eine Blutkonserve"Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!" (Apostelgeschichte 15:28-29)

Zeugin Jehovas lehnte rettende Bluttransfusion ab

Ob all das eintrifft, was die Führungsebene der WTG  prophezeien lässt, sei dahingestellt, fest steht, dass zumindest für eine Zeugin Jehovas deren Weltuntergangsprognosen keine Rolle mehr spielen!

Blut – absolutes Verbot oder Ernährungsvorschrift

Erstaunlicherweise finden wir in den 10 Geboten keinen Hinweis auf irgendein Blutverbot aber um so mehr Erklärungen über den Sabbat (2. Mose 20:8-11). Das sogenannte 4. Gebot erstreckt sich nämlich gleich über die Verse 8-11 des 20. Kapitel aus 2. Mose, das scheint die Wichtigkeit des Sabbatgesetzes deutlich zu machen. Hinweise auf ein Blutverbot finden wir erst später im Kontext des mosaischen Gesetzes. In 3. Mose 17:12-14 wird zum Beispiel auszugsweise erklärt: "keine Seele von euch, auch kein ansässiger Fremdling der als Fremdling in eurer Mitte weilt, soll Blut essen (Vers 12). Denn die Seele von jeder Art Fleisch ist sein Blut... Jeder der es ist, wird vom [Leben] (hier Einfügung der Übersetzer) abgeschnitten werden." (Vers 14)

22-jährige Mutter stirbt für die Sekte

Weil sie aus religiösen Gründen ein Bluttransfusion verweigerte, ist die 22-jährige frischgebackene Mutter von Zwillingen im Royal Hospital in Shrewsbury gestorben.

Emma Gough, deren Leben mit einer einfachen Bluttransfusion hätte gerettet werden können, hatte laut der englischen Boulevardzeitung «The Sun» vor der Geburt ihrer beiden Zwillinge im Formular angekreuzt, dass man ihr kein Blut spenden solle.

Ignoranz, Arroganz und ein toter Zeuge Jehovas

Nachfolgender Bericht aus Quebec, Kanada, beschreibt den Tod eines Zeugen Jehovas im Beisein seiner Familie und des „Krankenhaus-Verbindungskomitees“, die fest davon überzeugt waren, es sei sein Wille, lieber zu sterben, als sich eine Bluttransfusion geben zu lassen.