Tote Fliegen verderben gute Salben

Die diesjährige Kongressserie von Jehovas Zeugen nähert sich ihrem Ende. Der Jahreskongress - stets der Höhepunkt eines Jahres für jeden Zeugen. Was hat er gebracht? Welchen Eindruck machte er auf unbefangene Beobachter?

Überzeugte Zeugen werden natürlich begeistert sein, wie über alles, was von ihrer leitenden Körperschaft kommt; nach Zeugenansicht ist ja der nächste Kongress immer der beste, weil es in der Theokratie - so nennen sie ihre religiösen Strukturen - nur Steigerungen gibt. Doch schauen wir auf einen kurzen Überblick.

Bei sachlicher Beurteilung des Programms kann man sagen, dass der Kongress, der unter dem Leitgedanken stand „Geleitet von Gottes Geist“, eine ganz normale, durchschnittliche Veranstaltung dieser Art war. Höhepunkte konnte ich nicht erkennen, wenn man nicht, wie viele es tun, die Veröffentlichung neuer Produkte aus Brooklyn schon als Höhepunkte betrachtet. Der erste Tag brachte vormittags die übliche Eröffnungsansprache und den sogenannten Schlüsselvortrag, dazu eine Art von Symposium über die Wirksamkeit des Geistes Gottes in der antiken Zeit.

Der Nachmittag war besonders der Jugend gewidmet, die der leitenden Körperschaft anscheinend zunehmend Probleme bereitet. Sie scheint nicht mehr so fügsam zu sein, wie man das gern möchte. Darum gab es Ansprachen über den rechten Wandel und das rechte Verhalten junger Leute in Schule, Beruf, Familie, Versammlung, bei gesellschaftlichen Aktivitäten (Geselligkeit) und auch beim Alleinsein. Dazu wurde dann am Abend ein neues Buch speziell für Jugendliche herausgegeben; man kann am Inhalt ablesen, wo der leitenden Körperschaft „der Schuh drückt“. Von 38 Abschnitten befassen sich 8 mit Themen der Beziehung zwischen den Geschlechtern, aber zahlreiche andere befassen sich auch allgemein mit Freundschaften und ähnlichem, dazu Themen über Videospiele, moderne Musik, Geld usw. Viele dieser „Ratschläge“ sind durchaus angebracht und diskutabel, es kommt dabei immer darauf an, wie sie umgesetzt werden. Junge Leute von heute lieben es nicht, wenn ihnen einfach gesagt wird, was sie zu tun haben; sie möchten reden, Dinge in Frage stellen, diskutieren dürfen. Allerdings läuft das den zahlreichen Gehorsamsaufforderungen gegenüber dem sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“ zuwider, auf die ich noch zu sprechen komme. Nochmals: viele der Ratschläge sind - zumindest im Kern - angebracht und zeitgemäß; man könnte sie mit „guten Salben“ vergleichen, deren Anwendung ja auch mit Bedacht und Überlegung erfolgen sollte.

Am dritten Tag - ich ziehe ihn hier vor, weil er gleichsam schon „Kongressausklang“ ist - wurden am Vormittag die verschiedenen Aspekte der Frucht des Geistes nach Galater 5:22-23 besprochen, jede etwa innerhalb von 10 Minuten. Dann wurde der öffentliche Vortrag gehalten - zum ersten Mal vormittags; er tauschte seinen zeitlichen Platz mit dem üblichen „Drama“ oder der szenischen Darstellung, vielleicht weil beim Vortag am Nachmittag die Kraft der körperlichen Ermüdung doch endlich bemerkt worden war -, während am Nachmittag nach dem „Drama“ und der Zusammenfassung des wöchentlichen Wachtturmartikels nur noch die Schlussansprache zu hören war.

Wie üblich waren die für die leitende Körperschaft wichtigsten Punkte dem Samstag vorbehalten. Natürlich ging es nicht ohne kräftige Betonung des Predigtdienstes; er ist ja das Markenzeichen der Organisation; und sie hat es auch verstanden, bei ihren Mitgliedern die Überzeugung zu wecken, dass ihre Predigtmethode - über die man ja diskutieren könnte - als die allein biblisch richtige, urchristliche, darzustellen und sie als unumgänglich für das Christsein einer Person anzusehen. Das ist zwar falsch, aber eben dennoch die Meinung der meisten Zeugen.

Dann kam die übliche Taufansprache. Da das Kongressthema mit dem Geist Gottes verbunden worden war, führte man dieses Mal wenigstens die Worte aus Matthäus 28:19 an. Dabei wurde die Taufe auf den Namen des Vaters und auf den Namen des Sohnes in höchstens jeweils zwei Sätzen abgetan, denn das war ja nicht das Motto; man sprach mehr über die Taufe im Namen des heiligen Geistes, was sie nach Auffassung des Sklaven bedeute, was der Geist von ihnen nun fordere, usw. Im Grunde aber keine neue Ausrichtung, keine Hinführung auf Christus, den Herrn, im Sinne von Römer 6:1-11, einem Text, der ja nach Zeugenlehre ohnehin nicht für alle Christen Geltung hat, sondern nur für eine Minderheit von 144.000, für die sogenannten Gesalbten.

Am Nachmittag wurde u.a. ein Symposium gehalten wie man mit Hilfe des Geistes Gottes gegen Versuchungen, gegen Müdigkeit und Entmutigung, gegen Verfolgung, Gruppendruck und Gegnerschaft standhalten kann. Auch hier gab es viele Ratschläge, denen man zustimmen könnte, die - richtig umgesetzt - hilfreich sein könnten, sozusagen guten Salben vergleichbar. Allerdings wurde bei dem Thema Gruppendruck nur der Druck von außen erwähnt; der Gruppendruck von innen, innerhalb der Organisation, wird ja als nützlich angesehen.

Dann kam eine Ansprache mit dem Thema „Betrübt nicht Gottes Heiligen Geist“. Zuerst fand ich die Ansprache sehr des Anhörens wert. Es wurde im Gegensatz zu den vorherigen Programmpunkten viel von Jesus gesprochen - bei Jehovas Zeugen eher ungewöhnlich. Doch dann fiel mir auf, dass Jesus nur als Beispiel, als Vorbild erwähnt wurde; das ist er zwar, aber das ist viel zu wenig. Vorbild kann auch ein anderer Mensch sein durch seine Leistungen oder sein Verhalten; Jesus ist mehr, er ist Herr und Retter, Richter und Heiland. Der Grund wurde mir sehr schnell klar: seit im letzten Jahr das Kongressmotto sich auf die Nachfolge Jesu bezogen hatte, wird nun mehr von Jesus gesprochen, aber eben in dem eingeschränkten Sinn, als Beispiel und Vorbild, im Predigen, im Verhalten usw., aber dass er von Gott als das Zentrum der Guten Botschaft und als das Zentrum der Rettungsvorkehrung, als Herr und Autorität eingesetzt wurde, davon hört man kaum.

Der Redner erläuterte dann, wie man den Heiligen Geist betrüben könne; er erwähnte zum Beispiel den Zorn und verglich seine Schädlichkeit mit Bluthochdruck; als weitere Möglichkeit führte er die im Alltag und sogar in den Medien oft verrottete, faule Sprache an und verglich sie mit einem übel riechenden Atem. Dann wurden aber noch drei wichtige Möglichkeiten besprochen, wie der Geist betrübt werden könne, wobei die Reihenfolge bedeutsam war. Zuerst durch Geschwätz; der Redner sagte, große Geister sprächen über Ideen, mittlere Geister über Ereignisse, kleine Geister aber über Geschwätz. Als nächster Punkt wurden Cliquen erwähnt, die es überall gäbe, in Schulen, an den Arbeitsplätzen, ja sogar in Versammlungen; dadurch würde Gottes Geist sehr betrübt, auch wenn es noch keine Sünde wider den heiligen Geist bedeute. Zuletzt - und nach der Art der Darstellung der für den Redner und sicher auch für die leitende Körperschaft wichtigste Punkt - wurde gesagt, dass man den Geist sehr betrübe, wenn man Autoritäten gleichsam unterminiere durch Kritik, Widerspruch oder Ungehorsam. Dabei wurde herausragend die Autorität des Sklaven und seiner Vertreter erwähnt, genau genommen wurden nur diese Autoritäten erwähnt und besprochen. Als ich diese Ausführungen hörte, dachte ich: „das ist des Pudels Kern in der ganzen Sache“. Hier kam heraus, worauf es den Veranstaltern vor allem ankam und ankommt: Anerkennung und bedingungslose Beachtung der Autorität der leitenden Körperschaft!

Auch die Ansprache „Säe im Hinblick auf den Geist“ war zuerst überraschend für mich; sie gründete sich auf Kapitel 8 des Römerbriefs. Da dieser Brief und besonders das Kapitel 8 bisher stets als nur für die Gesalbten, die 144.000, gültig bezeichnet wurden, wunderte ich mich zuerst. Doch diese Ansicht der Anwendung auf die Gesalbten wurde auch nicht verändert, sondern ausdrücklich bestätigt. Aber man sagte, die Verse 5-8 fänden auch auf die nicht gesalbte große Volksmenge Anwendung. Die Darlegung enthielt viele gute Gedanken, natürlich auch eine Betonung des Predigtdienstes, aber vor allem musste jedem, der Gottes Wort aufmerksam liest, auffallen, mit welcher Selbstherrlichkeit die leitende Körperschaft, welche ja die ganzen Ansprachen veranlasst und legitimiert hat, sich die Freiheit nimmt, selbst innerhalb eines Bibelkapitels zu entscheiden, welche Verse für welche Christen gelten oder nicht gelten. Wie steht es denn mit Vers 1, mit den Versen 9-17 oder mit den Versen 31-39? Die gelten natürlich wieder nur für die Gesalbten. Eine solche Art der Bibelauslegung ist nicht nur falsch - obwohl das ja schon genügen würde -, sie ist anmaßend, überheblich, einer geistigen Hybris anheimgefallen (Hybris = frevelhafter Übermut), die meiner Einschätzung nach wirklich an Lästerung grenzt. Da spielt es dann schon keine Rolle mehr, dass man die Gedanken wie „für den Geist säen“ oder „den Geist nicht betrüben“ schon wieder als Grundlage für ein Verhaltensregelwerk, vergleichbar dem der Pharisäer im ersten Jahrhundert, zu benutzen suchte. Man sprach zum Beispiel von schicklicher Kleidung und erwähnte, dass Besucherinnen, welche die Bethelheime besichtigen wollen, oft die dort arbeitenden Brüder mit aufreizender Kleidung provozierten. Die armen Brüder! Warum legt die leitende Körperschaft nicht eindeutige Kleidervorschriften für solche Zwecke fest und stellt sie Besuchern zu Verfügung? Bei dieser Gelegenheit wurde auch über die anstößigen Texte der modernen Musik gesprochen. Das trifft sicherlich manchmal zu, aber wenn Gottes Geist in unseren Herzen wohnen sollte, müsste dann nicht jeder Christ in der Lage sein oder in die Lage kommen, nach seinem Gewissen sich Grenzen zu setzen? Aber auch in dieser Ansprache war wiederum der Höhepunkt der Gefährdung, den Rat des „Sklaven“ zurückzuweisen. Es wurde wörtlich gesagt: „wer den Rat des Sklaven zurückweist, weist Jehova zurück“. Das erinnert an die fünfziger Jahre, in denen der Wachtturm schrieb: „Das Wort des Sklaven ist das Wort Jehovas, Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Jehova“. Im Prinzip hat sich nichts verändert; Äußerlichkeiten, notwendige Anpassungen - ja! Aber des Pudels Kern - er blieb derselbe!

Mit diesen Ansprachen war nun der Boden bereitet für die Herausgabe des neuen Buches „Bewahrt euch in Gottes Liebe“. Gemäß der Darlegung enthält das Buch nach zwei einleitenden Kapiteln drei wesentliche Abschnitte:

  1. Liebe nur die, die Gott lieben
  2. Sich von der Welt getrennt halten
  3. Autorität anerkennen

Der Redner führte aus, dass dieses Buch keine Grundlehren der Bibel bespreche, sondern Gottes Maßstäbe im Verhalten und gegenüber bestimmten Dingen festlege, also ein Buch mit und voller Verhaltensregeln. Zwar wurde in der Ansprache vor allem nur über den Inhalt der beiden Einleitungskapitel gesprochen - vielleicht wollte man die Zuhörer nicht gleich mit allen angeführten Regeln und manchmal seltsamen Begründungen vor den Kopf stoßen. Aber die Tendenz wurde doch schon schnell deutlich. Nur die zu lieben, die Gott lieben (Jesus muss sich bei seinem Gebot der Feindesliebe wohl geirrt haben, oder er hielt sich nicht an die Deutung der leitenden Körperschaft), würde nicht nur Schutz sein, wie behauptet wird, sondern dies würde zur Isolation nach Außen führen, ein durchaus gewünschtes Ziel. „Kein Teil von der Welt zu sein“ ist zwar ein biblischer Rat, aber bezieht sich auf die geistige Einstellung; hier jedoch werden eine Menge Regeln aufgestellt, was „Welt“ ist, bestimmt die leitende Körperschaft. Da geht es um passende Unterhaltung, natürlich auch wieder um Sex, Pornographie usw., um Ehrlichkeit, um Feste - jetzt sind auch nicht religiöse Feste möglichst zu meiden, weil sie alle den Geist der Welt widerspiegeln. Es geht um Geburtstage, um bescheidene Hochzeitsfeste, um Trinksprüche und vieles andere mehr. In einem besonderen Anhang werden noch detaillierte Anweisungen gegeben über die Behandlung ausgeschlossener Familienmitglieder, über die Frage, wann eine Frau eine Kopfbedeckung tragen muss, über Masturbation, über Geldprobleme - man tadelt zum Beispiel, dass Christen, die gegenüber Mitgläubigen als Gläubiger handeln, ihre Geldaußenstände wiederhaben wollen, notfalls mit Hilfe weltlicher Gerichte, statt sich lieber Unrecht tun zu lassen und zu verzichten - und über weitere Punkte.

Doch auch hier war der Hauptpunkt wieder einmal die unbedingte Autorität des „Sklaven“! Die leitende Körperschaft stellt ihre Autorität als von Gott gegeben, gleichsam göttlich dar; schon sehr früh in dem neuen Buch, auf Seite 39, Absatz 8, gleichsam als Generallinie für alle folgenden Regeln, Anweisungen und Verhaltensnormen, wird gesagt:

...Unsere Unterordnung unter Jehovas Autorität sieht also meist so aus, dass wir die respektieren, die er in Autoritätsstellungen eingesetzt hat oder noch belässt. Würden wir ihre Führung ablehnen - zum Beispiel biblischen Rat ausschlagen und uns nicht zeigen lassen, wo wir uns korrigieren müssen -, würden wir uns gegen unseren Gott stellen.

Das wird dann noch ergänzt durch die Aussage auf Seite 43, Absatz 15:

Jehova hat seinen Sohn als Herrscher über die Versammlung eingesetzt (Kolosser 1:13). Und Jesus hat den „treuen und verständigen Sklaven“ beauftragt, für Gottes Volk zu sorgen (Matthäus 24:45-47). Dieser wird durch die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas vertreten. Von ihr erhalten die Ältesten ... Anweisungen und Ratschläge - entweder direkt oder durch Vertreter wie reisende Aufseher. Unsere Achtung vor der Autorität der Ältesten beweist Gehorsam gegenüber Jehova ...

Hier wird erneut deutlich, worauf es der leitenden Körperschaft eigentlich ankommt: ihre Autorität, ihre Geltungssucht und Machtanspruch ist für sie das Wichtigste. Wer sich diesem Anspruch nicht fügt, sich Kritik und unabhängiges Denken erlaubt, selbst wenn die Bibel dazu auffordert, kann von ihr nicht geduldet werden. Solche Menschen kann sie nicht tolerieren, deshalb weg mit ihnen, Ausschluss wegen Abtrünnigkeit! Aber es ist nicht Abtrünnigkeit von Gott oder Christus, sondern nur von einer machtbesessenen Gruppe (um das Wort ,Clique' zu vermeiden), von einer Gruppe sich selbst verherrlichender Männer, die sich in einer unglaublichen Weise selbst erhöht haben. Man muss allerdings ehrlicherweise zugeben, dass es solche Personen und Tendenzen auch in anderen Gemeinschaften und in unterschiedlicher Stärke gibt. Doch sind diese hier nicht mein Thema.

Natürlich ist diese Praxis und Verfahrensweise nicht neu; sie gehören zur beständigen Berieselung der Zeugengemeinde; in allen für die Zeugen vorgesehenen Wachttürmen, die jeweils am 15. Eines Monats seit 2008 erschienen sind, wird regelmäßig dieser Anspruch des „Sklaven“ betont. So auch zum Beispiel im Wachtturm vom 15. August 2008, auf Seite 6, Absatz 15:

Aus Dankbarkeit stehen wir eng zu dem „treuen und verständigen Sklaven den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben.“ Diesen Sklaven hat Jesus „über seine ganze Habe“ gesetzt (Matthäus 24:45-47). Selbst wenn wir persönlich einen Standpunkt der Sklavenklasse einmal nicht ganz verstehen sollten, ist das für uns also kein Grund, diesen abzulehnen oder gar in Satans Welt zurückzukehren. Vielmehr wird uns unsere Loyalität veranlassen, demütig abzuwarten, bis Jehova die Angelegenheit klärt.

Seltsam, dass die Organisation einen solchen Standpunkt bei Mitgliedern der vielgeschmähten Christenheit nicht gelten lässt; aber die sind ja schließlich nicht von Jesus über seine ganze Habe gesetzt worden. Nur gibt es leider gar keinen Autoritätsnachweis, weder von Jesus gegenüber dem Sklaven noch von dem Sklaven, dem sogenannten Überrest, gegenüber der durchaus nicht von diesem ernannten leitenden Körperschaft. Allerdings würde auch kein Zeuge Jehovas es wagen, einen solchen Nachweis zu fordern.

Selbst wenn auf einem Kongress wie in diesem Jahr oder in den Schriften auch gute und bedenkenswerte Ratschläge gegeben werden, vergleichbar mit guten Salben, so werden sie alle durch die Forderung absoluter Autorität, durch die Machtgier, die Herrschaftsansprüche, die Geltungssucht und mangelnde Demut sowie durch die Arroganz und Mitleidlosigkeit dieser herrschenden Schicht wertlos gemacht (2. Korinther 1:24). Die Ansprüche und die Eigenschaften dieser Klasse wirken wie tote Fliegen in guten Salben. Sie verderben die Salben (Prediger 10:1). Christen sollten sich das erfrischende Wasser aus der echten Quelle, von Jesus Christus, holen (Johannes 4:10 und 7:37-38); sie sind nicht angewiesen auf gute Salben, die durch tote Fliegen verdorben und unbrauchbar geworden sind.