| Netzwerk Sektenausstieg e.V. - Jahresbericht 2007 |
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| Geschrieben von: Vorstand | |||||
| Freitag, den 11. Januar 2008 um 19:40 Uhr | |||||
Seite 1 von 4 Dieser Artikel ist zum Ausdrucken auch als PDF erhältlich: Rechenschaftsbericht Liebe Vereinsmitglieder,
Ein Problem des Islam? Leider nicht. Religiöser dogmatischer Fanatismus findet regelmäßig mitten unter uns statt. Und genauso regelmäßig fordert auch er seinen nicht minder tragischen Tribut: Am 29. Januar 2007 erfuhren wir von Jean Claude Levoie, der einen Monat zuvor in Quebec, Kanada, verstorben war. Er opferte sein Leben aus religiösen Gründen, denn er vertraute den Worten einer greisen Sektenführung, Bluttransfusionen seien von Gott verboten. Am 25. Oktober 2007 opferte sich die 22-jährige Emma Gough in Shrewsbury, Großbritannien. Mit einer einfachen Bluttransfusion hätte ihr Leben vermutlich gerettet werden können. Doch sie glaubte an die abtruse Blutdoktrin der Zeugen Jehovas, wollte lieber sterben und ihre soeben geborenen Zwillinge ohne Mutter hinterlassen, als eine Bluttransfusion akzeptieren. Unzählige Berichte Betroffener zeigen, wie Sekten mitten unter uns in dreister Art und Weise psychischen (und teilweise auch physischen) Terror ausüben. Den Opfern solcher Sekten zu helfen, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Hilfestellung für Sektenaussteiger. All denen, die uns im abgelaufenen Jahr finanziell, redaktionell, organisatorisch oder in anderer Art unterstützt haben, möchte ich an dieser Stelle recht herzlich danken! Euer / Ihr Michael M. Drebing |