Medienberichte

Für die Mehrheit der Zeugen Jehovas gilt eine ganz einfache Weltanschauung. Auf der einen Seite "die Wahrheit" und auf der anderen "die Welt". Hier hohe moralische Ansprüche und dort jede Form von Unmoral. Kinderschänder kommen nach dieser simplifizierten Denke nur unter katholischen Geistlichen vor, genauso wie Betrüger, fremdgehende Ehemänner und drogensüchtige Kinder. Das die Realität ganz anders aussieht, merkt man erst, wenn man sehr viele Kontakte unter Zeugen Jehovas hat. Und wenn man systematisch die Berichterstattung in den Medien beobachtet.



Haben Zeugen Jehovas versucht, Mißbrauchsfälle zu vertuschen? Drucken E-Mail
Geschrieben von: raccoon   
Samstag, den 20. Februar 2010 um 19:14 Uhr

Mißbrauchsfälle bei den Zeugen Jehovas sind ja leider nichts Neues und zeigen immer wieder, dass es mit dem eigenen Anspruch, bessere Menschen zu sein, nicht weit her ist.

So berichtet der Berliner Tagesspiegel in seiner Onlineausgabe am 9.2.2010 von der Verurteilung eines 49 jährigen Zeugen Jehovas, der sich unter dem Vorwand eines sog. Heimbibelstudiums an der 13-jährigen Tochter der Familie verging.

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Die Zeugen der Anfrage Drucken E-Mail
Geschrieben von: Das Magazin 07/2008   
Mittwoch, den 30. Juli 2008 um 08:52 Uhr

Johannes im PredigtdienstRumms! Die Tür ist zu. Nur einen Spaltbreit war die Wohnungstür geöffnet, nachdem Johannes Weber geklingelt hatte. Er klappt seine Mini-Bibel wieder zu und steigt die Stufen zum nächsten Stockwerk hinauf. Seit zwei Stunden läuft der 18-jährige Schüler mit dem strohblonden Haar schon durch Hamburg, um Menschen vom Wort Jehovas zu überzeugen. Bisher ohne Erfolg.

»Darf ich Ihnen kurz zeigen, was die Bibel über unsere Zukunft sagt?«, fragt er höflich, wenn sich endlich eine Tür öffnet. Meistens steht er jedoch verloren in Hausfluren und vor Klingelbrettern, niemand will seine Botschaft hören.

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Vom Regen in die Taufe Drucken E-Mail
Geschrieben von: Süddeutsche Zeitung Magazin 13/2008   
Montag, den 31. März 2008 um 14:54 Uhr

Kein Tag vergeht, an dem die Mitglieder von »Jehovas Organisation auf Erden« nicht Stellung in den deutschen Innenstädten beziehen. Bei jedem Wind und Wetter halten sie ihre Zeitschrift, den Wachtturm, hoch, für die sich kaum je ein Passant interessiert. Jahr um Jahr klingeln sie an Millionen von Türen, die meist gleich wieder zugeschlagen werden. Bleibt doch mal eine offen, predigen sie eine mittelalterlich-christliche Weltsicht und kündigen den nahen »Krieg Jehovas« an, der wie ein Feuersturm über die Erde hinwegfegen werde.

Derzeit drängen die Zeugen Jehovas darauf, bundesweit als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt zu werden. Sie wollen vom Kult zur Kirche werden, rechtlich den großen christlichen Konfessionen gleichgestellt. In Berlin hatte die Glaubensgemeinschaft nach jahrelangen Prozessen Erfolg mit diesem Vorhaben, in den übrigen Bundesländern laufen die Verfahren. Die Öffentlichkeit nimmt davon kaum Notiz. Dabei ist »Jehovas Organisation« durchaus umstritten – und sie zählt in Deutschland trotz geringer Erfolge bei der Missionstätigkeit rund 165000 Mitglieder, mindestens 15 Mal mehr als die viel gescholtene Scientology-Sekte.

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Warum Zeugen Jehovas wirklich Bluttransfusionen ablehnen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Raccoon   
Dienstag, den 15. August 2006 um 10:40 Uhr

Sehr geehrter Herr,

wenn Sie die Zeugen Jehovas fragen, warum sie eine Bluttransfusion ablehnen, werden sie erklären,  dass sie es wegen dem ablehnen, was die Bibel über Blut sagt. Sie verweisen normalerweise auf Apg. 15:20, wo es heißt "enthaltet euch des Blutes" und schlussfolgern, dass das Transfundieren von Blut kein Enthalten vom Blut ist. Aber sie merken nicht, dass das, was die Bibel über Blut sagt, nicht der wahre Grund ist, warum sie Bluttransfusionen ablehnen.

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Sekten bezeugen das Ende Drucken E-Mail
Geschrieben von: The Time   
Donnerstag, den 16. Februar 2006 um 15:21 Uhr

Falls sie das letzte Mal zusammengekommen sein sollten, würden die tausende Zeugen Jehovas, die sich letzte Woche im New Yorker Yankee Stadion zu einem internationalen Kongreß versammelten, in keinster Weise überrascht sein. Tatsächlich erwarten sie für die nächsten Jahre die Katastophe von Harmagedon. Die letzten Berechnungen dieser energie geladenen, endzeit-bewussten Sekte datieren das Ende der Welt auf den Herbst 1975.

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Prozesseifrige Eltern von Zeugen Jehovas holen sich richterlichen Korb Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bernd   
Samstag, den 20. Februar 2010 um 09:06 Uhr
Krabat
Bild: amazon.de

Es hätte für sie eigentlich ganz glimpflich enden können. Die Eltern eines Siebtklässlers in Bocholt, NRW, haben ihren Sprössling von der verpflichteten Teilnahme am Kinobesuch der Schulklasse abgehalten und damit ein Bußgeldverfahren eingeleitet, das aber eingestellt wurde. So weit, so gut, könnte man meinen.

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Ich war eine Zeugin Jehovas Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frauenzeitschrift bella   
Donnerstag, den 29. Mai 2008 um 20:06 Uhr

14 Jahre lebte Christine Stahl nach den Regeln der Zeugen Jehovas. Sie tat alles, um ein Teil der Gemeinschaft zu sein. Doch dann entschied sie sich für ihren eigenen Willen.

Ernst und angespannt steht Christine Stahl (39) vor dem gelben Postkasten. Immer wieder fällt ihr Blick auf den Brief, den sie in der Hand hält. Als sie ihn einwerfen will, hält sie für einen Moment inne, atmet tief durch und lässt dann das weiße Kuvert in die Dunkelheit des Metallkastens fallen. Zurück im Auto zittert sie am ganzen Körper. „Endlich frei“, ist ihr einziger Gedanke. Und plötzlich merkt sie, wie ihr eine große Last vom Herzen fällt...

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22-jährige Mutter stirbt für die Sekte Drucken E-Mail
Geschrieben von: Micha   
Dienstag, den 06. November 2007 um 10:59 Uhr

Weil sie aus religiösen Gründen ein Bluttransfusion verweigerte, ist die 22-jährige frischgebackene Mutter von Zwillingen im Royal Hospital in Shrewsbury gestorben.

Emma Gough, deren Leben mit einer einfachen Bluttransfusion hätte gerettet werden können, hatte laut der englischen Boulevardzeitung «The Sun» vor der Geburt ihrer beiden Zwillinge im Formular angekreuzt, dass man ihr kein Blut spenden solle.

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Blutdoktrin der Zeugen fordert erneutes Todesofper Drucken E-Mail
Geschrieben von: www.orf.at   
Donnerstag, den 30. März 2006 um 18:22 Uhr

Bestürzung nach Tod von 19-Jährigem

Ärzte mussten einen 19-Jährigen während einer Operation verbluten lassen. Das berichtete die ZiB2 am Mittwoch. Der Zeuge Jehovas hatte eine Bluttransfusion verweigert. Wiens Spitälerchef Wilhelm Marhold reagierte mit Bestürzung.

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Zeugen Jehovas und Scientology: Aussteiger berichten Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurier   
Samstag, den 07. Januar 2006 um 11:30 Uhr

Auf den ersten Blick scheinen Scientology und die Zeugen Jehovas zwei völlig verschiedene Organsiationen zu sein. Hier der ganz offensichtlich wirtschaftlich ausgerichtete Psychokonzern, dort die klassische Endzeitsekte. Doch wenn man näher hinschaut, erkennt man bei beiden Organsiationen ähnliche Strukturen und Aussteiger stehen vor ähnlichen Problemen. Kein Wunder, denn beide Organisationen arbeiten hinter den Kulissen schon lange zusammen. In Moskau lassen sie sich von denselben "Sekten-Anwälten" vertreten, bei den Kongressen der Turiner Organisation CESNUR (die in Insiderkreisen als das "Sektenkartell" bekannt ist) sitzen ihre Vertreter einträchtig im selben Konferenzsaal und bei der Lobbyarbeit gegen die angebliche Gefährdung der Religionsfreiheit in Europa geht, tauchen wieder biede Namen auf.

Die österreichische Zeitung KURIER ließen erstmals einen ehemaligen Scientologen und einen exZeugen in einem gemeinsamen Artikel zu Wort kommen.

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