Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Hauptziel der WTG kaum darin bestehen kann, "die gute Botschaft zu verkünden". Vielmehr mehren sich die Hinweise, die auf solide wirtschaftliche Interessen schließen lassen. Da die Aktivitäten in dieser Richtung verständlicherweise im Verborgenen blühen, kann natürlich jede Analyse nur bruchstückhaft sein. Aber allein die vorhandenen Informationen reichen schon aus, um Zweifel an den Motiven von Jehovas selbsternannter Organisation zu haben.

Klärende Worte zur Situation in Frankreich

Von der Wachtturm-Gesellschaft erfahren die Zeugen Jehovas recht wenig über die Situation in Frankreich. Da wird nur allgemein von "Verfolgung" geredet, von "Intoleranz" und von "ungerechten" Steuerforderungen.

Kein Wunder, denn schließlich muß man vertuschen, daß man hier ganz offen gegen ein Gesetz verstoßen hat und daß das einzige, was hier "verfolgt" wird, die finanziellen Interessen der WTG sind.

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Frankreich: Produktion nach Großbritannien verlegt

Erst 1997 hat die Wachtturm-Gesellschaft in Frankreich ganz feierlich eine neue Niederlassung mit Verwaltungsgebäude und Druckerei eingeweiht. Wieder einmal hatten unzählige freiwillige Helfer in ihrer Freizeit zugepackt, um den Immobilienbesitz des Weltkonzerns um eine weitere Liegenschaft zu bereichern.

Und wieder war vor allem vom "Segen Jehovas" die Rede, dem dies alles zu verdanken sei. Nach den Worten der zahlreichen Festredner sollte die neue Druckerei dazu dienen, dem Volk Gottes die "geistige Speise zur rechten Zeit" zu liefern und allen "wahrheitsliebenden Menschen" mit dem "Wasser des ewigen Lebens" zu versorgen.

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