Netzwerk Sektenausstieg e.V.

GeldEs gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Hauptziel der WTG kaum darin bestehen kann, "die gute Botschaft zu verkünden". Vielmehr mehren sich die Hinweise, die auf solide wirtschaftliche Interessen schließen lassen. Da die Aktivitäten in dieser Richtung verständlicherweise im Verborgenen blühen, kann natürlich jede Analyse nur bruchstückhaft sein. Aber allein die vorhandenen Informationen reichen schon aus, um Zweifel an den Motiven von Jehovas selbsternannter Organisation zu haben.

Es war und ist immer noch eine unter den Zeugen Jehovas (ZJ) bekanntgemachte Tatsache, daß jedes in ihrer (in Brooklyn, New York, gelegenen) Weltzentrale oder in den Zweigbüros in der ganzen Welt arbeitende Mitglied nur Kost und Logis und US-$14.00 pro Monat erhält. [1]

Dies trifft auch für den ZJ-Präsidenten zu. Man erklärt allerdings nicht die wundersame Fähigkeit des Präsidenten, sich bei seinem mageren Gehalt einen üppigen Urlaub zu leisten.

Es war im Oktober des Jahres 1993, also vier Jahre nach dem Fall der Mauer, als sich die Wachtturm-Gesellschaft veranlaßt sah, alle Ältesten aus dem Gebiet der ehemaligen DDR nach Berlin zu rufen, um ihnen einmal gründlich die Leviten zu lesen.

Immobilien sind die wohl sicherste Geldanlage, die man sich denken kann. Sie sind keiner Inflation unterworfen und nehmen fast automatisch an Wert zu.

Von der Wachtturm-Gesellschaft erfahren die Zeugen Jehovas recht wenig über die Situation in Frankreich. Da wird nur allgemein von "Verfolgung" geredet, von "Intoleranz" und von "ungerechten" Steuerforderungen.

Kein Wunder, denn schließlich muß man vertuschen, daß man hier ganz offen gegen ein Gesetz verstoßen hat und daß das einzige, was hier "verfolgt" wird, die finanziellen Interessen der WTG sind.