Blutfrage

"Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!" (Apostelgeschichte 15:28-29)



Blut – absolutes Verbot oder Ernährungsvorschrift Drucken E-Mail
Geschrieben von: Specht   
Donnerstag, den 03. Januar 2008 um 14:53 Uhr

Erstaunlicher Weise finden wir in den 10 Geboten keinen Hinweis auf irgendein Blutverbot aber um so mehr Erklärungen über den Sabbat (2. Mose 20:8-11). Das sogenannte 4. Gebot erstreckt sich nämlich gleich über die Verse 8-11 des 20. Kapitel aus 2. Mose, das scheint die Wichtigkeit des Sabbatgesetzes deutlich zu machen. Hinweise auf ein Blutverbot finden wir erst später im Kontext des mosaischen Gesetzes. In 3. Mose 17:12-14 wird zum Beispiel auszugsweise erklärt: "keine Seele von euch, auch kein ansässiger Fremdling der als Fremdling in eurer Mitte weilt, soll Blut essen (Vers 12). Denn die Seele von jeder Art Fleisch ist sein Blut... Jeder der es ist, wird vom [Leben] ( hier Einfügung der Übersetzer) abgeschnitten werden." (Vers 14)

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Blut - 22 Fragen an diejenigen, die die Position der Gesellschaft akzeptieren Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Montag, den 23. August 2004 um 01:00 Uhr

"NEUES LICHT IN DER BLUTFRAGE" - Was ist hier los?

Wie würdest Du die folgenden Fragen beantworten?

  1. Warum verbietet keine einzige christliche Glaubensgemeinschaft, auch nicht die strengsten orthodoxen Juden, die nichts anderes als die Torah (das mosaische Gesetz) befolgen, die sie täglich lesen, über ihren Kontext philosophieren, die sie in der Hebräischen Originalsprache lesen (und so den traditionellen Kontext verstehen) und die das Gesetz Gottes mehr lieben als ihr eigenes Leben, den medizinischen Gebrauch von Blut? Ist es vernünftig anzunehmen, dass nur wir in dieser Sache den richtigen Standpunkt vertreten?
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Das Komitee hielt Wache... Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stephan E.   
Mittwoch, den 27. Juli 2005 um 20:25 Uhr

Die Wachtturm-Gesellschaft versucht, das Thema Bluttransfusion in der Öffentlichkeit so gut es geht herunter zu spielen und so zu tun, als wäre das heute eigentlich kein Thema mehr. Wie die Wirklichkeit aussieht, zeigt sich immer dann, wenn ein Zeuge Jehovas großen Blutverlust erlitten hat und ohne Transfusion nur geringe Chancen für ein Überleben bestehen. Dann kommen die Aufpasser zum Zuge, die sich offiziell Krankenhausverbindungskomitee nennen. Sie sorgen durch die ständige Präsenz am Krankenbett dafür, dass der oder die Betroffene keine Chance hat, eine eigene Entscheidung zu treffen, sondern unter dem Druck der wachsamen Ältesten genau das tut, was der Doktrin der Sekte entspricht. In Bayern ist eine Frau deshalb unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes verblutet.

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Zeuge Jehovas protestiert gegen eine Bluttransfusion Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Dienstag, den 23. April 2002 um 01:00 Uhr

Von einem Patienten verklagt zu werden, weil man sein Leben gerettet hat, zählt auch in den prozessversessenen USA nicht zu den gewöhnlichen Kunstfehlerrisiken eines Arztes. Aber Charlie Harvey (55) aus South Carolina glaubte, keine Wahl zu haben, als er 1997 aus der Narkose erwachte und zu seinem Entsetzen erfuhr, dass ihn sein Chirurg Glen Strickland während der Operation mit einer Bluttransfusion vor einem drohenden Herzinfarkt bewahrt hatte.

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Jehovas Zeugen haben hohes Sterberisiko bei der Entbindung Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Freitag, den 27. August 2004 um 01:50 Uhr

Frauen, die Zeugen Jehovas sind, weisen ein erheblich größeres Risiko auf, infolge eines massiven Blutverlustes während einer Entbindung zu sterben. Dies sei so wegen ihrer Weigerung, den Verlust durch Spendenblut wieder auszugleichen, besagt das Resultat einer Studie.

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Ignoranz, Arroganz und ein toter Zeuge Jehovas Drucken E-Mail
Geschrieben von: Liberty   
Montag, den 29. Januar 2007 um 14:30 Uhr

Nachfolgender Bericht aus Quebec, Kanada, beschreibt den Tod eines Zeugen Jehovas im Beisein seiner Familie und des „Krankenhaus-Verbindungskomitees“, die fest davon überzeugt waren, es sei sein Wille, lieber zu sterben, als sich eine Bluttransfusion geben zu lassen.

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Das alttestamentliche Blutverbot - eine „ewige Satzung“? Drucken E-Mail
Geschrieben von: THEOLOGE FRANK   
Sonntag, den 15. Januar 2006 um 18:05 Uhr
Und da in der Bibel das Sichenthalten von Blut moralisch auf die gleiche Stufe gestellt wird wie das Sichenthalten von Hurerei, wäre eine Bluttransfusion, die einem Christen aufgezwungen wird, dasselbe wie aufgezwungener Geschlechtsverkehr — Vergewaltigung.

So argumentieren Zeugen Jehovas, um ihre Blutdoktrin biblisch zu stützen und beziehen sich auf Apg 15:28, 29.

Infolink-Autor Frank Bruder ist der Frage nachgegangen, ob man diesen Vergleich aus biblischer Sicht in dieser Form ziehen darf und was es mit dem Blutverbot des Alten Testamentes, das Jakobus in der angeführten Bibelstelle aufgriff, tatsächlich auf sich hatte.

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Bericht an die Bethelfamilie über den „1st European Congress on Bloodless Health Care“ Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Freitag, den 12. Mai 2000 um 01:00 Uhr

Donnerstag. der 11. Mai 2000 war ein ganz besonderer Tag in der Geschichte des Volkes Gottes.
An diesem Tag fand in Genf die Weltpremiere des neusten Videos der Gesellschaft „Konzepte von Transfusionsalternativen - einfach, sicher und effektiv“ statt. Die Premiere war Teil des Programms eines Satelittensymposiums bei dem 1st European Congress on Bloodless Health Care (Ersten europäischen Kongreß über transfusionslose Heilbehandlung), der am 11. und 12. Mai in Genf im Palexpo, einer modernen Ausstellungshalle, tagte.

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Kritik am Transfusionsverbot nimmt zu Drucken E-Mail
Geschrieben von: infolink   
Freitag, den 18. Januar 2002 um 01:00 Uhr

Auch unter deutschen Ärzten ist man sich des Verbots von Bluttransfusionen unter Zeugen Jehovas bewusst (auch wenn die WTG den begriff "Verbot" in diesem Zusammenhang nicht mehr in den Mund nimmt). Ein Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt vom Januar 2002 nennt interessante Zusammenhänge.

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Bluttransfusion: Was Zeugen Jehovas wirklich verboten ist Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stephan E.   
Freitag, den 27. August 2004 um 02:00 Uhr

Es ist noch gar nicht so lange her, da weigerten sich viele Zeugen Jehovas standhaft, einen Hot Dog zu essen, weil darin angeblich Blutplasma enthalten sei. Gleichzeitig kursierten die wildesten Gerüchte, welche Produkte "wahre Christen" ebenfalls meiden sollten, weil zu ihrer Herstellung Bestandteile des Blutes verwendet werden.

Ganz anders die heutige Situation: Jehovas Zeugen lehnen zwar weiterhin ab, sich im Ernstfall eine Bluttransfusion geben zu lassen. Aber wer die Literatur aus dem Wachtturm-Verlag aufmerksam verfolgt, merkt schnell, dass man in der Weltzentrale der Zeugen Jehovas zielstrebig daran arbeitet, dem Thema Blut die Brisanz zu nehmen.

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