Briefe

So mancher Ausschluss wird von einem ausführlichen Brief an die WTG oder zumindest die Ältesten der eigenen Versammlung begleitet. Und so mancher Zeuge hat sich schon die Mühe gemacht, seine Zweifel und Fragen direkt an die WTG zu schreiben. Nachfolgende Sammlung soll zeigen, wie man in der selbsternannten "einzig wahren Organisation Gottes" mit Andersdenkenden umgeht.



Christian verabschiedet sich Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian   
Freitag, den 31. Oktober 2008 um 15:31 Uhr

Christian XXXX
XXXXXX XXX XX
83313 Siegsdorf

An den Koordinator der Ältesten
der Versammlung Siegsdorf, Inzell

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben trete ich, Christian XXXX, aus der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas mit sofortiger Wirkung aus.

Ich bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, und habe diese Entscheidung nach langem Überlegen im Verlauf der letzten Jahre, und intensiv in den letzten Monaten für mich abgewogen.

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Tue das, was ich sage - aber sage nicht das, was ich tue Drucken E-Mail
Geschrieben von: Natascha und Stephan   
Montag, den 31. März 2008 um 09:32 Uhr

Wer als Kind in die Zeugen Jehovas hineingeboren wird, übernimmt deren Lehren zunächst einmal häufig unreflektiert. Man wird groß „in der Wahrheit“, macht „theokratische Karriere“, heiratet irgendwann (natürlich eine „treue Schwester“ oder einen „vorbildlichen Bruder“) und merkt vielleicht irgendwann einmal, dass irgendetwas im Leben nicht so ganz stimmt.

So jedenfalls erging es Natascha und Stephan, die daraufhin - wie seinerzeit die Beröer - in der Bibel forschten, ob sich alle diese WTG-Lehren tatsächlich so verhielten. Die Ergebnisse sprachen für sie eine eindeutige Sprache. Doch was würde das in der Konsequenz bedeuten?

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Stephan - Mein Brief an meine ehemaligen Freunde Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stephan   
Mittwoch, den 10. Oktober 2007 um 13:46 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, es geht euch gut. Wie ihr ja wißt, habe ich mich im Dezember 2006 von der Versammlung zurückgezogen. Ich möchte mit diesem Brief wenigstens einige meiner – bald vielleicht ehemaligen – Freunde über die Hintergründe informieren.

Ich habe vor einigen Jahren begonnen, über meine Erfahrungen mit der Versammlung und der Ältestenschaft nachzudenken. Mir war aufgefallen, dass Personen, die als Vorbilder hingestellt wurden, oft einen Mangel an christlichen Eigenschaften erkennen ließen. Dafür habe ich einige Menschen, auf die man allgemein herabblickte, von einer sehr positiven Seite kennengelernt.

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Mein Austrittsbrief an die Ältestenschaften Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peaceman   
Montag, den 02. Juli 2007 um 13:57 Uhr

Nachfolgend möchte ich meinen Austrittsbrief veröffentlichen, mit dem ich mich selbst zum Ausschluss gebracht habe (ebenso meine Frau). Im Original hingen noch einige Anhänge hinten dran, wer sich dafür interessiert kann mir ja eine PM schicken.

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Verletzung der Menschenrechte durch Jehovas Zeugen Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Samstag, den 07. April 2007 um 22:18 Uhr

Ich habe in den letzten Jahren sehr viel studiert und gelesen, die freie Meinungsbildung und Äußerung ist eines der verankerten Grundrechte, die Zeugen Jehovas bei Verstoß von Seiten der Welt an uns, bis hin zum EuGH einklagen. In den eigenen Reihen wird dieses Grundrecht mit Füßen getreten. Zu diesem Lesestoff gehörte auch das Buch „Der Gewissenskonflikt“ von dem ehemaligen Glied der leitenden Körperschaft R. Franz. Der Anlass, DASS ich es gelesen habe, war, als der damalige Versammlungsbuchstudien-Leiter W.K. von ihm als einem Hetzer gesprochen hat. Ich hatte jedoch schon von einigen Brüdern erfahren, dass es sehr sachlich und liebevoll geschrieben ist – genau so war es. Auch das ist ein Grund mit, mir die Gemeinschaft zu entziehen, weil ich bei einer Gelegenheit positiv darüber gesprochen habe.

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Eric - der große Knall kam im Predigtdienst Drucken E-Mail
Geschrieben von: Menelus   
Mittwoch, den 02. April 2008 um 08:44 Uhr

Dienstamtgehilfe zu werden war für meinen Glauben der größte Fehler des Lebens. Es dauerte nicht lange und starke Zweifel in jeglichen Belangen entwickelten sich in mir, welche ich jedoch nur in mir trug. Ein neuer Charakterzug bildete sich heraus: Ich wurde sehr kritisch denkend, egal was es war.

Der Grund der ganzen Entwicklung war wohl, dass man als DA viele Dinge mitbekam, die dem normalen Verkündiger oft verborgen blieben. Es waren eher Kleinigkeiten, Dinge, die man im Einzelnen zur menschlichen Unvollkommenheit zählen konnte. Trotzdem machte mich die schiere Anzahl an „Anklagen“ hilflos und traurig, da ich nichts Aufrichtiges dagegen erwidern konnte und ganz klar diese Problematiken genauso sah.

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Warum begannen die sieben Zeiten erst nach der Ermordung Gedaljas? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stephan   
Mittwoch, den 10. Oktober 2007 um 16:39 Uhr

(14.10.2000) Liebe Brüder,

beim Studium des Daniel-Buches ist bei uns eine Frage aufgetaucht. Nachdem uns die Ältesten unserer Versammlung keine zufriedenstellende Antwort geben konnten, möchten wir uns an euch wenden.

Man könnte die Frage etwa wie folgt zusammenfassen: „Warum begannen die sieben Zeiten erst nach der Ermordung Gedaljas und nicht unmittelbar nach der Zerstörung Jerusalems?"

Im Daniel-Buch heißt es auf Seite 96 und 97:

Die „sieben Zeiten", in denen die Erde von heidnischen Mächten regiert wurde, ohne daß sich Gottes Königreich einmischte, dauerten somit 2 520 Jahre. Sie begannen mit der Verwüstung Judas und Jerusalems im siebten Mondmonat (am 15. Tischri) des Jahres 607 v.u.Z. (2. Könige 25:8,9,25,26). Von da an bis zum Jahr 1 v.u.Z. waren es 606 Jahre. Die verbleibenden 1 914 Jahre erstreckten sich bis ins Jahr 1914 u. Z. Somit endeten die „sieben Zeiten" oder 2 520 Jahre am 15.Tischri oder 4./5. Oktober 1914 u.Z.
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40 zu klärende Punkte Drucken E-Mail
Geschrieben von: exzj4exzj   
Mittwoch, den 04. Juli 2007 um 12:39 Uhr

Hallo ***,

***meine Frau*** hat mir erzählt, dass du dich von der Versammlung zurückziehen willst, weil du gewisse Dinge nicht verstehst bzw. akzeptieren kannst. Das macht mir große Sorge. Ich habe mir auch schon so manche Fragen gestellt, bin aber immer zu dem Schluss gekommen, das es nichts Besseres gibt, als Jehova mit seinen Zeugen gemeinsam zu dienen. Unser ewiges Leben hängt davon ab, dass wir die Brüder Christi, den „treuen und verständigen Sklaven“ unterstützen (Math. 25:31-46)

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Kommentar zu den Zitaten über Christi Gegenwart Drucken E-Mail
Geschrieben von: THEOLOGE FRANK   
Mittwoch, den 11. April 2007 um 16:57 Uhr

Liebe Brüder,
5 Seiten sollten es werden. Jetzt sind nunmehr 15 daraus geworden. Hatte ich mich doch auch noch so sehr um Kürze in diesem Brief bemüht, so konnte ich doch nicht umhin zu versuchen, wirklich alle Kriterien zu berücksichtigen, die nötig sind, um eine objektive Meinung, gestützt auf sämtliche mir verfügbaren und bekannten Hilfsmittel wie Nachschlagewerke und Lexika, zu bilden. Mögen auch noch so viele Nachschlagewerke herangezogen werden; mögen auch noch so viele Bibelkommentare und noch so viel anderes Quellenmaterial als Hilfsmittel zu Rate gezogen werden. Es gibt ein Kriterium, das all diese Werke gleichzeitig erfüllen müssen: Sie müssen im Einklang mit Gottes Wort, der Bibel, sein. Dieses Kriterium scheinen diese Werke, außer wenn sie an manchen Stellen vielleicht tendenziös sein mögen, auch zu erfüllen, andernfalls würdet Ihr ja aus solchen Werken nicht zitieren, sei es im Wachtturm, Erwachet! oder in anderen Publikationen.

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Fragenkomplex - treuer und verständige Sklave Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Dienstag, den 18. April 2006 um 16:59 Uhr

Die Lehre vom "treuen und verständigen Sklaven" ist eine der zentralen Lehren der Zeugen Jehovas. Dieses Gleichnis Jesu aus Matthäus 24, 45-47 wenden sie auf ihre eigene religiöse Führung an. Ein Zeuge Jehovas stieß in diesem Zusammenhang auf einige Ungereimtheiten innerhalb der Wachtturm-Literatur und letztlich selbst zur Bibel. Diese Zweifel veranlassten ihn, folgenden Brief an die Deutschland-Zentrale der Zeugen Jehovas zu schreiben:

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