| Netzwerk Sektenausstieg e.V. - Jahresbericht 2008 |
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| Geschrieben von: Vorstand | |||||
| 28. März 2009 | |||||
Seite 1 von 4 Dieser Artikel ist zum Ausdrucken auch als PDF erhältlich: Rechenschaftsbericht Liebe Vereinsmitglieder, „Sind die Zeugen Jehovas noch eine Sekte, die sind doch jetzt Körperschaft des öffentlichen Rechts?“, so lautete öfter einmal eine Frage, die mir im vergangenen Jahr am Telefon oder auch während Einzelberatungen gestellt wurde. Die Körperschaft – ein staatliches Prädikat der überprüften Harmlosigkeit? Man scheint es nicht genug betonen zu können: Der Staat hat weder die Aufgabe, bestimmten Denominationen ein „Gütesiegel“ zu erteilen, noch tut er das in irgendeiner Art und Weise. Vielmehr ist es die Entscheidung jeder einzelnen Glaubensgemeinschaft, in welcher Rechtsform sie sich organisiert. Die Öffentlichkeitsarbeit der Zeugen Jehovas ist hier – das muss man durchaus anerkennen – ganz hervorragend. Geschickt werden Tatsachen und Halbwahrheiten miteinander verwoben, ganz nach Maßgabe der sogenannten „Theokratischen Kriegslist“, um den Ruf dieser totalitären Sekte in der Öffentlichkeit aufzupolieren. Da kommt die Körperschaft gerade recht. Ähnliche Aktivitäten werden derzeit in unseren Nachbarländern unternommen. Aufklärung über Sekten kann daher schon längst nicht mehr an unseren Ländergrenzen halt machen. Wer nachhaltig und seriös informieren möchte, der muss sich entsprechend vernetzen und Informationen ohne Bereichsegoismen austauschen. Das Netzwerk Sektenausstieg e.V. ist bereits von seiner Satzung her europäisch ausgelegt. Es ist daher nur konsequent, wenn wir auch künftig unser Augenmerk darauf legen, uns noch weiter in Europa und darüber hinaus zu vernetzen und die so entstehenden Synergien im Interesse der Sektenopfer zu nutzen. Euer / Ihr |