Die nachfolgenden Berichte und Erfahrungen sollen Aussteigern dabei helfen, ihre eigene Situation besser einzuordnen. Außerdem erlauben sie auch Außenstehenden und „Interessierten“ einen realistischen Einblick in die Denkwelt, die im Inneren der Sekte herrscht. Wer einen Beitrag für diese Rubrik hat, ist herzlich eingeladen, ihn uns zukommen zu lassen.

"Ich war bereit zu sterben, um der Sekte zu gehorchen"

26 Jahre lang ordnete sich Gaby L. den vielen Verboten der Zeugen Jehovas unter

Den 15. Mai 1998 wird Gaby L. (32) aus Heilbronn nie vergessen. Sie war 26 und feierte das erste Mal ihren Geburtstag. Auch Weihnachten erlebte sie mit 26 Jahren zum ersten Mal. Sie erklärt: "Mein Vater und meine Mutter waren strenge Zeugen Jehovas. Also war klar, dass auch ich der Sekte angehörte. Diese beiden Feste werden als heidnisch abgelehnt."

Sabine - Zeugenaussage OVerwG Berlin

Wenn die Wachturm Gesellschaft, es schafft, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts zu werden, haben sie einen Freibrief für psychische Vergewaltigungen. Die einzige Möglichkeit, in meiner Jugend dieser Körperschaft zu entrinnen, war der öffentliche Schulbesuch.

"Unsere Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit"

Der Gemeinschaftsentzug von Frances und Richard Rawe war besonders schmerzhaft, weil sie noch fest an die "Wahrheit" glaubten. Und es war einer besonders schmutzigen seiner Art, bei dem selbst die von den Zeugen Jehovas definierten „theokratische Regeln“ missachtet wurden.

Selbständiges Denken nie ganz aufgegeben

Was zu meinem Ausstieg von Jehovas Zeugen führte.

Ich, Prüter Klaus, bin Jahrgang 1934 und nach 29 Jahren Beteiligung am Leben der Zeugen Jehovas 1979 dort ausgestiegen weil ich mich nicht in deren Schablone pressen lassen wollte, denn ich habe selbständiges Denken nie ganz aufgegeben.