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Mormonen halten allgemein recht große Stücke auf ihre Literatur. Ihr Gründer Joseph Smith bezeichnete das Buch Mormon 1841 sogar als das richtigste Buch auf Erden. Da einige mormonische Gemeinschaften, darunter auch die große HLT-Organisation, noch immer auf einem exklusiven göttlichen Vertretungsanspruch beharren, sollten diese genau auf Veränderung der Lehrinhalte hin überprüft werden. Dafür eignen sich Eigenpublikationen der Gemeinschaften am besten. Frühen Auflagen ist hierbei der Vorzug zu geben.

Eine umfangreiche historische und wissenschaftliche Untersuchung des Buches Abraham und der Papyri, von denen der Text angeblich übersetzt worden sein soll.

Konnte Smith tatsächlich ägyptische Hieroglyphen entziffern, zu einer Zeit, wo die Ägyptologie noch in den Kinderschuhen steckte? Übersetzung oder Fantasiewerk Joseph Smiths? Um den Artikel besser verstehen zu können, vermittelt Ägyptologie Basics Grundlagenwissen darüber.

Mormonen halten allgemein recht große Stücke auf ihre Literatur. Ihr Gründer Joseph Smith bezeichnete das Buch Mormon 1841 sogar als das richtigste Buch auf Erden.

Da einige mormonische Gemeinschaften, darunter auch die große HLT-Organisation, noch immer auf einem exklusiven göttlichen Vertretungsanspruch beharren, sollten diese genau auf Veränderung der Lehrinhalte hin überprüft werden. Dafür eignen sich Eigenpublikationen der Gemeinschaften am besten. Frühen Auflagen ist hierbei der Vorzug zu geben.

Am 1. Mai 1843 druckte Times and Seasons das folgende aus dem Quincy Wig ab:

"Ein Herr J. Roberts aus dem Kreis Pike machte uns letzten Montag mit der schriftlichen Beschreibung einer Entdeckung bekannt, die kürzlich in der Nähe von Kinderhook in diesem Kreis gemacht wurde..."

Die offizielle Geschichte der Mormonen-Kirche wurde 1838 von Joseph Smith begonnen und ist heute ein Werk, das viele Bände umfaßt. Es gibt sie nicht in deutscher Sprache und ist deshalb hier sehr rar. Alle Referenzen mit der Bezeichnung HC beziehen sich auf sie. Es enthält ein umfangreiches Vorwort von B.H. Roberts, dem Autor von „Studies of the Book of Mormon“.

Dieses Werk unterliegt besonders stark den Änderungen der Zeit, deshalb läßt sich hieran besonders gut belegen, wie die Kirche versucht, die Geschichte zu ihren Gunsten auszulegen. So werden z.B. kritische Teile von Dokumenten ausgelassen und sich über die Zeit als falsch herausstellende Stellen gelöscht oder an die aktuellen Erkenntnisse angepaßt.