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Der Wind der Lehre

Betrachtungen zu "Der Wachtturm" vom 15. Juli 2008
Die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas warnt ihre Gläubigen immer wieder einmal, sich nicht von jedem „Wind der Lehre“ herumtreiben zu lassen, und führt dabei Epheser 4:14 an: „...damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel von Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum“ (nach Neue-Welt-Übersetzung). Das klingt gut; aber sind die Zeugen Mündige in der Beurteilung der Lehren, die ihnen - auch von ihrer eigenen Organisation, dem „treuen und verständigen Sklaven“ - dargeboten werden?

Die Gleichschaltung zur Brüderlichkeit

Ich kann es kaum verdrängen und will die Gelegenheit nutzen um es hier einmal deutlich auszusprechen:
Wenn sich bei mir die Organisation der WTG in Erinnerung ruft, wenn ich, in welcher Form auch immer, mit den Auswirkungen jener Religionsgemeinschaft etwas näher konfrontiert werde, dann werde ich, damit einhergehend, in aller Regel an den wirksamsten Handlanger aller totalitären Systeme erinnert - an die so genannte Gleichschaltung!

In der Wahrheit wandeln

In dem Werk Einsichten über die heilige Schrift, Band 2 Seite 1274f wird erklärt, was Zeugen Jehovas unter „In der Wahrheit wandeln“ verstehen. Mit den ersten Sätzen wird wahrscheinlich jeder Christ einverstanden sein:

Wer Gottes Gunst erlangen möchte, muß in seiner Wahrheit wandeln und ihm in Wahrheit dienen (Jos 24:14; 1Sa 12:24; Ps 25:4, 5; 26:3-6; 43:3; 86:11; Jes 38:3). Das würde einschließen, Gottes Erfordernissen zu entsprechen und ihm in Treue und Aufrichtigkeit zu dienen.

Das Ende des "Buchstudiums"

Ab dem 1. Januar 2009 wird das Versammlungs-Buchstudium mit der Theokratischen Predigdienstschule zusammengelegt, es wird in Versammlungsbibelstudium umbenannt.