Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Hauptziel der WTG kaum darin bestehen kann, "die gute Botschaft zu verkünden". Vielmehr mehren sich die Hinweise, die auf solide wirtschaftliche Interessen schließen lassen. Da die Aktivitäten in dieser Richtung verständlicherweise im Verborgenen blühen, kann natürlich jede Analyse nur bruchstückhaft sein. Aber allein die vorhandenen Informationen reichen schon aus, um Zweifel an den Motiven von Jehovas selbsternannter Organisation zu haben.

Wachtturm, Geld und Ehrlichkeit

Früher war die Welt des Wachtturms noch in Ordnung. Zeitschriften und Bücher wurden an die "Verkündiger" verkauft, auf dem Kongress sorgten Spenden und Cafeteria für üppig Einnahmen und der gemeine Zeuge glaubte daran, dass die Wachtturm-Gesellschaft tatsächlich eine gemeinnützige Organisation sei.

Spenden mit indirektem Zwang

Nach Aussage mehrerer Australischer Zeugen Jehovas scheint man Down Under ziemliche Probleme mit dem Spendenaufkommen zu haben.

Bedingte Spende mit Fallstricken

Um auch vorsichtigen Zeugen Jehovas die Entscheidung zu erleichtern, sich von ihren Ersparnissen zu trennen, hat sich die Wachtturm-Gesellschaft einen besonderen Trick einfallen lassen. Er nennt sich "bedingte Spende" und soll den Eindruck vermitteln, der Spender könne jederzeit wieder über sein Geld verfügen. Ein Trugschluß, wie bei näherer Betrachtung zu erkennen ist.

WTG sucht nach Möglichkeiten, Steuerlast zu senken

Nach einem Bericht der portugiesischen Wochenzeitung Expresso vom 1. August 1998 hat sich das Zweigbüro der Wachtturm-Gesellschaft in Portugal an die dortige Regierung gewandt und um Unterstützung bei ihren Bestrebungen gebeten, zumindest einen Teil der französischen Steuerforderungen in Höhe von 300 Mio. Franc erlassen zu bekommen.