Die nachfolgenden Berichte und Erfahrungen sollen Aussteigern dabei helfen, ihre eigene Situation besser einzuordnen. Außerdem erlauben sie auch Außenstehenden und „Interessierten“ einen realistischen Einblick in die Denkwelt, die im Inneren der Sekte herrscht. Wer einen Beitrag für diese Rubrik hat, ist herzlich eingeladen, ihn uns zukommen zu lassen.

Eine Kindheit als Außenseiter

Ich wurde 1977 in eine Zeugen-Jehovas-Familie hinein geboren. Mein gesamtes Leben bis hin zum meinem Aussteig vor 4 Jahren wurde in allen Bereichen meines Lebens von dieser Sekte geprägt.

Martin - Kontakt mit Ehemaligen meiden

Portrait MartinIch möchte versuchen, den Ablauf meines Ausschlusses zu dokumentieren. Dabei geht es nicht darum, irgendwie Schuldzuweisungen oder Rechtfertigungen zu geben.

Zum Zeitpunkt der Gespräche hatte sich bereits eine gewisse Distanz zu der Organisation entwickelt. Ich wollte mir aber nicht von Anderen den Glauben oder das Verhältnis zu Gott vorschreiben lassen. Wenn also einiges widersprüchlich erscheinen mag, so liegt es sicherlich mit an dem „geistigen Durcheinander“, das ein Ausstieg aus einer Glaubensgemeinschaft nach fast 15 Jahren mit sich bringt.

Erlebnisse eines freiwilligen Kongresshelfers

"Vielleicht ist es der letzte Kongress 'vor Harmagedon'". Das war eine der Thesen, die auf dem Nürnberger Kongress von 1955 mit zum besten gegeben wurde, und über die Josy Doyon als aufmerksame Beobachterin, im Nachhinein in ihrem Buch auch berichtete.

Dieter und Sara - Sündhafte Liebe?

Um es vorwegzunehmen, dies soll kein Rachefeldzug gegen die Zeugen Jehovas werden sondern dem Leser einen Einblick in das System dieser „Wachtturmgesellschaft“ geben, einen Einblick in eine (nach außen) gut funktionierende Organisation, deren schneeweiße Fassade geradezu unantastbar scheint.