Für die Mehrheit der Zeugen Jehovas gilt eine ganz einfache Weltanschauung. Auf der einen Seite "die Wahrheit" und auf der anderen "die Welt". Hier hohe moralische Ansprüche und dort jede Form von Unmoral. Kinderschänder kommen nach dieser simplifizierten Denke nur unter katholischen Geistlichen vor, genauso wie Betrüger, fremdgehende Ehemänner und drogensüchtige Kinder. Das die Realität ganz anders aussieht, merkt man erst, wenn man sehr viele Kontakte unter Zeugen Jehovas hat. Und wenn man systematisch die Berichterstattung in den Medien beobachtet.

Zeugen Jehovas sind Angestellte der Glaubensgemeinschaft und als solches verpflichtet, sich bei der Sozialversicherungs-kommission (SSC) anzumelden. Das hat das Obergericht entschieden und damit eine Klage der religiösen Gruppierung verworfen.

Anlaufstelle im Landkreis für diejenigen, die aus den Zeugen Jehovas austreten wollen
Von Uschi Ach

Folgender Artikel, der im Straubinger Tagblatt erschien, schildert eindrucksvoll das Innenleben einer Religionsgemeinschaft, die sich nach außen weltoffen, tolerant und liebevoll gibt, aber intern nach anderen Grundsätzen verfährt.

Doris Wiese-Gutheil vom Bistum Limburg war so freundlich, uns folgende gelungene Buchbesprechung über Barbara Kohouts eindringliches Buch zur Veröffentlichung freizugeben. Herzlichen Dank dafür!