ein Stapel BriefeSo mancher Ausschluss wird von einem ausführlichen Brief an die Wachtturm Gesellschaft oder zumindest die Ältesten der eigenen Versammlung begleitet. Und so mancher Zeuge hat sich schon die Mühe gemacht, seine Zweifel und Fragen direkt an die Wachtturm Gesellschaft zu schreiben.

Die in dieser Kategorie veröffentlichten Briefe zeigen außerdem, wie man in der selbsternannten "einzig wahren Organisation Gottes" mit Andersdenkenden umgeht.

Schöpfungswoche Mensch und Natur 31.05. – 07.06.2008

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
mit großer Freude nehmen wir die „Schöpfungswoche - Mensch und Natur“ zur Kenntnis, deren Schirmherr Sie sind. Zwischenmenschliche Toleranz und Abbau von Vorurteilen sind ein wichtiges gesellschaftliches Thema.

Mit Sorge allerdings erfüllt uns ein Blick auf die Teilnehmerliste dieser Woche, taucht hier doch eine Gruppe auf, die unter Sektenexperten schon lange als hochproblematisch gilt: Die Zeugen Jehovas. Die kürzlich erfolgte Zuerkennung der sog. „Körperschaft des Öffentlichen Rechts“ im Land Berlin hat an der zugrunde liegenden Problematik der Gruppe nichts geändert.

Eric - der große Knall kam im Predigtdienst

xxx, den 27.09.2007
An: Ältestenschaft der Versammlung

Liebe Brüder der Versammlung in xxx,

zu aller erst möchte ich mich bei all denjenigen, die uneigennützig den „Bedrückten Schafen“ helfen, meine Dankbarkeit und meinen Respekt ausdrücken.

Tue das, was ich sage - aber sage nicht das, was ich tue

Wer als Kind in die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas hineingeboren wird, übernimmt deren Lehren zunächst einmal unreflektiert.

Man wird groß „in der Wahrheit“, macht „theokratische Karriere“, heiratet (natürlich eine „treue Schwester“ oder einen „vorbildlichen Bruder“) und merkt vielleicht irgendwann einmal, dass irgendetwas im Leben nicht so ganz stimmt.

Stephan - Mein Brief an meine ehemaligen Freunde

Hallo ihr Lieben,ich hoffe, es geht euch gut. Wie ihr ja wißt, habe ich mich im Dezember 2006 von der Versammlung zurückgezogen. Ich möchte mit diesem Brief wenigstens einige meiner – bald vielleicht ehemaligen – Freunde über die Hintergründe informieren.