Die nachfolgenden Berichte und Erfahrungen sollen Aussteigern dabei helfen, ihre eigene Situation besser einzuordnen. Außerdem erlauben sie auch Außenstehenden und „Interessierten“ einen realistischen Einblick in die Denkwelt, die im Inneren der Sekte herrscht. Wer einen Beitrag für diese Rubrik hat, ist herzlich eingeladen, ihn uns zukommen zu lassen.

Martina Schmidt im Gespräch mit infolink

Marina Schmidt, Autorin des Buches Ich war eine Zeugin Jehovas schildert im Gespräch mit infolink, wie sie selbst ihren Ausstieg erlebt hat und wie sie auf den Gedanken gekommen ist, ihre Erfahrungen literarisch aufzuarbeiten. Das Gespräch führte „solaris“.

Begeisterung und Ernüchterung - die knappe Biografie eines Aussteigers

Die folgende Niederschrift wird es guten und bösen Menschen leicht machen, mich zu identifizieren.

Um rechtliche Scherereien, wie Abmahnungen oder gerichtliche Auseinandersetzungen auszuschließen, erkläre ich hiermit, daß im Folgenden keine gerichtlich verwertbaren Tatsachenbehauptungen gemacht werden. Bei der folgenden Niederschrift handelt es sich um die Erinnerungen eines 74-jährigen Mannes an sein bisheriges Leben und eine Darstellung seiner gegenwärtigen Befindlichkeit.

Dualität - im "geteilten Haus" aufgewachsen

Ich bin durch Zufall (über einen Link auf der Diskussionsseite der Wikipedia zu Zeugen Jehovas) auf diese Webseite gestoßen. Nachdem mir die Berichterstattung auf der Webseite sehr einseitig vorkam, beschloss ich, mich mal im Forum umzusehen und dachte mir, ich könnte ein paar nützliche Beiträge schreiben und vielleicht einigen Leuten etwas helfen.

Angst und ein schlechtes Gewissen begleiteten mich

Geboren wurde ich 1970, damals war meine Mutter noch keine Zeugin Jehovas. An meinen Vater kann ich mich nicht erinnern, er starb, als ich 1½ Jahre alt war. Meine Mutter hat wohl schon zu Lebzeiten meines Vaters Kontakt mit den Zeugen Jehovas gehabt; als er dann gestorben ist, hat sich dieser wohl intensiviert.