Netzwerk Sektenausstieg e.V.

Die nachfolgenden Berichte und Erfahrungen sollen Aussteigern dabei helfen, ihre eigene Situation besser einzuordnen. Außerdem erlauben sie auch Außenstehenden und „Interessierten“ einen realistischen Einblick in die Denkwelt, die im Inneren der Sekte herrscht. Wer einen Beitrag für diese Rubrik hat, ist herzlich eingeladen, ihn uns zukommen zu lassen.

Ich bin in "der Wahrheit" aufgewachsen, und war immer "brav", ein Vorbild für andere Kinder und Jugendliche, viel im Dienst unterwegs, die Freude meiner Eltern und Großeltern, in der Versammlung sehr beliebt. Habe mich mit 14 aus voller Überzeugung taufen lassen und nie etwas kritisch hinterfragt.

Der Ausstieg aus einer Sekte ist keine Sache, die von heute auf morgen passiert. Meist ist es ein langer Weg, der mit Selbstzweifeln beginnt, um dann ganz langsam zu einer neuen Sichtweise zu führen. Eine Aussteigerin beschreibt diesen Prozess auf geradezu literarische Weise.

Ich habe viele Zeugen Jehovas, auch im Ausland, als aufrichtige, nette Menschen kennengelernt, und sie auch so in meinem Herzen bewahrt. Es liegt mir fern jemand in seinem Selbstverständnis anzugreifen oder zu verletzen, was durch Kritik an der Organisation vom Einzelnen aber doch so aufgefaßt werden könnte. Warum schreibe ich aber eigentlich diesen Artikel?

Persönliche Gedanken zu seinem Leben eines ehemaligen Zeugen Jehovas der dritten Generation

Am 24. Dezember 1992 wurde in der New York Times vom Tode des Frederick William Franz (1893-1992) berichtet, dem vierten Präsidenten der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft.