche Darstellung? Wenn jemand etwas nicht glauben kann, dann soll er lt. WT 01.01.2000, S.10, warten, aber nicht unabhängig denken oder eine eigene Meinung vertreten.

8. Seite 14 [im Kasten]: persönliches Interesse der Ältesten von 88,9% positiv empfunden

Wie ernst ist diese Zahl zu nehmen, wenn man weiß, dass bei der ihr zu Grunde liegenden Fragebogenaktion den Befragten mitgeteilt wurde, dass ihre Antworten dazu dienen sollten, gegnerische Anschuldigungen zurückzuweisen?

9. Seite 14: Er (jeder JZ) kann sich jederzeit [von der Organisation] zurückziehen

Richtig! Aber wird etwas gesagt über die Verfahrensweise gegenüber Ausgeschlossenen wie auch gegenüber denen, die sich freiwillig zurückziehen? Wird etwas gesagt von den schon entstandenen familiären oder sozialen Tragödien? Nichts dergleichen! Hört man von Rufmord, Isolation, Ächtung usw.? Im Jahr 1994 sollen 1335 weggegangen sein; laut Jahrbuch bei Unterstellung von 1% Todesfällen wäre die Minderung 2424. Ist das ehrlich?

10. Seite 15: Regelung kam nicht durch Gerichtsbeschluß zustande

Kam sie aber durch freiwilligen Entschluß der WTG zustande, oder wurde sie von außen her veranlasst, erzwungen? Warum solche Äußerungen, die falsche Eindrücke erwecken?

11. Seite 27: Taschengeld auch für Mitarbeiter in leitender Funktion

Wie steht es aber mit sonstigen Vergünstigungen? Hier wird der Eindruck völliger Gleichheit erweckt; doch wie ist es mit den zahlreichen ‘Vorrechten’ der leitenden Zeugen, deren Kosten eben die WTG übernimmt? Man kann auch mit einem Taschengeld auskommen, wenn die Organisation alles andere finanziert, und zwar durchaus nicht gleich! Beispiele kann man nachlesen in R. Franz ‘Der Gewissenskonflikt’, aber auch in vielen anderen Berichten in den Schriften der WTG über die Vorrechte z.B. von Rutherford oder Knorr.

12. Seite 29: JZ begrüßen... verantwortungsbewußtem Journalismus

Wer bestimmt, was das ist? ‘Sie lehnen es ab, sich auf Streitgespräche mit Personen einzulassen, die nur daran interessiert sind, JZ schlecht zu machen und ihre Tätigkeit zu stören’. Wie sieht die Praxis aus? Wie werden kritische Journalisten behandelt? Ist das eine ehrliche Aussage? Wenn JZ Leserbriefe an Medien schreiben, ohne sich als JZ zu bekennen, ist das ehrlich oder soll hier die Medienlandschaft ‘manipuliert’ werden?

13. Seite 30: Bildung; JZ stellen einen Querschnitt der allgemeinen Bevölkerung dar

34,6% besuchen eine weiterführende Schule, also 65,4% nur die Haupt- oder Sonderschule; die allgemeine Bevölkerung der Bundesrepublik lt. ‘Die Rheinpfalz’ vom 19.02.1999: 24,7% Abitur und 39% Realschulabschluß, also 63,7% haben den Abschluß einer weiterführenden Schule, demnach nur 36,3% Hauptschule oder Sonderschule. Bevölkerungsquerschnitt? Ehrlich? Warum diese Unwahrheiten?

Was heißt konkret: JZ ‘interessieren sich überdurchschnittlich für Nachrichten’? Tageszeitung, Fernsehen - was ist daran schon überdurchschnittlich?

14. Seite 30: Freizeit

Das abgebildete Ballettmädchen könnte den Eindruck erwecken, dass Freizeitgestaltung sehr positiv gewertet wird; der dazugehörende Text läßt dies nicht erkennen; dagegen zeigen die WTG-Schriften für JZ, dass man solche Aktivitäten möglichst einzuschränken sucht, vor allem aber, dass man dabei schlechte weltliche Gesellschaft meiden soll, was die Aktivitäten eigentlich auf die Glaubensgenossen beschränkt. Warum hat man die angeführten Freizeittätigkeiten nicht von der Zeitaufwendung her detaillierter aufgeschlüsselt, um zu sehen was wirklich auf die einzelnen Sparten entfällt? Eine ehrliche und aussagekräftige Darstellung?

15. Seite 30: Einwirkungen auf Spenden

Hier kommt es doch sehr auf die Definition an; sind Hinweise auf Spendenmöglichkeiten im WT oder Bekanntmachungen auf Kongressen nicht auch Einwirkungen? Bei der Angabe von 92,3%, die das verneinen, scheint mir doch das Wissen um den Zweck der Befragung von Einfluß gewesen zu sein.

16. Seite 31: Kinderzitate zu der Ablehnung von Feiertagen

Sind das von Kindern kommende oder zweckmäßig Kindern in den Mund gelegte Zitate? Dazu kommt, dass Kinder von JZ früh erfahren oder lernen, wie sie auf solche Fragen antworten sollen gegenüber Außenstehenden. Wenn heute JZ Feiertage begehen dürften, würde wohl kein Kind mehr so reagieren.

17. Seite 31: Noten in der Schule

65,9% der Schüler haben sehr gute bis gute, 34,1% befriedigende Noten; das sind zusammen 100%. Also gibt es hier keine in % ausgedrückte Noten von ausreichend, mangelhaft oder gar ungenügend. Was man mit einer gut vorbereiteten Fragebogenaktion und entsprechenden Statistiken alles beweisen kann! Aber ist ein solches Ergebnis glaubhaft?

18. Seite 31: Falsche Propheten

JZ bekennen gern, dass sie im Namen Jehovas sprechen. Die WTG in Form der Leitenden Körperschaft wird als Gottes Kanal, als Gottes Organisation, als Gottes Sprachrohr und als Gottes Prophet angesehen und genießt insoweit unter JZ unbedingte Lehrautorität. Wer sie kritisiert, kritisiert gleichsam Gott, wer sich gegen sie stellt, rebelliert gegen Gott! Ihre Aussagen werden als Licht, bei Änderungen als ‘Neues Licht’ verkündet. Der Maßstab über falsche Propheten, wie in 5.Mose 18:22 dargelegt, spricht von Propheten, die im Namen Jehovas sprechen, nicht von solchen die ‘unfehlbare Voraussagen’ machen. dies ist eine von der Bibel abweichende, zum Selbstschutz gedachte täuschende Erläuterung. Wo bleibt da die Ehrlichkeit? Hier scheint nur der Wunsch nach Image-Verbesserung im Spiel zu sein, aus nicht unerklärlichen Gründen.

Diese Gedanken sollen helfen, im Gespräch mit JZ durch gezielte Fragen den Gesprächspartnern selbst zu helfen, auf die Ungereimtheiten und auch Unehrlichkeiten in der Darstellung der WTG aufmerksam zu werden. Dazu ist jedoch ein Mindestmaß an Wissen und Information erforderlich.

Möge jeder bei der Lektüre der ‘Nachbarschaftsbroschüre’ seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen.