Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Hauptziel der WTG kaum darin bestehen kann, "die gute Botschaft zu verkünden". Vielmehr mehren sich die Hinweise, die auf solide wirtschaftliche Interessen schließen lassen. Da die Aktivitäten in dieser Richtung verständlicherweise im Verborgenen blühen, kann natürlich jede Analyse nur bruchstückhaft sein. Aber allein die vorhandenen Informationen reichen schon aus, um Zweifel an den Motiven von Jehovas selbsternannter Organisation zu haben.

Schließung von Zweigniederlassungen und Panikverkäufe – ein wachsender Trend bei der WTG?

Wie bereits im vorherigen Artikel erklärt, wird es zunehmend offensichtlich, daß die WTG in eine Periode des Niedergangs eingetreten ist. Beweise für diesen Niedergang kann man in der drastischen Verringerung des Druckaustoßes an monatlichen Zeitschriften seit 2005 sehen, ein Schritt, der vor Jahrzehnten undenkbar gewesen wäre. Ein primärer Auslöser für diesen Niedergang der Finanzen der WTG sind die zurückgehenden Wachstumsraten in entwickelten (wohlhabenden) Ländern, welche die primäre Quelle des Spendeneinkommens darstellen. Diese schwindenden Spendenreserven werden aber abgerufen, um das höhere Wachstum (d.h. Druckkosten, Bauprojekte) in ärmeren Ländern zu finanzieren, was ein nicht aufrecht zu erhaltendes Finanzierungsmodell ist.

Das Königreichswerk unterstützen - Königreichsdienst Mai 2007

Ohne Geld geht nichts. Jeder braucht Geld. Insofern sind die Aufrufe zum Spenden ganz normal. Die WTG vermehrt ihren Besitz, versucht ihren finanziellen Spielraum zu vergrößern und Steuern zu sparen. Aber das tun andere Kirchen und Vereine auch. Dagegen kann man nichts sagen.

Wachtturm, Geld und Wahrheit

Während Millionen von Zeugen Jehovas glauben, ihre Organisation würde jeden Cent zur Verkündigung des Königreichs ausgeben, ist die Wachturm-Gesellschaft längst zu einem Konzern geworden, der sich auf zahlreichen Geschäftsfeldern tummelt.