Nationalsozialismus

Die Wachtturm-Gesellschaft arbeitet mit Eifer daran, die Zeugen Jehovas als "vergessene Opfer" der Nazidiktatur in Deutschland darzustellen. Dafür veranstaltet man Podiumsdiskussionen, auf denen man sich als die einzige Religion präsentiert, die geschlossen Widerstand gegen das Naziregime gezeigt habe.

Doch wie so oft wird auch hier mit schlichten Falschdarstellungen gearbeitet.



Was sagte Fritz Winkler aus? Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Donnerstag, den 23. September 2004 um 01:59 Uhr

1936 war das Jahr, wo die Gestapo zurückschlug. In jenem Jahre wurden etliche führende Zeugen Jehovas verhaftet. Unter anderem auch Fritz Winkler. Von ihm räumt auch die Wachtturmgesellschaft ein, dass er Aussagen gemacht hat, die weitere Fahndungserfolge der Gestapo ermöglichten.

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Was sagte Konrad Franke aus? Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Donnerstag, den 23. September 2004 um 01:56 Uhr

Schreiben des
Sicherheitsdienst
des Reichsführers SS
SD-Oberabschnitt Rhein
II 113 V. 494/35 (Datum: 22.9. 1936)

An das Sicherheitshauptamt RFSS
Abteilung II 113
Berlin S. W. 68

Betrifft: Internationale Bibelforschervereinigung.
Vorgang: dort FS Nr. 29068 v. 29. 8. 36
" Schr. I/112 21-6 v. 3. 9. 36

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Schweizer Erklärung der WTG von 1943 Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Sonntag, den 19. September 2004 um 19:03 Uhr

Erklärung der Vereinigung der Zeugen Jehovas der Schweiz aus dem Jahre 1943 (also aus dem selben Jahr, in dem Tausende von Zeugen Jehovas in Deutschland u. a. wegen Wehrdienstverweigerung im Konzentrationslager saßen).

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Verfälschte Darstellung Drucken E-Mail
Geschrieben von: Günter Pape   
Sonntag, den 19. September 2004 um 17:48 Uhr

Erschreckend, wie Historiker auf die verfälschende Darstellung der Geschichte der Zeugen in der NS-Zeit hereinfallen, und sich vor den Karren der WTG spannen lassen. Die Zeitzeugen im „Standhaft..." Video kenne ich zum größten Teil persönlich noch aus der Nachkriegszeit. Ihr Schicksal war hart genug, aber so verklärend, wie sie ihre Erlebnisse darstellen, gibt es nicht nur ein falsches Bild, sondern dies führt zu einer Legendenbildung. Ich habe diese meine Anmerkungen am 4. Oktober 1997 dem Leiter des USA-WTG Informationsdienstes, Herrn Pellecia, und Herrn Johannes Wrobel anläßlich der Wewelsburger Tagung persönlich unter Zeugen gesagt und dort auch öffentlich angemerkt. Die Antwort war, man würde ohnehin korrigieren. Bis heute nicht geschehen.

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Jehovas Zeugen im Dritten Reich Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Sonntag, den 19. September 2004 um 15:38 Uhr

Was ist von der Selbstdarstellung der Wachtturmgesellschaft über die Rolle der Zeugen Jehovas im Dritten Reich zu halten? Waren sie wirklich die einzige religiöse Gruppe, die geschlossen Widerstand gegen das Nazi-Regime geleistet hat, wie uns das von der WTG gesponserte Video "Standhaft trotz Verfolgung" glauben machen will?

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Was sagte Erich Frost aus? Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Donnerstag, den 23. September 2004 um 01:58 Uhr

Worum ging es beim Fall Frost? Letzterer hatte nach vorangegangenen Verhaftungen im September 1936 die Leitung der deutschen Bibelforscher übernommen, die er bis zu seiner eigenen Verhaftung, im März 1937 innehatte. Frost wiederum wurde durch Verrat aus den eigenen Reihen enttarnt, namentlich durch Georg Rabe.

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Zeugen Jehovas im KZ Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Sonntag, den 19. September 2004 um 19:23 Uhr

Sehr geehrte Wachtturmgesellschaft,

Durch einen Ihrer Mitarbeiter bekam ich die Zeitschrift "Erwachet" vom 22. August 95 überreicht. Gestatten Sie mir, als Überlebender des "HOLOCAUST" hierzu einige Anmerkungen. Die betreffenden Artikel im o.a. "Erwachet" entsprechen nicht so ganz der Wahrheit. Niemand, am wenigsten ich, will den Leidensweg der damaligen Bibelforscher bestreiten, aber es entspricht nicht der Wahrheit , daß diese als erste mahnend ihre Stimme gegen den Nationalsozialismus erhoben hätten. "Wer Hitler wählt, wählt den Krieg" war bereits lang vor der Machtergreifung der Slogan der KPD. Bereits um 1925 waren es Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftler die vor dem Aufkeimen des Faschismus warnten. Aber auch auf christlicher Seite, und ich bitte Sie dies auch endlich einmal zu akzeptieren, gab es laute und mahnende Stimmen und entschiedenen Widerstand. Christliche Gemeinschaften die dem Verbot unterworfen, und verfolgt wurden. So unter anderem das "Apostelamt Jesu Christi", das "Apostelamt Juda", die "Evangelisch-Johannische Kirche", die Gemeinschaft "Hirt und Herde", u.a.m.

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'Widerstand' durch den Bau von SS-Kultstätten Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Sonntag, den 19. September 2004 um 17:52 Uhr

Die WTG versucht verzweifelt, die in den Konzentrationslagern der Nazizeit umgekommenen Zeugen Jehovas als die einzig standhaften Christen darzustellen, die gegenüber dem Nazi-Regime Widerstand geleistet haben. Dazu wurden zahlreiche Veranstaltungen organisiert, die den Titel trugen "Widerstand aus christlicher Überzeugung - Jehovas Zeugen im Nationalsozialismus". Ein Bericht über die Veranstaltung in Wewelsburg verrät jedoch, daß es mit dem Widerstand der Zeugen Jehovas wohl nicht allzu weit her war.

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Jehovas Zeugen, Antisemitismus und das Dritte Reich Drucken E-Mail
Geschrieben von: James Penton   
Sonntag, den 19. September 2004 um 15:41 Uhr

Seit dem Zweiten Weltkrieg verkündet die Wachtturm-Gesellschaft, daß ihre Anhänger in Deutschland die Prinzipien des Dritten Reiches standhaft ablehnten. Nicht so bekannt ist jedoch sowohl den meisten Zeugen Jehovas als auch vielen unabhängigen Forschern, daß zwar die einfachen Anhänger im allgemeinen ihre Integrität bewahrten und zu ihren Grundsätzen standen, nicht so jedoch die Führung der Gemeinschaft. Der bekannte ZJ-Kritiker James M. Penton hat in einer ausführlichen Dokumentation die Fakten zusammengetragen.

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Paul Balzereit und die Wachtturm-Gesellschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Sonntag, den 19. September 2004 um 15:32 Uhr

Wenn es um ihre eigene Geschichte geht, hat es die WTG mit der Wahrheit noch nie allzu genau genommen. Das zeigt zum Beispiel ein Blick auf eine der Schlüsselfiguren der Bibelforscher-Vereinigung während der Nazizeit. Gerhard Kaiser hat in den Archiven nach Informationen über den ehemaligen Zweigdiener Paul Balzereit gesucht und dabei ein Intrigenspiel aufgedeckt, das die WTG als notorischen Lügner bloßstellt.

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