Sind die Zeugen Jehovas politisch neutral? Wer ihre Geschichte nur an der Oberfläche kennt, wird dies sicher bejahen. Doch es gibt zahlreiche Dokumente, die genau das Gegenteil beweisen. Sie zeichnen das Bild einer Organisation, die ihren Mitgliedern Neutralität predigt, selbst aber zu jedem Kompromiss bereit ist, wenn er ihren eigenen materiellen Interessen dient.

Zeige mir, wer deine Freunde sind und ich sage dir, wer du bist, lautet ein geläufiges Sprichwort. Im Falle der Zeugen Jehovas dürfte die Antwort demnach recht eindeutig ausfallen. Wie die Praxis zeigt, pflegt nämlich die Wachtturm-Gesellschaft als Dachorganisation der Zeugen Jehovas beste Beziehungen zur übrigen Sektenwelt. Und sie umgibt sich immer wieder mit Leuten, die Scientology nahe stehen.

Zeugen Jehovas und soziales Engagement

Dass die Zeugen Jehovas sich im sozialen Bereich engagieren, dürfte wohl selbst langjährigen Mitgliedern unbekannt sein. Schließlich hat man ihnen jahrzehntelang eingeimpft, dass diese Welt ein Teil von Satans System sei, bald vernichtet werde und es daher reine Zeitverschwendung sei, sich aktiv für dieses sterbende System einzusetzen.

Weiterlesen: Zeugen Jehovas und soziales Engagement

Zeugen Jehovas werden "weltlich"

Während man den gewöhnlichen Zeugen Jehovas noch immer lehrt, kein Teil der Welt zu sein, geht die Wachtturm-Gesellschaft längst andere Wege.

Eine Tatsache, die auch an ihrem verbitterten Kampf zu erkennen ist, den sie schon seit fast 10 Jahren führt, um in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt zu werden. Interessant dazu die Ausführungen von Dipl.–Pol. Steffen Rink anlässlich der REMID-Tagung "Religion und Recht" am 17. und 18. Februar 2001:

Weiterlesen: Zeugen Jehovas werden "weltlich"