Die nachfolgenden Berichte und Erfahrungen sollen Aussteigern dabei helfen, ihre eigene Situation besser einzuordnen. Außerdem erlauben sie auch Außenstehenden und „Interessierten“ einen realistischen Einblick in die Denkwelt, die im Inneren der Sekte herrscht. Wer einen Beitrag für diese Rubrik hat, ist herzlich eingeladen, ihn uns zukommen zu lassen.

Ravyn - nach einem Selbstmord zeigte die WTG ihr wahres Gesicht

Dies ist meine Geschichte. Sie ist in den folgenden beiden Briefen enthalten.

Den ersten schrieb ich an eine Frau, die mich gefragt hatte, warum ich so viel Bitterkeit empfand und so wütend auf Jehovas Zeugen war und mich durch sie bedroht fühlte. Der zweite Brief ist an meinen Vater, und er war ein wichtiger Schritt, meinen Heilungsprozeß abzuschließen. Ich bin froh, diese Zeilen mit jedem zu teilen, der aufrichtig und offen danach fragt.

Juan - vom Zeugen Jehovas zum Zeugen für Christus

Ich wurde am 6. Juni 1986 getauft. Damals war ich 14 Jahre alt. Ich brannte vor dem, was ich ohne Zweifel im Sinn als Wahrheit betrachtete. Ich war ein naiver Puertoricaner aus New York City, der nebenbei kein bißchen Spanisch sprach.

Jan - Internet hilft bei Weggang

Mein Weggang von der Wachtturm-Gesellschaft war großenteils das Ergebnis meiner Gespräche im Internet. Ich schloß mich dem Net 1992 an und fand nach ein paar Monaten die "Friends"- Anschriftenliste, eine geschlossene E-Mail-Gruppe nur für Zeugen Jehovas.