Die Wachtturmgesellschaft und die Frage der Glaubwürdigkeit

Bei Diskussionen darüber, was richtig und falsch, was wahr und unwahr ist, ist es oft entscheidend, ob man Glaubwürdigkeit bezüglich der eigenen Standpunkte und entsprechenden Mangel an solcher bezüglich der Standpunkte der "Gegenseite" erzielen kann. Weil normalerweise angenommen wird, daß ein Glaubenssystem oder eine Lebensphilosophie eine innere logische Konsistenz haben muß, war es auch üblich, bei der Kritik an der "Gegenseite" die Widersprüche herauszuarbeiten. Dies kennzeichnet auch die Debatte, welche zwischen der Wachtturmgesellschaft und ihren Kritikern verläuft. Ich möchte hier einige Beispiele aus dieser Debatte wiedergeben.

Alter Wein in neuen Schläuchen

Wer schon einmal versucht hat, einen Zeugen Jehovas davon zu überzeugen, daß seine Religion eigentlich überhaupt keinen Grund hat, sich mit dem Attribut "die Wahrheit" zu schmücken, daß selbst sachliche und objektiv nachprüfbare Argumente scheinbar ohne Wirkung abprallen.

Interview mit Wachtturm-Anwalt Hayden Covington

Diese Zusammenfassung wurde nach einem auf Band aufgenommenen Interview mit Covington am 19. November 1978, zwei Tage vor seinem Tod, geschrieben. Die Interviewer waren Jerry Murray und seine Frau. Um der Klarheit und Flüssigkeit willen wurde diese Mitschrift bearbeitet.