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Die Schöpfung - Erster Tag

Elohim: Jehova, Michael, seht: dort unten ist ungeformte Materie, geht hinab und formt eine Welt wie die anderen Welten, die wir zuvor geformt haben. Nennt eure Arbeit den Ersten Tag und bringt mir Bericht.
Jehova: Es soll geschehen, Elohim.
Komm, Michael, lass uns hinabgehen.
Michael: Wir werden hinabgehen, Jehova.
Jehova: Michael, sieh: hier ist ungeformte Materie. Wir werden sie in eine Welt formen wie die anderen Welten, die wir schon geformt haben. Wir werden unsere Arbeit den Ersten Tag nennen und zurückkehren und berichten.
Michael: Wir werden zurückkehren und über die Arbeit des Ersten Tages berichten, Jehova.
Jehova: Elohim, wir haben getan, wie du uns geboten hast, und haben unsere Arbeit den Ersten Tag genannt.
Elohim: Gut.

Zweiter Tag

Elohim: Jehova, Michael, geht abermals hinab. Sammelt die Wasser zusammen und lasst das trockene Land erscheinen. Nennt die großen Wasser Meere und das trockene Land Erde. Formt die Berge und Hügel, die großen Flüsse und kleinen Bäche, um das Angesicht der Erde zu verschönen und vielfältig zu gestalten. Nennt eure Arbeit den Zweiten Tag und bringt mir Bericht.
Jehova: Es soll geschehen, Elohim. Komm, Michael, lass uns hinabgehen.
Michael: Wir werden hinabgehen, Jehova.
Jehova: Michael, wir werden die Wasser sammeln und das trockene Land erscheinen lassen. Die großen Wasser werden wir Meere nennen und das trockene Land Erde. Wir werden die Berge und Hügel formen, große Flüsse und kleine Bäche, um das Angesicht der Erde zu verschönen und vielfältig zu gestalten. Wir werden unsere Arbeit den Zweiten Tag nennen und zurückkehren und berichten.
Michael: Wir werden zurückkehren und über die Arbeit des Zweiten Tages berichten, Jehova.
Jehova: Elohim, wir haben getan, wie du uns geboten hast, und haben unsere Arbeit den Zweiten Tag genannt.
Elohim: Gut.

Dritter Tag

Elohim: Jehova, Michael, kehrt abermals zur Erde zurück, die ihr geformt habt. Trennt das Licht von der Dunkelheit. Nennt das Licht Tag und die Dunkelheit Nacht. Lasst die Lichter am Firmament erscheinen; das größere Licht, damit es den Tag beherrsche, und das kleinere Licht, damit es die Nacht beherrsche. Lasst auch die Sterne erscheinen und ihr Licht der Erde geben, so wie in anderen Welten zuvor geschehen. Nennt eure Arbeit den Dritten Tag und bringt mir Bericht.
Jehova: Es soll geschehen, Elohim. Komm, Michael, lass uns abermals zur Erde zurückkehren, die wir geformt haben.
Michael: Wir werden zurückkehren, Jehova.
Jehova: Michael, wir werden das Licht von der Dunkelheit trennen, und das Licht nennen wir Tag und die Dunkelheit Nacht. Wir werden die Lichter am Firmament erscheinen lassen; das größere Licht, damit es den Tag beherrsche, und das kleinere Licht, damit es die Nacht beherrsche. Wir werden auch die Sterne erscheinen und ihr Licht der Erde geben lassen, so wie in anderen Welten zuvor geschehen. Wir werden unsere Arbeit den Dritten Tag nennen und zurückkehren und berichten.
Michael: Wir werden zurückkehren und über die Arbeit des Dritten Tages berichten, Jehova.
Jehova: Elohim, wir haben getan, wie du uns geboten hast, und haben unsere Arbeit den Dritten Tag genannt.
Elohim: Gut.

Vierter Tag

Elohim: Jehova, Michael, kehrt zurück und pflanzt Samen aller Art in die Erde, damit sie hervorkommen mögen als Gräser, Blumen, Büsche, Bäume und alle Art von Vegetation; ein jedes trage Samen nach seiner eigenen Art. Nennt eure Arbeit den Vierten Tag und bringt mir Bericht.
Jehova: Es soll geschehen, Elohim. Komm, Michael, lass uns hinabgehen.
Michael: Wir werden hinabgehen, Jehova.
Jehova: Wir werden Samen aller Art in die Erde pflanzen, damit sie hervorkommen mögen als Gräser, Blumen, Büsche, Bäume und alle Art von Vegetation; ein jedes trage Samen nach seiner eigenen Art. Wir werden unsere Arbeit den Vierten Tag nennen und zurückkehren und berichten.
Michael: Wir werden zurückkehren und über die Arbeit des Vierten Tages berichten, Jehova.

Fünfter Tag

Elohim: Jehova, Michael, jetzt, da die Erde geformt, geteilt und verschönt ist und Vegetation darauf wächst, kehrt zurück und setzt alle Arten von Leben auf die Erde. Gebietet den Tieren, den Vögeln, den Fischen, den Insekten, allem kriechenden Getier und allen anderen Arten des Lebens sich in ihrem eigenen Element zu vermehren, ein jedes nach seiner Art, und gebietet jeder Art von Vegetation sich in seiner Sphäre zu vermehren, dass jede Form des Lebens das Maß seiner Erschaffung erfüllen kann, und Freude darin hat. Nennt eure Arbeit den Fünften Tag und bringt mir Bericht.
Jehova: Es soll geschehen, Elohim. Komm, Michael, lass uns hinabgehen.
Michael: Wir werden hinabgehen, Jehova.
Jehova: Michael, jetzt, da die Erde geformt, geteilt und verschönt ist und Vegetation darauf wächst, werden wir alle Arten von Leben auf die Erde setzen: den Elefanten, den Löwen, den Tiger, den Bär, das Pferd und alle anderen Arten von Tieren; Vögel in die Luft in allen ihren Varianten, Fische aller Arten in die Wasser und Insekten und alle Art tierischen Lebens auf die Erde. Wir werden den Tieren, den Vögeln, den Fischen, den Insekten, allem kriechenden Getier und allen anderen Arten des Lebens gebieten, sich in ihrem eigenen Element zu vermehren, ein jedes nach seiner Art, und jeder Art von Vegetation gebieten, sich in seiner Sphäre zu vermehren, dass jede Form des Lebens das Maß seiner Erschaffung erfüllen kann, und Freude darin hat. Wir werden unsere Arbeit den Fünften Tag nennen und zurückkehren und berichten.
Michael: Gut, Jehova. Jetzt, da die Erde geformt ist und Vegetation darauf wächst und allerlei Leben enthält, ist sie herrlich und schön.
Jehova: Das ist sie, Michael.
Michael: Lass uns zurückkehren und über die Arbeit des Fünften Tages berichten, Jehova.
Jehova: Elohim, wir haben getan, wie du uns geboten hast, und haben unsere Arbeit den Fünften Tag genannt.
Elohim: Gut.

Sechster Tag

Elohim: Jehova, Michael, ist der Mensch auf der Erde zu finden?
Jehova: Der Mensch ist nicht auf der Erde zu finden, Elohim.
Elohim: Jehova, Michael, lasst uns hinabgehen und den Menschen nach unserem eigenen Abbild formen, Mann und Frau, und ihren Geist in sie hineintun, und lasst uns ihm Herrschaft über alle Dinge auf der Erde geben. Wir werden einen Garten für sie pflanzen, östlich in Eden, und sie dorthin setzen, damit sie ihn pflegen und kultivieren können, damit sie glücklich darin sind und Freude haben. Wir werden ihnen gebieten, sich zu vermehren und die Erde zu bevölkern, damit sie Freude an ihrer Nachkommenschaft haben. Wir werden den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse vor sie setzen, und wir werden Luzifer, unser aller Feind, den wir ausgestoßen haben, erlauben, sie zu versuchen, damit sie aus ihrer eigenen Erfahrung das Gute und das Böse kennen mögen. Wenn sie der Versuchung nachgeben, werden wir ihnen das Gesetz des Opferns geben, und wir werden einen Erretter für sie bereiten, wie wir am Anfang berieten, damit sie hervorgebracht werden mögen durch die Macht der Erlösung und der Auferstehung und wieder in unsere Gegenwart kommen und mit uns an Ewigem Leben und Erhöhung teilnehmen. Wir werden dies den Sechsten Tag nennen, und wir werden eine Zeit von unserer Arbeit ausruhen. Kommt, lasst uns hinabgehen.
Jehova: Wir werden hinabgehen, Jehova.
(Im Film wird jetzt ein üppiges, tropisches Gebiet gezeigt.)
Elohim: Jehova, sieh die Erde, die wir geformt haben. Der Mensch ist nicht hier, um sie zu bebauen und auf sie acht zu geben. Wir sind hier, um den Menschen in unserem Abbild zu formen.
Jehova: Wir werden es tun, Elohim.
(Der junge Körper Adams, der zu schlafen scheint, ist von den Schultern aufwärts zu sehen.)
Elohim: Jehova, der Mensch ist nun geformt und wir werden ihm seinen Geist eingeben, den Hauch des Lebens, damit er eine lebendige Seele werde.
(Adam schlägt die Augen auf und beginnt, sich aufzurichten.)
Elohim: Jehova, ist es gut für den Menschen, dass er allein sei?
Jehova: Es ist nicht gut für den Menschen, dass er allein sei, Elohim.
Elohim: Wir werden einen tiefen Schlaf über diesen Mann kommen lassen, den wir geformt haben, und wir werden aus seiner Seite eine Rippe nehmen, von der wir eine Frau formen werden, um ihm ein Begleiter und Mitstreiter zu sein.
(Adam legt seinen Kopf nieder und verliert das Bewusstsein.)
Sprecher: Brüder und Schwestern, das ist Michael, der geholfen hat, die Erde zu formen. Wenn er aus dem Schlaf erwacht, den Elohim und Jehova auf ihn fallen ließen, wird man ihn als Adam kennen, und er wird alles vergessen haben und wie ein kleines Kind sein. Brüder, schließen Sie Ihre Augen, als wenn Sie schliefen.
(Alle Brüder im Raum schließen ihre Augen.)
Elohim: Adam, erwache und erhebe dich.
(Adam gehorcht dem Gebot und wird mit Blattwerk vor seinem Körper gezeigt, das seinen Körper vor Blicken schützt. Der junge Adam scheint in guter körperlicher Verfassung zu sein und ist glattrasiert.)
Sprecher: Alle Brüder erheben sich bitte.
(Die Brüder öffnen ihre Augen und erheben sich von ihren Sitzen. Eine attraktive, junge Eva kommt hinzu und stellt sich neben Adam. Beide werden von den Schultern aufwärts gezeigt.)
Elohim: Adam, hier ist die Frau, die wir für dich geformt haben und die wir dir als Begleiter und Mitstreiter geben. Wie wirst du sie nennen?
Adam: Eva.
(Zum ersten mal werden die Götter Elohim und Jehova gezeigt. Sie sind zwei bärtige, leuchtende und herrliche Personen, bekleidet mit weiten weißen Roben. Sie scheinen in der Luft vor Adam und Eva zu stehen und sind von einer strahlenden Aura silberweißen Lichts umgeben.)
Elohim: Warum wirst du sie Eva nennen?
Adam: Weil sie die Mutter allen Lebens ist.
Elohim: Das ist richtig, Adam; weil sie die Mutter allen Lebens ist. Wir haben für euch diese Erde geformt und haben einen Garten gepflanzt, östlich in Eden. Wir werden euch in den Garten setzen und wir werden euch dort gebieten, euch zu vermehren und die Erde zu bevölkern, damit ihr Freude haben könnt und euch eurer Nachkommenschaft erfreut.
Jehova, zeige Adam und Eva den Garten, den wir für sie bereitet haben.
Jehova: Es soll geschehen, Elohim.
Sprecher: Wir gehen jetzt mit Adam und Eva in den Garten. Die Brüder dürfen sich nun setzen.
(Adam und Eva nehmen sich bei der Hand und werden in den Garten geführt, während sich die Brüder setzen. Die Szene wechselt zum Garten.)
Elohim: Adam, Eva, wir haben diese Erde geschaffen und haben darauf alle Arten von Vegetation und tierischem Leben gesetzt. Wir haben diesen allen geboten, sich in ihrer eigenen Sphäre und in ihrem eigenen Element zu vermehren. Wir geben euch Herrschaft über alle diese Dinge und machen dich, Adam, Herr über die ganze Erde und alle Dinge, die darauf sind. Wir gebieten euch nun, euch zu vermehren und die Erde zu bevölkern, damit ihr Freude habt und euch eurer Nachkommenschaft erfreut. Wir haben auch diesen Garten für euch gepflanzt, worin ihr alle Arten von Früchten, Blumen und Pflanzen habt. Von jedem Baum des Gartens könnt ihr frei essen, aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse sollt ihr nicht essen; trotzdem könnt ihr für euch selbst wählen, denn das ist euch gegeben. Aber erinnert euch, dass ich es verboten habe, denn an dem Tag, da du davon isst sollst du sicher sterben.
Erinnert euch der Gebote, die wir euch gegeben haben. Jetzt geht und pflegt den Garten, gebt gut auf ihn acht, seid glücklich und habt Freude darin. Wir gehen fort, aber wir werden euch wieder besuchen und euch weitere Belehrungen geben.
(Adam und Eva begutachten den Garten, untersuchen die Pflanzen- und Tierwelt. Adam schaut über eine Hecke und lächelt, als er eine Löwin sieht, die sich faul auf dem Boden streckt. Wenn Luzifer sich in der folgenden Szene vorstellt, steht er im Schatten, als er zu sprechen beginnt und tritt dann nach vorn ins Licht. Luzifer trägt schwarze und graue Kleidung mit einem Umhang. Er ist ebenfalls glattrasiert.)
Luzifer: Nun, Adam, du hast hier eine neue Welt.
Adam: Eine neue Welt?
Luzifer: Ja, eine neue Welt, gleich der alten, wo du zuvor gelebt hast.
Adam: Ich weiß nichts von einer anderen Welt.
Luzifer: Oh, ich sehe, deine Augen sind noch nicht geöffnet. Du hast alles vergessen. Du musst von der Frucht dieses Baumes essen.
(Luzifer pflückt eine Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse und bietet sie Adam an.)
Luzifer: Adam, hier ist Frucht von diesem Baum. Sie wird dich weise machen.
Adam: Ich werde nicht von dieser Frucht essen. Vater sagte, dass an dem Tag, an dem ich davon esse, solle ich sicher sterben.
Luzifer: Du sollst nicht sicher sterben, sondern sein wie die Götter, gut und böse kennen.
Adam: Ich werde davon nicht essen.
Luzifer: Oh, du wirst nicht? Nun, wir werden sehen.
(Luzifer geht mit einer weiteren Frucht auf die Suche nach Eva und hört ein Lamm blöken. Er wendet seinen Kopf und sieht Eva ein kleines Lamm tragen.)
Luzifer: Eva, hier ist Frucht von diesem Baum. Sie wird dich weise machen. Sie schmeckt köstlich und ist sehr begehrenswert.
Eva: Wer bist du?
Luzifer: Ich bin dein Bruder.
Eva: Du, mein Bruder, und willst, dass ich Vaters Gebote übertrete?
Luzifer: Ich habe nichts von Vater gesagt. Ich möchte, dass du von der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse isst, damit deine Augen geöffnet werden, denn so bekam Vater sein Wissen. Du musst von der Frucht essen, um zu erkennen, dass alles seinen Gegensatz hat: gut und böse, Tugend und Laster, Licht und Dunkel, Gesundheit und Krankheit, Freud und Leid - so werden deine Augen geöffnet und du wirst erkennen.
Eva: Gibt es keinen anderen Weg?
Luzifer: Nein, keinen.
Eva: Dann werde ich essen.
(Eva nimmt die Frucht von Luzifer und beißt hinein. Luzifer billigt das und drückt ihr die andere Frucht in die Hand.)
Luzifer: Hier, nun geh, gib Adam, damit er isst.
(Eva dreht sich um und sucht Adam, die Frucht in ihrer Hand. Sie findet ihn kniend an einem Bach, wie er seine Hand ins Wasser taucht. Fische schwimmen im Wasser und weiße Tauben fliegen umher. Als Eva zu ihm spricht, steht er auf und lächelt sie an.)
Eva: Adam, hier ist Frucht von diesem Baum. Sie schmeckt köstlich und ist sehr begehrenswert.
Adam: Eva, weißt du, was das für eine Frucht ist?
Eva: Ja, es ist die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Adam: Ich kann davon nicht essen. Weißt du nicht, dass Vater uns geboten hat, nicht von der Frucht dieses Baumes zu essen?
Eva: Willst du alle Gebote des Vaters befolgen?
Adam: Ja, alle.
Eva: Erinnerst du dich nicht, dass Vater uns gebot, uns zu vermehren und die Erde zu bevölkern? Ich habe von dieser Frucht gegessen und werde deshalb ausgestoßen, und du wirst ein einsamer Mann im Garten Eden bleiben.
Adam: Eva, Ich sehe, dass es sein muss. Ich esse, damit Menschen sein können.
(Adam nimmt einen Bissen und Luzifer kommt an ihre Seite mit einem billigenden Blick.)
Luzifer: Das stimmt.
Eva: Es ist besser für uns durch Sorgen zu gehen, damit wir gut von böse unterscheiden können.
Ich kenne dich jetzt. Du bist Luzifer, der für seine Auflehnung aus Vaters Gegenwart verstoßen wurde.
Luzifer: Ja, du fängst schon an zu sehen.
Adam: Was bedeutet die Schürze, die du trägst?
(Luzifer öffnet seinen Umhang und deckt eine schwarze Schürze auf.)
Luzifer: Es ist ein Zeichen meiner Macht und Priestertümer.
Adam: Ich warte, bis Vater kommt und uns weitere Belehrungen gibt.
Luzifer: Oh, du erwartest, dass Vater zu dir kommt?
(Die Stimmen der Götter sind plötzlich im Garten zu hören.)
Elohim: Jehova, wir haben Adam und Eva verheißen, sie zu besuchen und ihnen weitere Belehrungen geben. Komm, lass uns hinabgehen.
Jehova: Wir werden hinabgehen, Elohim.
Adam: Ich höre ihre Stimmen, sie kommen.
Luzifer: Seht, ihr seid nackt. Nehmt Feigenblätter und macht euch Schürzen. Vater wird euch nackt sehen. Schnell. Versteckt euch.
Adam: Komm, lass uns verstecken.
Sprecher: Brüder und Schwestern, legen Sie sich Ihre Schürzen an.
(Der Film hält an und der Raum wird aufgehellt, während die Anwesenden die Feigenblatt-Schürzen aus ihrem Zeremoniebündel nehmen. Sie binden die Schürzen um ihre Hüften. Der Raum wird wieder verdunkelt und der Film fortgeführt. Die Kamera zeigt den Blickwinkel der Götter, als sie herabkommen. Adam versteckt sich hinter Blattwerk.)
Elohim: Adam ... Adam! ... Adam!! Wo bist du?
Adam: Ich hörte deine Stimme und versteckte mich, denn ich war nackt.
Elohim: Wer hat dir gesagt, dass du nackt warst? Hast du Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen, von dem ich dir gebot, nicht zu essen?
Adam: Die Frau, die du mir gegeben hast, und mit der ich verbleiben sollte, sie gab mir von der Frucht des Baumes, und ich aß.
Elohim: Eva, was hast du da getan?
Eva: Die Schlange verführte mich, und ich aß.
Elohim: Luzifer, was hast du hier getan?
Luzifer: Ich habe getan, was in anderen Welten geschah.
Elohim: Was ist das?
Luzifer: Ich habe diesen hier Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegeben.
Elohim: Luzifer, weil du das getan hast, verfluche ich dich mehr als alle Tiere des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
(Als Luzifer spricht wird er ärgerlich, und ein Sturm zieht herauf und der Wind weht.)
Luzifer: Wenn du mich verfluchst für das Gleiche, was auf anderen Welten geschah, werde ich die Geister nehmen, die mir folgen, und sie sollen Besitz ergreifen von den Körpern, die du für Adam und Eva schaffst.
Elohim: Ich setze Feindschaft zwischen dich und die Nachkommen der Frau. Du hast vielleicht Macht ihre Ferse zu zerquetschen, aber sie sollen die Macht haben, deinen Kopf zu zertreten.
Luzifer: Wegen dieser Feindschaft werde ich die Schätze der Erde nehmen, und mit Gold und Silber kaufe ich Armeen und Flotten, falsche Priester, die unterdrücken, und Tyrannen, die zerstören, und mit Blut und Schrecken auf Erden regieren.
Elohim: Hinweg!
(Blitze zucken, als Luzifer herausfordernd auf Elohim blickt; als er sich wendet und weggeht, lässt der Sturm nach.)
Elohim: Jehova, lass Cherubim und ein flammendes Schwert den Weg zum Baum des Lebens bewachen, damit Adam und Eva nicht ihre Hände ausstrecken und von der Frucht davon essen und für immer in ihren Sünden leben.
Jehova: Es soll geschehen, Elohim.
Lasst Cherubim und ein flammendes Schwert den Weg zum Baum des Lebens bewachen, damit Adam und Eva nicht ihre Hände ausstrecken und von der Frucht davon essen und für immer in ihren Sünden leben.
(Jehova macht eine Handbewegung und hinter den Bäumen erscheinen Lichter.)
Jehova: Es ist geschehen, Elohim.
Elohim: Weil du von der verbotenen Frucht gegessen hast, soll die Erde deinetwegen verflucht sein. Statt Früchte und Blumen reichlich zu tragen, soll sie Dornen, Disteln, wilde Sträucher und Unkraut hervorbringen, um die Menschen zu plagen. Und im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen alle Tage deines Lebens, denn Staub bist du, und zum Staub sollst du zurückkehren.

Das Gesetz des Gehorsams

Elohim: Weil Eva die erste war, die von der verbotenen Frucht aß, wenn sie ein Bündnis von nun an eingeht, dass sie dem Gesetz des Herrn gehorchen wird, und wenn du ein Bündnis von nun an eingehst, dass du dem Gesetz Elohims gehorchen wirst, werden wir euch das Gesetz des Gehorsams und des Opferns geben, und wir werden einen Erretter für euch bereiten, wodurch ihr in unsere Gegenwart zurückkommen und mit uns an Ewigem Leben und Erhöhung teilhaben könnt.
Eva: Adam, ich verspreche, den Gesetzen des Herrn zu gehorchen, und auf deinen Rat zu hören, wie du auf den Vater hörst.
Adam: Elohim, ich verspreche dir, dass ich von nun an deinen Gesetzen gehorche und deine Gebote halte.
Elohim: Gut.
Jehova, da Adam und Eva ihre Nacktheit erkannt haben, mache ihnen Kleider aus der Haut von Tieren.
Jehova: Es soll geschehen, Elohim.
(Der Film wird angehalten und die Lichter eingeschalten.)
Sprecher: Brüder und Schwestern, die Garments, die sie im Waschungsraum erhalten haben, soll ihre Nacktheit bedecken und stellt die Kleider aus Tierhaut dar. Der Amtierende vertritt Elohim am Altar. Ein Paar kommt nun an den Altar.
(Ein vorbestimmtes Ehepaar kommt jetzt nach vorn und kniet am Altar, ihre Hände sind auf dem Altar und sie sehen den Amtierenden an. Der Amtierende am Altar macht alle Bewegungen und Gesten als Vorbild für die Anwesenden, um ihm nach Aufforderung zu folgen.)
Sprecher: Brüder und Schwestern, dieses Paar repräsentiert Sie alle, als wenn Sie selbst am Altar wären. Stellen Sie sich vor, Sie wären entsprechend Adam oder Eva.
Elohim: Wir werden jeder Schwester das Gelübde abnehmen, dem Gesetz des Herrn zu gehorchen und auf den Rat ihres Mannes zu hören, wie ihr Mann auf den Rat des Vaters hört. Schwestern, stehen Sie auf.
(Die Schwestern stehen auf, wie angewiesen.)
Elohim: Jede von Ihnen hebe den rechten Arm rechtwinklig. Jede von Ihnen gelobe feierlich und verspreche vor Gott, den Engeln und diesen Zeugen an diesem Altar, dass sie das Gesetz des Herrn halten und befolgen wird, und auf den Rat Ihres Mannes hört, wie er auf den Rat des Vaters hört. Jede von Ihnen neige den Kopf und sage 'Ja'.
Schwestern: Ja.
Elohim: So ist's recht.
(Die Schwestern nehmen wieder Platz.)
Elohim: Brüder, stehen Sie auf.
(Die Brüder stehen auf, wie angewiesen.)
Elohim: Jeder von Ihnen heben den rechten Arm rechtwinklig. Jeder von Ihnen gelobe feierlich und verspreche vor Gott, den Engeln und diesen Zeugen an diesem Altar, dass er dem Gesetz des Herrn gehorchen und seine Gebote halten wird. Jeder von Ihnen neige den Kopf und sage 'Ja'.
Brüder: Ja.
Elohim: So ist's recht.
(Die Brüder nehmen wieder Platz.)

Das Gesetz des Opferns

Elohim: Brüder und Schwestern, wir werden Ihnen nun das Gelübde abnehmen, zu gehorchen und das Gesetz des Opferns zu halten, wie in der Heiligen Schrift enthalten. Das Gesetz des Opferns wurde Adam im Garten Eden gegeben, der, als er aus dem Garten verstoßen wurde, einen Altar baute, auf dem er Opfer darbrachte; und nach vielen Tagen erschien Adam ein Engel des Herrn und fragte: 'Warum bringst du dem Herrn Opfer dar?' Adam sagte: 'Ich weiß nicht, ich weiß nur, dass der Herr es mir geboten hat.' Und der Engel sprach: 'Es ist ein Gleichnis für das Opfer des Eingeborenen des Vaters, der voller Gnade und Wahrheit ist. Darum sollst du alles im Namen des Sohnes tun, und du sollst umkehren und Gott im Namen des Sohnes für immer anrufen.'
Die Nachkommenschaft Adams bis zu Moses, und von Moses bis zu Jesus Christus opferten die ersten Früchte des Feldes und die Erstlinge der Herden, und das blieb so bis zum Tode Jesu Christi, welcher das Opfer durch Blutvergießen beendete. Und wie Jesus Christus sein Leben für die Erlösung der Menschheit niederlegte, so sollen wir geloben, alles zu opfern, was wir besitzen, wenn nötig sogar unser eigenes Leben, für den Aufbau und den Schutz des Reiches Gottes.
Stehen Sie alle auf. Jeder von Ihnen hebe den rechten Arm rechtwinklig. Jeder von Ihnen gelobe feierlich und verspreche vor Gott, den Engeln und diesen Zeugen an diesem Altar, dass Sie das Gesetz des Opferns leben und halten werden, wie in den Heiligen Schriften enthalten, und wie es Ihnen erklärt wurde. Jeder von Ihnen neige den Kopf und sage 'Ja'.
Anwesende: Ja.
Elohim: So ist's recht.
(Die Anwesenden nehmen wieder Platz.)