Spürbare Konsequenzen des Vortrags „Hüten wir uns vor Abtrünnigen“

In vielen Städten wurden dieses Jahr (Anmerkung: 2013) bereits die Bezirkskongresse der Zeugen Jehovas veranstaltet und finden immer noch statt. Ein besonderes Merkmal war und ist dabei das Thema einer Vortragsreihe „Hüten wir uns vor Abtrünnigen“, das samstags vormittags zu Gehör gebracht wird. An einem aktuellen Beispiel soll hier verdeutlicht werden, wie sich das Thema bereits auf die Zeugen Jehovas – und auf deren Angehörige und Freunde, die keine Zeugen Jehovas sind ‒ auswirkt. Am 29. Juli schrieb die ehemalige Zeugin Jehovas Barbara Kohout auf Facebook in der Gruppe „Ex-Zeugen Jehovas“ folgende Erfahrung aus ihrer Selbsthilfegruppe:

Loyalität bis zum Überdruss

Ein Bericht vom Besuch des Hamburger Regionalkongress 2016 der Zeugen Jehovas

Barclaycard ArenaAls er am letzten Freitag im Juli den diesjährigen Regionalkongress der norddeutschen Zeugen Jehovas in der Hamburger Barclaycard Arena eröffnete, war sich der Redner sicher, dass die Teilnehmer schon seit langen in ihrem Umfeld für dieses „ganz besondere“ Ereignis warben. Doch nicht nur gläubige Zeugen Jehovas und ihre Interessierten sind der Einladung gefolgt. Mit Martin, Annett und Solaris waren auch drei Vertreter aus dem Netzwerk Sektenausstieg unter den rund 8.000 Besuchern des ersten Tages der dreitägigen Veranstaltung.

Wie funktioniert Manipulation in totalitären Bewegungen?

Referat von Barbara Kohout, bei der Jahresfachtagung 2013 der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. (EI) und der ADK-Bayerische Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise e.V.

Wie hat die Manipulation in unserem Leben funktioniert? Manipulieren die Zeugen Jehovas überhaupt? Wenn ja, warum haben wir das zugelassen? Was war daran schädlich?