Kinder in totalitären Bewegungen

Als nächste Sorge – die zweite Generation:
Die Auswirkungen für Kinder in totalitären Bewegungen

Referat von Barbara Kohout, bei der Jahresfachtagung 2013 der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. (EI) und der ADK-Bayerische Arbeitsgemeinschaft Demokratischerkreise e.V.

Samstag, den 4. Mai 2013-02-18

Von einem renommierten Trauma-Forscher habe ich mir sagen lassen, dass es drei verschiedene Auslöser für ein Trauma gibt:

  1. Die Naturkatastrophe (Tsunami, Lawine, Wirbelsturm). Sie kann jeden treffen. Irgendwann kann man sich damit abfinden und wieder nach vorne schauen.
  2. Die technische Katastrophe (ICE-Entgleisung, Flugzeugabsturz, Seilbahnunglück). Auch für diese traumatischen, persönlichen Erfahrungen gibt es Strategien zur Verarbeitunng
  3. Körperliche Gewalt, Todesängste. Diese wirken ein ganzes Leben hindurch. Man kann nur lernen, sie zu tragen.

Mit dieser dritten Form will ich mich im speziellen befassen. Es die unsichtbare und unerkannte Bedrohung von Kindern in Sekten und totalitären Gemeinschaften.

Kinder Folie1

Nach Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther, einem bekannten Neurobiologen, kommen alle Kinder mit einer unglaublichen Lust am Lernen, Entdecken und Gestalten zur Welt. Kinder lernen durch Beobachtung und Erfahrung. Sie ahmen nach und erfühlen, ob ihnen etwas, was sie tun oder nachahmen, Lob oder Tadel einbringt. So lernen sie, was eine erfolgreiche Strategie für ihr Leben ist.

Aus der wissenschaftlichen Forschung ist bekannt, dass die im Hirnstoffwechsel erzeugten Transmitter wie Dopamin, Oxitocin und Prolaktin positive Gefühle, andere dagegen negative Gefühle vermitteln. Nur über das Gefühl werden Lerninhalte wirksam und dauerhaft vermittelt. Moralpredigten oder auswendig Gelerntes lösen in der Regel keine Reaktionen in den tieferen Hirnregionen aus. Aber für die Verknüpfung dichter Netzwerke in den neuronalen Bahnen werden diese entsprechenden Transmitter benötigt.

Diese genetische Gemeinsamkeit aller Menschen, wird von totalitären Bewegungen ausgenützt. Die Ideologie vermittelt das Gefühl einer elitären Einmaligkeit. Das zählt naturgemäß zu den positiven Signalen. Bei religiösen Gruppen, zum Beispiel, ist es die Behauptung im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein. Hier muss man keine bestimmten Namen nennen. Das Prinzip funktioniert weltweit und es gibt unzählige Varianten.

Charlotte Essén, eine schwedische Journalistin sagt:

Die Kinderkonvention und Gesetze zum Schutz der Kinder müssen auch in Sekten, extremen Gruppen und anderen geschlossenen Bewegungen gelten. Eltern oder irgendwelche Gruppen dürfen nicht der Meinung sein, ein Kind besitzen zu können. Kinder und Jugendliche, die in Sekten und ähnlichen extrem isolierten Bewegungen aufwachsen, haben keinen Zugang zu dem Wissen über ihre Rechte. In vielen dieser Bewegungen halten die Eltern oft bewusst das Kind von den Einsichten der freien Gesellschaft fern

.

Jehovas Zeugen sagen von sich: „Wir sind in der Wahrheit“. Das ist ein absoluter Alleinstellungsanspruch. Die Kinder werden praktisch schon vor der Geburt mit extremen Botschaften konditioniert. Sie kennen nur diese Botschaften. Sie werden nach außen abgeschottet durch die Drohbotschaft: Draußen lauert Lebensgefahr.

Ihre Erfahrung wird sie lehren, dass Lob und Anerkennung nur zu bekommen ist, wenn sie bestimmten Verhaltensnormen folgen.

Das vorherrschende Gefühl wird in diesem Fall die Angst sein. Kinder wollen natürlich lieber ohne Angst leben.

Kinder Folie2

Beispiel: „Werde Jehovas Freund“ – höre doch und werde glücklich.

„Werde“ impliziert zweierlei:

  1. Du bist es noch nicht.
  2. Du musst es werden, vorausgesetzt du hörst.

Bild 1 Video der Wachtturm-Gesellschaft

Wie zeigt der Film:

Das Rezept, wie der Junge nun durch Hören glücklich sein kann, ist sehr simpel. Weil "sich Jehova" über seine Entscheidung "freut", freuen sich seine Eltern und darum muss auch er sich darüber freuen, dass er dieses tolle Spielzeug weggeworfen hat.

Folie4 Selbst bei Spielsachen lauert Satan als Verursacher

Dabei sind die Signale dieses Films paradox. Die Eltern sprechen freundlich – scheinbar liebevoll – doch die Botschaft ist unmissverständlich drohend. Das Bild der Schlange, die die teuflische Versuchung darstellt, neben dem Kopf des Kindes, könnte nicht bedrohlicher sein: Da will dich der Teufel verführen, wie die Schlange die Eva verführt hat, und dann endest du so wie sie.

Folie3 Paradoxe Botschaften Jehova ist dein Freund, aber wenn du auf Satan hörst, seid ihr keine Freunde mehr.

Die Mutter bezieht sich auf das Bild in dem Buch vom großen Lehrer, das der Junge gut kennt.

Die Forschungen von Herrn Prof. Hüther haben gezeigt, dass die Gehirnregion, die Schmerzen registriert, unabhängig davon, ob sie körperlich oder seelisch bedingt sind, gleich aktiv ist. Bei einem Experiment, in dem ein Proband als Mitglied einer Volleyballmannschaft mit der Zeit bei einem virtuellen Volleyball-Spiel ausgeschlossen wurde, war diese Gehirnregion besonders aktiv. Darum ist die Bedrohung mit dem abgelehnt werden oder ausgeschlossen werden eine sehr ernst zu nehmende Drohbotschaft.

Mitte März wurde in einer australischen Zeitung eine Forschungsarbeit veröffentlicht, in der die Praxis des Gemeinschaftsentzuges und ihre Folgen bei Jehovas Zeugen untersucht wurde. Die Autoren stuften sie als Ausdruck seelischer Grausamkeit und Folter ein. Ein Leser schrieb als Kommentar zu diesem Artikel, die Methode sei mit der Folter des Waterboardings in Guantanamo zu vergleichen. Man stirbt nicht davon, aber die Seele hat Todesqualen erlitten und ist für ihr restliches Leben gezeichnet.

Die Kinder, die nicht das bekommen was sie brauchen - nämlich absolutes Vertrauen zu einer stabilen Bindung - weil sie ständig in der Gefahr sind, etwas Falsches zu tun und dann abgelehnt zu werden, entwickeln Strategien wie sie gleichzeitig frei und gebunden sein können. Sie nehmen, was sie kriegen können.

Wenn es ihnen gelingt, wenigstens etwas Lob zu bekommen, reagiert das Belohnungszentrum. Dem Gehirn ist es egal wofür das Lob gegeben wird. Es schüttet die neuroplastischen Botenstoffe aus und düngt sich damit gewissermaßen selbst.

Doch die Kinder sind doppelt gebunden. Sie wollen den Eltern gefallen und müssen darum tun, was die Eltern sagen. Sie erfahren aber die Anerkennung immer unter der Bedingung, dass sie gehorsam sind. Das Versprechen: "Ich hab dich lieb", steht immer in Verbindung mit dem Wort „vorausgesetzt“.

Frau Essén schreibt:

Zu versuchen, die Gedanken des Kindes zu kontrollieren, ist zutiefst respektlos gegenüber den Bedürfnissen des Kindes nach Integrität und seinem Recht darauf. Eltern haben kein Recht auf den Versuch, die Grenzen des Kindes zu seiner inneren Welt anzugreifen und zu überschreiten. Den Bedarf des Kindes an Gedankenfreiheit in diesem Sinn nicht zu respektieren, bedeutet, das Kind zu vergewaltigen und es schweren psychischen Belastungen auszusetzen und damit Schaden zu riskieren.

Die Kinder wollen wenigstens in der Gruppe anerkannt sein, denn von der übrigen Welt müssen sie sich ja getrennt halten. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Gruppenanforderungen zu erfüllen.

Auch diese Anerkennung gibt es nur „vorausgesetzt“, … das Kind hält sich an die Forderung nach Gehorsam und Anpassung an die Gruppennorm.

Für die Gruppe zählt niemals das Bedürfnis eines Einzelnen. Die Erziehung zu einem brauchbaren Gruppenmitglied ist die oberste Maxime. Ein Kind wird erzogen und so gestaltet, dass es gruppenkonform wird. Seine Persönlichkeit wird ein Sektenklon. Seine eigene soziale Kompetenz geht dabei verloren.

Dazu ein weiteres Zitat aus Frau Esséns Vortrag, das die Methode der Schuldzuweisung beleuchtet:

Die Vorstellung, dass man Krankheit, Schwäche und Unglück zumindest in einem gewissen Grad als Folge mangelnden Glaubens oder unrechter Gedanken ansehen kann, riskiert, das magische Denken des Kleinkindes bis weit ins spätere Alter aufrecht zu erhalten und zu verstärken. Durch das Festhalten des Kindes in einem magischen Denken werden die Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten der Erwachsenen verstärkt, vor allem durch Schuldzuweisung. Man lässt das Kind Schuld fühlen, wenn es tatsächlich keine hat, sondern sollte es ganz im Gegenteil aktiv davon entlasten. … Das Kind muss einen doppelten Preis bezahlen und hat keine Möglichkeit, selbst die Kontrolle über die Situation übernehmen zu können.

Darüber, dass dies grausam und schädlich ist, kann kaum irgendein Zweifel bestehen.

Die Hineingeborenen in eine Sekte haben keine Vergleichsmöglichkeit zwischen Vorher und Nachher. Sie kennen die Welt da draußen nicht. Sie sind in einem Zustand der antrainierten Hilflosigkeit.

Das bedeutet, sie sind nicht mehr in der Lage eigene, freie Entscheidungen zu treffen, sondern müssen ihr Handeln mit dem Regelwerk abgleichen. Das Beispiel mit dem Plastikspielzeug zeigt dies sehr anschaulich:

Wenn es in der Mülltonne landet, weil es langweilig geworden ist, hat das Kind entschieden. Das ist normal in einer kindgerechten Umwelt. Wenn es sich aber davon trennen muss, damit sich Jehova und die Mama freuen, entspricht es nicht seinen Bedürfnissen. Es ist in diesem Fall auch für das Kind verwirrend, denn warum hat der Junge nun kein Glücksgefühl? (Siehe Rückseite „Bewahrt euch…)

Im Film sieht es zwar so aus, dass das Fahrradfahren mit Mama ein beglückender Ersatz ist – aber in der Wirklichkeit ist ein Junge doch nicht fröhlich, wenn er ein tolles Spielzeug einfach wegwerfen soll. Ganz abgesehen davon, dass der Junge mit dem Problem allein gelassen wird, wie er es seinem Freund erklärt. Das Kind kann sich also nicht wirklich auf sein Bauchgefühl verlassen, sondern muss bei allem, was es tut, aufpassen, dass es keine Regeln verletzt. Es wird abhängig gemacht. Die so übergestülpte Persönlichkeit übernimmt die Handlungsvollmacht. Es wird fremdgesteuert. Das untergräbt seine soziale Kompetenz und hält sein Selbstwertgefühl klein.

Wie schaffen es nun aber die totalitären Gruppen, den Drang nach Freiheit zu unterbinden?

Es ist ziemlich simpel aber höchst wirksam: Sie verbreiten Todesangst.

Das will ich am Beispiel der Wachtturm-Methode demonstrieren. Denn hier kann ich aus Erfahrung sprechen.

Folie5 Manipulation mit angstbesetzten Triggerworten

Dazu kann ich ganz weit in meine eigene Kindheit zurückgehen und einen Wachtturm aus dem Jahre 1952 zitieren.

Zusammen mit entsprechend bedrohlichen Abbildungen verursachen solche blutrünstigen Beschreibungen Albträume bei Kindern. Ich habe oft geträumt, dass sich unter meinem Bett viele Astralkugeln gebildet haben, aus denen die Dämonen herauskamen und sich in meinem Zimmer verteilten. Ich hatte diese Träume immer, wenn ich mit dem Bewusstsein ins Bett ging, dass ich etwas Verbotenes getan habe. Natürlich habe nur ich davon gewusst. Mein Gewissen hat dann reagiert. Es war sehr bedrohlich für mich. Es gibt ungezählte Erfahrungsberichte von Angstträumen und Ängsten oder auch Panikattacken, auch während des Tages, selbst im Erwachsenenalter. Meine Tochter war lange Zeit überzeugt davon, dass sie ihr 30. Lebensjahr nicht erreichen wird, weil sie in Harmagedon vernichtet würde. Leider haben auch Erwachsene oft Schwierigkeiten, diese Ängste zu vergessen.

Bis heute hat sich an dieser Methode nichts geändert.

Folie6 Die zentrale Drohbotschaft ist die Vernichtung in Harmagedon

(Siehe Der Wachturm vom Februar 2012 – Titelbild)

Es ist besonders perfide, diese Drohbotschaften mit einem Bibelzitat zu verbinden. Damit bekommen sie den Anschein, direkt von Gott zu kommen.

Wenn man Kindern Märchen erzählt, in denen Zauberer, Hexen oder Harry Potter vorkommen, dann wissen die Kinder, dass es Fantasie und Märchen sind. Dieses Gruselgefühl ist für sie nicht gefährlich. Die Kinder wissen, dass die Geschichten nicht real sind.

Folie7 Antrainierte Ängste 'Und nachts kam Satan.'

Die Kinder der Zeugen Jehovas müssen glauben, dass es wahr und real ist. Für sie sind Satan und die Dämonen zu jeder Tages- und Nachtzeit gegenwärtig.

Es gibt keinen Zweifel: "Wenn du dich von der Gruppe trennst kommt Satan und frisst dich."

Folie8 Sexuelle Aufklärung verknüpft mit Satan und den Dämonen

Es wird jeder Lebensbereich mit der Bedrohung durch Satan, Dämonen, Harmagedon und Vernichtung verknüpft. Sich ständig unter Beobachtung von Satan, dem Teufel und den Dämonen zu fühlen, unterdrückt jede Spontanität. Das Handeln wird zu jeder Zeit kontrolliert und beherrscht.

Dazu nochmal ein Zitat aus dem Bericht von Frau Essén:

„Als Kind körperlicher oder psychischer Misshandlung ausgesetzt zu werden, verursacht tiefe und bisweilen irreparable Spuren, ungeachtet des Milieus. … Psychologische Folgen können Absonderung, Angst und das Unvermögen sein, anderen Menschen zu vertrauen, die das ganze Leben hindurch fortbestehen können. Das Schwergewicht muss daher auf die Jugendlichen gesetzt werden, die heute in diesen Gruppen aufwachsen, und außerdem müssen erwachsene Aussteiger entsprechende Unterstützung und Hilfe erhalten.“

Dazu kann ich nun aus meiner Erfahrung mit der Selbsthilfegruppe und der Ausstiegsberatung sagen, dass es noch einen großen Informationsbedarf gibt. Die berufenen Helfer können in vielen Fällen die Tragweite der Manipulation nicht einschätzen.

Folie9 Worte haben eine gruppenspezifische Bedeutung

Die Abgrenzung der Gruppenmitglieder erfolgt durch eine sektentypische Sprache, die ein Außenstehender in ihrer eigentlichen Bedeutung nicht einordnen kann. Bei Jehovas Zeugen bekommen die Worte im internen Gebrauch eine ganz spezielle Bedeutung.

Zum Beispiel ist das Wort Liebe nicht die alles verzeihende, unbesiegbare Macht. Sie wird gewährt – vorausgesetzt man beweist durch Gehorsam, dass man sie verdient hat.

Folie10 Durch Bilder wird die Aussage der Worte relativiert

Der "treue und verständige Sklave" ist nicht der unterste Befehlsempfänger in der sozialen Struktur. Er ist die oberste Autorität.

Besonders in Gemeinschaften, in denen die Kinder als Werber oder zu Dienstleistungen herangezogen werden, sollte unser Rechtsstaat auf die Einhaltung der Konvention zum Schutz der Kinder achten. Ich wünsche mir, dass es selbstverständlich wird, die Menschenwürde auch für Kinder einzufordern. Das Sonderrecht der Religionsgemeinschaften sollte kein Freibrief sein, die von der Verfassung garantierten Rechte wie Freiheit des Glaubens, der Meinungsfreiheit und der Unversehrtheit der Person den eigenen Mitgliedern vorzuenthalten.

Folie11 Kinder als Werber für die Gemeinschaft

§ 140 sollte nicht mehr dazu missbraucht werden können, psychische Folter in unserem Land zu legalisieren. Der Ausschluss aus einer Religionsgemeinschaft kann durchaus legal sein. Man kann aus jeder Gemeinschaft, Firma und jedem Verein ausgeschlossen werden. Aber diese Entscheidung muss zum einen rechtsstaatlich korrekt erfolgen und zwar in einem öffentlichen Verfahren, mit einer schriftlichen Definition der Anklage sowie einer schriftlichen Urteilsbegründung, die nicht dem Grundgesetz zuwider laufen darf.

Aber vor allem darf diese Entscheidung nicht gleichzeitig der Ausschluss aus der privaten sozialen Gemeinschaft und Familie bedeuten. Wer Eltern auffordert, ihre Kinder zu verstoßen, wenn sie eine eigene Meinung zu Religion und Glauben entwickeln, muss zur Rechenschaft gezogen werden können.

Ich wünsche mir, dass Kinder in allen Gruppen Kinder sein dürfen und nicht für Gruppeninteressen unter fadenscheinigen religiösen Argumenten ihre soziale Kompetenz opfern müssen.

Ich wünsche mir, dass es für Sektenaussteiger und Ausgeschlossene bald nicht mehr nötig sein muss, sich in Selbsthilfegruppen zu organisieren, um etwas Trost und Verständnis zu bekommen.

Nach meinem Wissen braucht jemand, der aus der katholischen oder evangelischen Kirche austritt, keine Selbsthilfegruppe, um das Trauma des Verlustes aller persönlichen Kontakte zu verarbeiten.

Die Religion muss die Freiheit des Geistes und des Gewissens gewährleisten. Dann ist sie für suchende Menschen ein Zufluchtsort und nur dann wird sie ihrem Auftrag gerecht.