Die nachfolgenden Berichte und Erfahrungen sollen Aussteigern dabei helfen, ihre eigene Situation besser einzuordnen. Außerdem erlauben sie auch Außenstehenden und „Interessierten“ einen realistischen Einblick in die Denkwelt, die im Inneren der Sekte herrscht. Wer einen Beitrag für diese Rubrik hat, ist herzlich eingeladen, ihn uns zukommen zu lassen.

Peter - Zu den Zeugen Jehovas und wieder zurück

Als ich im Jahre 1978 aus beruflichen Gründen in das Rhein-Main-Gebiet zog, kam ich das erste Mal im Leben mit den Zeugen Jehovas in Kontakt. Ich hatte zwar früher den Ausdruck „Bibelforscher“ gehört, wusste aber nicht, dass Zeugen Jehovas und Bibelforscher zwei unterschiedliche Bezeichnungen für Vertreter der Wachtturm-Gesellschaft (WTG) sind.

Martina - der lange Weg in die Freiheit

Mit der öffentlichen Bekanntgabe in der Zusammenkunft, dass mein 2. Mann Aaron und ich die Gemeinschaft verlassen haben endete im Dezember 1995 meine 11-jährige Ära als Zeugin Jehovas. Dazu kommen noch die Jahre meiner Kindheit.

Wie konnte es nur so weit kommen? War ich nicht mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Sinn Jehova ergeben? War ich nicht mit Liebe und Inbrunst in der Wahrheit und hat sich nicht während dieser Jahre meine Liebe, meine Erkenntnis und mein festes Vertrauen zu Gott vertieft? Doch - ich meine zu 100%. Nur verlief alles anders als es mir bekannt war, ja als es einem Zeugen Jehovas durch die Belehrung der Organisation vermittelt wird.

Rebekka - die Lehre brachte die Freiheit

Ich kam in Zürich zur Welt, wo meine Eltern damals wohnten. Meine Eltern hatten frisch mit dem Sonderpionierdienst aufgehört. Nach fünf Jahren - ich hatte inzwischen eine Schwester bekommen - zogen wir in ein Landgebiet um, wo geistige Hilfe nötig war.

Anja - turbulente Kindheit bei den Zeugen

Ich wurde im November 1976 in Koblenz geboren als das erste von 3 Kindern. Meine Mutter hatte sich erst kurz vor meiner Geburt als Zeugin Jehovas taufen lassen. Mein Vater war und ist es auch heute noch, alles andere als gläubig.