Für die Mehrheit der Zeugen Jehovas gilt eine ganz einfache Weltanschauung. Auf der einen Seite "die Wahrheit" und auf der anderen "die Welt". Hier hohe moralische Ansprüche und dort jede Form von Unmoral. Kinderschänder kommen nach dieser simplifizierten Denke nur unter katholischen Geistlichen vor, genauso wie Betrüger, fremdgehende Ehemänner und drogensüchtige Kinder. Das die Realität ganz anders aussieht, merkt man erst, wenn man sehr viele Kontakte unter Zeugen Jehovas hat. Und wenn man systematisch die Berichterstattung in den Medien beobachtet.

Der Rechtsstreit geht weiter

Diesmal dürfte es um Kinder und die Aussteiger gehen. Die Zeugen Jehovas und das Land Berlin werden heute vor Gericht erneut zusammentreffen. Damit geht der langjährige Rechtsstreit um die Gleichstellung der Zeugen Jehovas mit den anderen großen Kirchen in eine neue juristische Runde.

Zeugen Jehovas wollen Straßennamen nach Naziopfer benennen

Die Zeugen Jehovas verstricken sich immer mehr in Widersprüche. Auf der einen Seite sind sie gegen jede Art von "Menschenverehrung". Auf der anderen lassen sie keine Gelegenheit aus, um an ihrem Image nach außen zu polieren.

Neuestes Beispiel: Ein Bürgerantrag des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit der Zeugen Jehovas in der Stadt Minden/Westfalen. Er stellte allen Ernstes den Antrag, eine Straße nach dem Namen eines Kriegsdienstverweigerers und Zeugen Jehovas umzubenennen, der 1944 von den Nazis hingerichtet wurde.

Zeugen Jehovas behindern Untersuchung von Mordfall

Es ist immer wieder das Gleiche. Da schwängert ein 78jähriger Zeuge Jehovas seine Tochter und bringt anschließend das Baby um und die Versammlung tut alles, damit die Sache nicht an die Öffentlichkeit kommt.

Ein Fall, der viele Parallelen zu ähnlichen Missbrauchsfällen hat. Geschehen im Jahre 1977 im dänischen Nordjütland und bis heute noch nicht aufgeklärt.