Die nachfolgenden Berichte und Erfahrungen sollen Aussteigern dabei helfen, ihre eigene Situation besser einzuordnen. Außerdem erlauben sie auch Außenstehenden und „Interessierten“ einen realistischen Einblick in die Denkwelt, die im Inneren der Sekte herrscht. Wer einen Beitrag für diese Rubrik hat, ist herzlich eingeladen, ihn uns zukommen zu lassen.

Alexandra: unglücklich verheiratet mit einem Ältesten

Die biblische Wahrheit war durch Verwandte schon vor meiner Geburt an die Eltern herangetragen worden. Das hinterließ wohl seinen Eindruck, wenngleich es bei ihnen den Erfolg verfehlte.

Als ich zwölf war begann die Verwandtschaft ein Studium mit mir, das dann von Vollzeitverkündigern weitergeführt wurde.

Margit - Geschlagen und missbraucht im Namen Jehovas

Einige Artikel im Kreisboten veranlassen mich dazu, hier als doppelt Betroffene zu schreiben. Einmal betroffen, da ich als Kind von Zeugen Jehovas in „der Wahrheit“ aufgewachsen bin und zum anderen von meinem Stiefvater, der immer noch ein Zeuge Jehovas ist, über vier Jahre lang als Kind sexuell missbraucht wurde.

Antje - unendliche Traurigkeit ist in mir

Bis Februar 1999 war ich bei den Zeugen Jehovas, 9 lange Jahre lang. Ende 1990 habe ich mich aus tiefer Überzeugung heraus taufen lassen. Kurz darauf sind mein Noch-Ehemann und ich in die nähe von Hamburg gezogen.

Matt (3 Jahre) - von der Schwägerin mißbraucht

Als mein Sohn Matt drei Jahre alt war, wurde er von seiner sechsundzwanzigjährigen Tante (meiner Schwägerin) sexuell belästigt.

Ich bemerkte, wie mein Sohn mit seiner kleinen Schwester die Dinge aus agierte, die die Tante an ihm verübte. Als Zeugin Jehovas das ganze Leben lang hatte ich keine Vorstellung, was da vor sich ging.