Für die Mehrheit der Zeugen Jehovas gilt eine ganz einfache Weltanschauung. Auf der einen Seite "die Wahrheit" und auf der anderen "die Welt". Hier hohe moralische Ansprüche und dort jede Form von Unmoral. Kinderschänder kommen nach dieser simplifizierten Denke nur unter katholischen Geistlichen vor, genauso wie Betrüger, fremdgehende Ehemänner und drogensüchtige Kinder. Das die Realität ganz anders aussieht, merkt man erst, wenn man sehr viele Kontakte unter Zeugen Jehovas hat. Und wenn man systematisch die Berichterstattung in den Medien beobachtet.

Wachtturm lässt sich von Scientology-Anwältin vertreten

Die Wachtturm-Gesellschaft (WTG) tut sich schwer in Russland. Wird sie doch dort als eine der zahlreichen amerikanischen Sekten eingestuft, die Religion offensichtlich nur als einen Deckmantel für ihre kommerziellen und anderen Interessen nutzen.

Wachtturm-Gesellschaft gegen Endzeit-Prophezeihungen

"...Damit erteilt die Religionsgemeinschaft, die sich an der Bibel als Gottes Wort orientiert, Weltuntergangsprophezeiungen eine Absage." liest der erstaunte Beobachter in einer Pressemitteilung der Wachtturm-Gesellschaft vom 27.10.1999, die auch in mehreren Zeitungen erschien.

Geraubte Kindheit

Sie hatte keine Wahl: Von klein auf musste Sabine Lauterbach* als Zeugin Jehovas missionieren. Erst spät fand sie den Ausstieg aus der Sekte. Heute blickt sie zurück auf eine geraubte Kindheit.

Apocalypse now

Die Zeugen Jehovas sehen in der großen Finsternis einen Vorboten des Weltuntergangs. Sie selbst sehen sich auserwählt für das ewige Leben. ­ Eine Aussteigerin berichtet.