Sind die Zeugen Jehovas politisch neutral? Wer ihre Geschichte nur an der Oberfläche kennt, wird dies sicher bejahen. Doch es gibt zahlreiche Dokumente, die genau das Gegenteil beweisen. Sie zeichnen das Bild einer Organisation, die ihren Mitgliedern Neutralität predigt, selbst aber zu jedem Kompromiss bereit ist, wenn er ihren eigenen materiellen Interessen dient.

Zeige mir, wer deine Freunde sind und ich sage dir, wer du bist, lautet ein geläufiges Sprichwort. Im Falle der Zeugen Jehovas dürfte die Antwort demnach recht eindeutig ausfallen. Wie die Praxis zeigt, pflegt nämlich die Wachtturm-Gesellschaft als Dachorganisation der Zeugen Jehovas beste Beziehungen zur übrigen Sektenwelt. Und sie umgibt sich immer wieder mit Leuten, die Scientology nahe stehen.

Der WTG-Brief an die Ältestenschaften als Lüge entlarvt

Die leitende Körperschaft sollte sich langsam eingestehen, dass der Sklave in Matthäus 24:48 der gleiche ist, wie der, mit dem sie sich ausschließlich nur in Vers 45 identifiziert.

„Jener“ - ein Demonstrativpronomen, also „hinweisendes Fürwort“, das auf den Sklaven in Vers 45 zurückverweist - ist nämlich schon lange zu der Überzeugung gelangt, dass sein Herr noch ausbleibt, dass er also nicht zu dem von ihm geglaubten Zeitpunkt eintrifft.

Vertuschen, verschleiern, verdrehen

Welche Glaubwürdigkeit hat eine religiöse Organisation, die das eine predigt und das andere tut?

Welches Vertrauen verdient die Wachtturm-Gesellschaft (WTG), die seit Jahrzehnten verkündet, die Vereinten Nationen wären die Erfüllung des verabscheuenswürdigen "scharlachfarbenen wilden Tieres" aus der Offenbarung, und gleichzeitig innige Beziehungen zur UNO zu pflegt?

Jehovas Zeugen – Zusammenarbeit mit einem abscheulichen Ding

Vor sechs Jahren war die Welt noch in Ordnung. Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Vereinten Nationen schrieb der „Wachtturm“ in seiner Ausgabe vom 1. Oktober 1995 unter der Überschrift „50 Jahre gescheiterter Bemühungen“: