Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Hauptziel der WTG kaum darin bestehen kann, "die gute Botschaft zu verkünden". Vielmehr mehren sich die Hinweise, die auf solide wirtschaftliche Interessen schließen lassen. Da die Aktivitäten in dieser Richtung verständlicherweise im Verborgenen blühen, kann natürlich jede Analyse nur bruchstückhaft sein. Aber allein die vorhandenen Informationen reichen schon aus, um Zweifel an den Motiven von Jehovas selbsternannter Organisation zu haben.

Klärende Worte zur Situation in Frankreich

Von der Wachtturm-Gesellschaft erfahren die Zeugen Jehovas recht wenig über die Situation in Frankreich. Da wird nur allgemein von "Verfolgung" geredet, von "Intoleranz" und von "ungerechten" Steuerforderungen.

Kein Wunder, denn schließlich muß man vertuschen, daß man hier ganz offen gegen ein Gesetz verstoßen hat und daß das einzige, was hier "verfolgt" wird, die finanziellen Interessen der WTG sind.

Umsatzsteuer - Nahrungsmittel bei Kongressen

Mit seinem Urteil V 46/59 vom 12. Juli 1962 verpflichtete der Bundesfinanzhof die Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft Deutscher Zweig, e. V. zur Zahlung von Umsatzsteuer auf die Einnahmen, die sie aus der Abgabe von Nahrungsmitteln bei Kongressen erzielte. Gegen dieses Urteil legte die Wachtturm-Gesellschaft Verfassungsbeschwerde ein.

Frankreich: Produktion nach Großbritannien verlegt

Erst 1997 hat die Wachtturm-Gesellschaft in Frankreich ganz feierlich eine neue Niederlassung mit Verwaltungsgebäude und Druckerei eingeweiht. Wieder einmal hatten unzählige freiwillige Helfer in ihrer Freizeit zugepackt, um den Immobilienbesitz des Weltkonzerns um eine weitere Liegenschaft zu bereichern.

Freiwillige Spenden per Bankeinzug

Weil es seit der Umstellung von festen Preisen für die „geistige Speise“ auf freiwillige Spenden mit dem Geldeingang nicht mehr so automatisch läuft, wie früher, muss man eben etwas Druck ausüben. Nur zur Vereinfachung, versteht sich.